Archiv 2017

Yannick Reihs wird Zweiter beim Silvesterlauf Hannover

 

Für das letzte Rennen im Jahr schaute sogar die Sonne vorbei. Sie hatte auch viel zu sehen, denn der Silvesterlauf am Maschsee war restlos ausgebucht. Insgesamt 18 Läufer/-innen unseres Vereins gingen an den Start. Yannick Reihs konnte den größten Erfolg für sich verbuchen: Lediglich einem Läufer musste er sich geschlagen geben und erreichte nach 17:50 Minuten das Ziel. René Menzel verpasste einen Platz auf dem Podium um nur 18 Sekunden. Steffen Lang und Christian Schlamelcher liefen ebenfalls noch in die Top 10. 

 

Streng genommen war Maria Seffers die schnellste Frau unseres Vereins. Nach 23:16 Minuten kam sie ebenfalls in der Top 10 ins Ziel. Da aber Silvestertag ist und da nicht alles so streng genommen werden muss, hat unser Neumitglied Fate Tola den Silvesterlauf gewonnen. In 20:20 Minuten kam sie mit einem Lächeln ins Ziel. Die Frage, ob sie auf der Strecke alles gegeben hat, verneinte sie. Aber zum Zieleinlauf schon... Herzlichen Glückwunsch an all unsere Starter und wir wünschen euch nun einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Laufjahr 2018.

 

Die Ergebnisse des Silvesterlauf Hannover findet ihr hier.


Svenja Pingpank gewinnt Teamsilber bei der Cross EM in Samorin

Einladung zur FISU World University Cross Country Champs in St. Gallen/CH

Kalt und windig war es am frühen Morgen der Cross-EM in Samorin/SVK. Svenja Pingpank war nervös und hatte große Angst vor ihren ersten internationalen Meisterschaften. In dem Feld der U23-Läuferinnen waren 63 Starterinnen aus 18 Nationen am Start. Der Startschuss für die 6.280 Meter fiel pünktlich um 9.55 Uhr und Svenja erwischte einen guten Start. Position und Rhythmus finden, nicht zu langsam starten und dran bleiben. Dies hatte der Bundestrainer Sebastian Weiß ihr als Auftrag gegeben. Svenja lief gleichmäßige 1.500 Meter-Runden von 5:17 bis 5:26 Minuten über den anspruchsvollen Parcours auf der Pferderennbahn in Samorin und finishte als 46. Läuferin in sehr guten 22:32 Minuten.

 

Zusammen mit der überragenden Alina Reh (Europameisterin, 20:22 Minuten) und Konstanze Klosterhalfen (Vize-Europameisterin, 20:25 Minuten) belegten die weiteren deutschen Läuferinnen Anna Gehring (letztjährige Vize-Europameisterin) den zwölften Platz in 21:28 Minuten und Vera Coutellier den 20. Platz in 21:48 Minuten. Damit erlief sich das Deutsche U23-Quintett als einziges Team der deutschen Nationalmannschaft eine Mannschaftsmedaille.

 

Direkt nach der Siegerehrung folgte für Svenja Pingpank die Einladung und Nominierung für die 2018 FISU World University Cross Country Championship in St. Gallen/CH am 7. April 2018.


Svenja Pingpank qualifiziert sich für die Cross-Europameisterschaft

Am Dienstag vergangener Woche stand fest, dass Svenja Pingpank Teil des deutschen Aufgebots für die Cross-Europameisterschaften 2017 ist. Zusammen mit weiteren 29 Läuferinnen und Läufer, die nach den Crossläufen in Pforzheim, Darmstadt und Tilburg nominiert wurden, wird Svenja an der Startlinie der 6.280 Meter Cross stehen. Sie gilt als Nummer fünf in dem aussichtsreichen U23-Team um Alina Reh und Konstanze Klosterhalfen. Am 10. Dezember 2017 wird sie ab 9.55 Uhr auf der anspruchsvollen Pferderennbahn in Samorin alles geben.

 

Für die Vorankündigung ist das Wesentliche gesagt und theoretisch wäre dieser Bericht fertig. Doch ist auf dem Weg zur EM-Teilnahme Vieles passiert, das Svenja auch hätte verunsichern können. Hannover Athletics möchte junge Athleten und Athletinnen ermutigen, dass Jeder mit Fleiß, Wille und familiärer Unterstützung – auch ohne Förderung eines über- oder untergeordneten Verbandes – sein Ziel erreichen kann. Wichtig dabei ist, sein Ziel nie aus den Augen zu verlieren.

 

In diesem Jahr hat sich Svenja Pingpank beim Landeskader beworben. Sie suchte für ihre weitere leistungssportliche Karriere ein optimales Umfeld und Team am Olympiastützpunkt Hannover. Sie erhielt eine Absage mit der Begründung, dass keine zu erwartende Prognoseleistung für einen internationalen Start innerhalb der kommenden ein bis zwei Jahre bei der U23 möglich wäre. Das von ihr gewünschte, klärende Gespräch mit den Kaderverantwortlichen lässt seit Wochen auf sich warten. Mit der Qualifizierung für die Cross-Europameisterschaft hat Svenja nun genau das bewiesen, was die Verantwortlichen für nicht möglich hielten.

 

Stattdessen sind im aktuellen Landeskader mindestens sechs Athleten gleichen Jahrgangs aufgenommen worden, die in den nächsten Jahren gar keine Möglichkeit eines internationalen U23-Starts haben werden. Die nächsten U23 Leichtathletik-Europameisterschaften werden nämlich erst wieder 2019 ausgetragen. Der Kader wird jedes Jahr neu gebildet. Kritisch zu hinterfragen wäre daher die einheitliche Ausrichtung der Leichtathletik in Niedersachsen, wie es die Satzung des Landesverbandes zusagt.

 

Dass solche Absagen an Leistungssportler mental nicht gerade von Vorteil sind, ist unumstritten. Zum Glück ist Svenja Pingpank eine Frohnatur. Die fehlende Unterstützung seitens des Verbandes und der Verbandstrainer hat sie nicht davon abgehalten, ihr Ziel – die Teilnahme an ihrer ersten Europameisterschaft – zu  erreichen. Sie hat mit Ruhe und Geduld darauf hintrainiert. Sie hat ein Jugend-Aufbautraining gemacht, während andere Läuferinnen bereits im Hochleistungs-Training über das Doppelte absolvieren. Svenja Pingpank ist eine Athletin mit Perspektive. Die Verantwortlichen von Hannover Athletics sind froh, dass sie ihr Fokus nicht verloren hat, drücken ihr die Daumen und wünschen ihr viel Glück für die EM in Samorin.

 

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Fate Tola läuft ab 2018 im Trikot von Hannover Athletics

 

Sie hält die deutsche Marathon-Jahresbestzeit und wechselt zum 1. Januar 2018 in die niedersächsische Landeshauptstadt. Hannover Athletics bietet der Profisportlerin Fate Tola eine neue sportliche Heimat.

 

Die gebürtige Äthiopierin ist Langstreckenläuferin und startet seit 2015 bei Deutschen Meisterschaften. Zu ihren größten Erfolgen zählt der zweite Platz über die Marathon-Distanz 2016 in Frankfurt. Nach 2:25:42 Stunden lief sie als schnellste deutsche Starterin ins Ziel und sicherte sich den Meistertitel. Beim diesjährigen HAJ Hannover Marathon lieferte Fate Tola ein überzeugendes Rennen ab und lief nach 2:27:48 Stunden mit einem Vorsprung von fast sechs Minuten als Erste über die Ziellinie. Ihre Halbmarathon-Bestzeit von 69:38 Minuten lief sie 2010 in Nanning/China. Über 10 Kilometer steht ihre Bestzeit bei 31:56 Minuten und über 5.000 Meter gute 15:30,35 Minuten.

 

Privat wohnt Fate Tola in Gelnhausen in der Nähe von Frankfurt am Main mit ihrem Mann und ihrer Tochter. Einen Umzug nach Hannover schließt die 30jährige nicht aus, wenn sich etwas Geeignetes fände. Svenja Pingpank, erfolgreiche Mittel- und Langstreckenläuferin des Vereins, beschreibt das Treffen mit Fate Tola bei der Pressekonferenz des HAJ Hannover Marathons als herzlich: „Fate Tola ist sehr nett und unkompliziert. In unserem Gespräch hat sie sich nach dem Frauenteam von Hannover Athletics und die Ziele für die kommende Saison erkundigt.“ Das Gespräch kam auch auf das Höhentrainingslager in Äthiopien, zu dem Fate Tola nun aufbricht. „Da sie oft allein läuft bzw. lange fahren muss, um eine Trainingspartnerin zu haben, fragte sie noch mit einem Augenzwinkern, ob ich nicht mitkommen möchte.“

 

Trainer und 1. Vorsitzender Markus Pingpank freut sich über den sympathischen Neuzugang: „Fate Tola ergänzt unser Frauenteam und wir freuen uns über so eine erstklassige Verstärkung. Hannover Athletics legt einen hohen Wert auf Mannschaftsergebnisse, um die Teamfähigkeit in der Individualsportart Laufen zu fördern. Die Deutschen Meisterschaften über zehn Kilometer in Bremen im September kommenden Jahres werden für die Frauenmannschaft daher sehr interessant.“  Auch auf den Vorbild-Effekt setzt Pingpank: „Unsere Leistungssportler haben nun ein Aushängeschild im Verein und können sehen, was es bedeutet, Hochleistungssport zu betreiben und wie dieser Sport funktioniert. Was getan werden muss, um solche beeindruckende Zeiten zu laufen und Bundeskader-Athlet zu werden.“

  

René Menzel (Jahrgang 1992) und Philip Champignon (Jahrgang 1988) sind zwei weitere starke Neuzugänge im Verein. Beide trainierten bereits vor drei Jahren unter Pingpank, bis Ausbildung und Studium die Wege trennten. Nun suchten sie den Kontakt wegen der starken Trainingsgemeinschaft und den erkennbaren Erfolgen auf Meisterschaftsebene. Während Champignons klares Ziel ist, die 10.000 Meter unter 30 Minuten zu laufen, möchte Menzel zu alter Stärke finden und die 1.500 Meter wieder in 3:48 Minuten laufen.

 

Pascal Terbeznik beeindruckte die Trainer von Hannover Athletics mit seiner Grundschnelligkeit. „Wir werden seine Talente mit ihm zusammen stärken und ihn über 800 Meter und 1.500 Meter an Bestzeiten heranführen“, so Pingpank. Pascal verstärkt in der kommenden Saison das U23-Team um Yannick Reihs und Simon Lukas Leinemann.

 

Anne Spickhoff (Jahrgang 1997) wechselte bereits im Oktober zu Hannover Athletics. Mit Ihrer Bestzeit von 4:33,83 Minuten über 1.500 Meter komplettiert sie die Mannschaft um Svenja Pingpank und Emmanuelle Gerbeaux. Somit hat sich zusätzlich zu Fate Tola auch eine starke Mittelstreckentruppe bei Hannover Athletics formiert, die sich auf nationaler Ebene einiges zutraut.

 

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Cross EM Teilnahme in Aussicht - Qualifikationsrennen in Darmstadt

Beim letzten Qualifikationsrennen zur Cross EM starteten unsere fünf Hannover Athletics-Athleten mit dem Credo "Alles oder Nichts". Unter dem Motto " Hop oder Top" sollte man die Ergebnisse aus dem Darmstadt Cross auch nüchtern betrachten.

 

Svenja Pingpank kommt phänomenal durch und wird Fünfte im U23-Rennen der Juniorinnen. Damit steht eine EM-Teilnahme in Aussicht, die vom DLV-Bundestrainer Mittelstrecke Sebastian Weiß vorgeschlagen und nur noch von DLV Cheftrainer Idriss Gonschinska am Dienstag abgesegnet werden muss. In ihrem Rennen über 6,6 km lief sie hervorragend und in ständigem Kontakt zur Top 5-Platzierung. Zwei Runden vor Schluss dann der große Schock: Am Heuballen blieben ihre 12er Nägel hängen und sie stürzte. Schnell aufgerappelt machte sie sich nun auf die Verfolgerjagd, denn durch den Sturz war sie nur noch Siebte der U23 Juniorinnen-Wertung. 1.200 Meter vor dem Ziel überholte sie die bis dahin Sechstplatzierte und auf den letzten 400 Metern legte sie einen fulminanten Endspurt hin und belegte damit den fünften Platz der Juniorinnenwertung. Beeindruckend was alles möglich ist!

 

Maximilian Pingpank wählte seine perfekte Taktik aus Pforzheim, was sich aber für Darmstadt als die falsche auf einem schnelleren Crosslaufkurs über 6.600m erwies. Nie im Kontakt zur Spitze verlor er den Bezug zum EM-Ausscheidungsrennen und wurde Zwölfter der Deutschen Wertung. Den zwölften Platz der U20 Wertung belegte auch Saskia Pingpank im Rennen der U20-Mädels. Unsere weiteren Starter Emmanuelle Gerbeaux bei den Frauen und Yannick Reihs bei den Junioren U23 fanden leider nie richtig ins Rennen.


Sparkassen Cross Pforzheim - EM Ausscheidungswettkampf und ADH-Meisterschaften

Bei der zehnten Auflage des Sparkassen Crosslaufes in Pforzheim hatte der Deutsche Leichtathletik Verband einen seiner Qualifikationswettkämpfe der U20-Altersklasse für die Cross-EM in Samorin/Slowakei angesetzt. Dementsprechend hatte die komplette Deutsche Mittel- und Langstreckenelite sich für diese, in der Crosslaufszene schon nach wenigen Jahren etablierte, Veranstaltung mit European Athletics Cross Country Permit Meeting-Status gemeldet. Gleichzeitig fanden in Pforzheim die Allgemeinen Deutschen Hochschulmeisterschaften (ADH) der Männer und Frauen statt. Ausgetragen wurde der Crosslauf auf einer, durch den Dauerregen aufgeweichte und sehr schwierige Strecke auf dem Lohwiesenhof in Pforzheim/Huchenfeld.

 

In dem 90-köpfigen Feld galt es auf der ersten von vier Runden seinen Rhythmus zu finden. Am besten kam Maximilian Pingpank mit der Beschaffenheit der Strecke und dem unebenen Untergrund zurecht. Nach der Hälfte noch auf Position zehn lauernd, arbeitete er sich bis zur letzten Runde auf den sechsten Platz vor. Auf der Zielgeraden spurtete Maximilian auf den fünften Gesamtplatz und dem vierten Platz der "Deutschen" Wertung. Mit seiner Zeit von 25:10,3 min. lag Maximilian deutlich vor einigen höher eingeschätzten Bundeskaderathleten.

 

Über die gleiche Distanz belegte Svenja Pingpank in der Juniorinnenwertung den dritten Platz in 28:35,2 Minuten. Damit wurde sie bei der gleichzeitig ausgetragenen ADH-Meisterschaft Gesamtvierte für ihre IST-Hochschule. Emmanuelle Gerbeaux lief in der Frauenwertung auf den vierten Gesamtplatz in 29:23,5 Minuten.

 

Weitere Ergebnisse

Markus Fengler: 6.600 m, 21. Platz, 28:06,9 Minuten

Saskia Pingpank: 4.800 m, 11. Platz, 21:51,6 Minuten

 

Hinweis zur Nominierung

Die ersten beiden Läufer qualifizierten sich automatisch für die Cross-EM. Alle weiteren haben noch die Chance, sich beim Crosslauf in Darmstadt am 26. November zu qualifizieren. Hier finden gleichzeitig die U23-Ausscheidungswettkämpfe zur Cross-EM statt.


Lena Sommer begeistert bei den Landesmeisterschaften in Zeven 

Die Titelkämpfe im Halbmarathon fanden im Rahmen des 9. Zevener Stadtlaufes statt. Pünktlich zum Startschuss ließen sich einzelne Sonnenstrahlen blicken und begleitete die Läuferinnen und Läufer durch die Stadt- und Waldgebiete der Stadt Zeven.

Mit dabei war das Frauenteam von Hannover Athletics mit Lena Sommer, Kathrin Hoffmann und Tanja Schoenbeck. Für das Masterteam starteten Dr. Markus Leinemann, Martin Braune-Krickau und Jens König.

 

Einen sehr bemerkenswerten Eindruck hinterließ bei ihrem ersten Halbmarathon die 21-jährige Lena Sommer. In der Zeit von 1:26,07 Stunden wurde Lena Landesvizemeisterin. Das Frauenteam komplettierten die Landesmeisterin der W35 Kathrin Hoffmann in neuer pB von 1:30,22 Stunden und die Landesvizemeisterin der W45 Tanja Schoenbeck in der neuen pB von 1:38,30 Stunden. Diese beeindruckenden Einzelergebnisse bescherten dem Frauenteam die Landesvizemeisterschaft in der Mannschaft.

 

Dr.  Markus Leinemann lieferte ein starkes Debüt für unseren Verein ab. In der Zeit von 1:24,29 Stunden erreichte er Platz drei der M50. Martin Braune-Krickau folgte in 1:25,18 Stunden auf Platz 5. Das Masterteam komplettierte auf Platz 6 Jens König in 1:27,35 Stunden. Somit belegte das Masterteam genauso wie unser Frauenteam Platz 2 bei den Landesmeisterschaften im Halbmarathon. Wir gratulieren euch herzlich zu euren Leistungen!

 


Frank Colsmann holt dritten Gesamtplatz beim Laufcup Wolfsburg/Gifhorn

Insgesamt 15 Wettkämpfe von März bis Oktober 2017 gab es zu bestreiten. Unter anderem auch den HAJ Hannover Marathon.

Der Laufcup 2017 war spannend und wurde erst im letzten Rennen entschieden. Platz 1 und 2 gingen punktgleich an zwei Läufer aus Wolfsburg. Die Plätze 3 und 4 hatten lediglich 10 Punkte Rückstand. Platz 3 sicherte sich unser erfolgreicher Master Frank Colsmann. Mit seiner Zeit von 36:02 Minuten über 10 km in Neuhaus zündete er erneut den Turbo und lief als Fünfter über die Ziellinie. Das war entscheidend, um den bis dahin noch drittplatzierten Läufer abzufangen. Herzlichen Glückwunsch!

 


Unser Trio stark in Berlin

Der 44. Berlin Marathon am 24. September 2017 war für unsere "Jungsenioren" Christian Wiese, Jan Rutsch und Steffen Lang der krönende Abschluss einer langen und erfolgreichen Saison. Bereits im Vorfeld des Rennens kündigte sich bei allen drei Sportlern durch hervorragende Ergebnisse über die Unterdistanzen an, dass das Rennen gut und schnell werden würde.

 

Einziger Wermutstropfen war das doch sehr kühle und regnerische Wetter, welches auch den geplanten Weltrekordversuch des Kenianers Eliud Kipchoge zum Scheitern brachte.

 

Trotz alledem konnten sowohl Christian Wiese mit 2:36:24 Std. und Jan Rutsch mit 2:34:07 Std. persönliche Bestleistungen abrufen und Steffen Lang mit 2:36:49 seine zweitbeste bisherige Marathonzeit erzielen, was den Sportlern vordere Plätze in der niedersächsischen Bestenliste einbrachte sowie das sehr gute Mannschaftsergebnis in der deutschen Bestenliste weit vorn zu finden sein wird.


Frank Colsmann erneut erfolgreich!

Nur eine Woche nach dem starken Rennen über 10 km in Wilsche (35:47 min.) konnte Frank auch beim vorletzten Rennen der Laufserie überzeugen. In 35:52 min. lief er die anspruchsvolle 10 km-Distanz erneut als Zweiter ins Ziel und hat nunmehr auch noch gute Chancen den dritten oder sogar noch den zweiten Gesamtplatz in Laufcupserie zu erreichen. Wir glauben an Dich, Frank!


Orange ist die Farbe auf dem Podium!

Es begann am Freitag beim SportScheck Nachtlauf in Hannover. Startzeit: 20.00 Uhr. Distanz: 5 km. Ziel: Sieg. Richtig genial: Ein Podium ganz in (Hannover Athletics-) Orange. Unsere Läuferinnen und Läufer haben sich dies zu Herzen genommen und setzten alles daran, bei der Siegerehrung "... vom Verein Hannover Athletics..." zu hören. Und genauso kam es auch. Bei den Damen waren es Svenja, Emma und Saskia, die die ersten drei Plätze belegten. Bei den Herren waren es Jan, Maximilian und Markus. Nicht offiziell geehrt, trotzdem gewonnen: unsere U18-Mädels Merle, Marlene und Laura. Die Ergebnisse unserer Athletinnen und Athleten im Überblick:

 

5 km

Jan Rutsch, 15:35 Minuten, 1. Platz gesamt, 1. Platz M30

Maximilian Pingpank, 15:49 Minuten, 2. Platz gesamt, 1. Platz MU20

Markus Fengler, 15:52 Minuten, 3. Platz gesamt, 2. Platz MU20

Pascal Terbeznik, 16:32 Minuten, 4. Platz gesamt, 1. Platz MHK

Svenja Pingpank, 17:14 Minuten, 1. Platz gesamt, 1. Platz WHK

Emmanuelle Gerbeaux, 17:19 Minuten, 2. Platz gesamt, 2. Platz WHK

Saskia Pingpank, 18:16 Minuten, 3. Platz gesamt, 1. Platz WU20

Patrick Wende, 18:58 Minuten, 28. Platz gesamt, 8. Platz M45

Frederic Wende, 19:11 Minuten, 33. Platz gesamt, 1. Platz MU16

Thies Glenewinkel, 19:24 Minuten, 38. Platz gesamt, 3. Platz MU14

Merle Goltze, 20:02 Minuten, 11. Platz gesamt, 1. Platz WU18

Laura Grümme, 20:19 Minuten, 12. Platz gesamt, 2. Platz WU18

Marlene Bock, 20:19 Minuten, 13. Platz gesamt, 3. Platz WU18

Robin Wende, 20:19 Minuten, 69. Platz gesamt, 7. Platz MU20

Nils Wagner, 20:24 Minuten, 72. Platz gesamt, 5. Platz MU14

Insa Hauke, 22:36 Minuten, 47. Platz gesamt, 3. Platz WU14

Lisa Wende, 22:47 Minuten, 55. Platz gesamt, 10. Platz WU18

Leonard Garm, 28:12 Minuten, 655. Platz gesamt, 23. Platz MU12

 

Beim 10 km-Lauf war es Christian Schlamelcher, der aus unserem Verein auf dem Podium stand. Hier sind die Ergebnisse im Überblick: 

Christian Schlamelcher, 33:23 Minuten, 3. Platz gesamt, 2. Platz MHK

Frank Mesecke, 35:29 Minuten, 11. Platz gesamt, 4. Platz M30

Zabi Reinermann, 39:41 Minuten, 78. Platz gesamt, 2. Platz MU20

Hendrik Janssen, 42:04 Minuten, 183. Platz gesamt, 25. Platz M40

Michael Pape, 42:09 Minuten, 190. Platz gesamt, 25. Platz M45

Tanja Schoenbeck, 43:06 Minuten, 17. Platz gesamt, 2. Platz W45

Anna-Lena Herzog, 47:18 Minuten, 61. Platz gesamt, 21. Platz WHK

 

Nur zwei Tage später - an einem frischen Sonntagmorgen - wiederholte sich die Siegesserie unserer Athletinnen und Athleten. Beim Hiddestorfer Rübenlauf standen wieder Svenja, Emma und Saskia sowie Maximilian auf dem Podium. Hier sind die Ergebnisse im Überblick:

 

5 km  

Maximilian Pingpank, 16:43 Minuten, 1. Platz gesamt, 1. Platz MU20

Svenja Pingpank, 17:38 Minuten, 1. Platz gesamt, 1. Platz WHK

Emmanuelle Gerbeaux: 17:51 Minuten, 2. Platz gesamt, 2. Platz WHK

Marvin Stanczyk, 17:53 Minuten, 7. Platz gesamt, 4. Platz MHK

Felix Bromann, 18:14 Minuten, 8. Platz gesamt, 5. Platz MHK

Patrick Wende, 18:33 Minuten, 9. Platz gesamt, 1. Platz M45

Saskia Pingpank, 18:53 Minuten, 3. Platz gesamt, 1. Platz U20

Lena Sommer, 19:38 Minuten, 4. Platz gesamt, 3. Platz WHK

Maria Seffers, 19:45 Minuten, 5. Platz gesamt, 4. Platz WHK

Laura Rösner, 20:20 Minuten, 7. Platz gesamt, 5. Platz WHK

Merle Goltze, 20:40 Minuten, 9. Platz gesamt, 2. Platz WU18

Joanna Jedrzejewska, 22:10 Minuten, 10. Platz gesamt, 1. Platz W30

Marlene Bock, 22:13 Minuten, 11. Platz gesamt, 3. Platz WU18

Robin Wende, 22:13 Minuten, 20. Platz gesamt, 2. Platz MU20

Laura Grümme, 22:13 Minuten, 12. Platz gesamt, 4. Platz WU18

Leander Meyer, 22:33 Minuten, 21. Platz gesamt, 1. Platz MK U10

Insa Hauke, 24:13 Minuten, 20. Platz gesamt, 1. Platz WU14

Lisa Wende, 24:37 Minuten, 21. Platz gesamt, 5. Platz WU18

Klara Lange, 24:37 Minuten, 22. Platz gesamt, 2. Platz WU20

 

10 km

Markus Fengler, 36:49 Minuten, 4. Platz gesamt, 1. Platz MU20

Martin Braune-Krickau, 38:54 Minuten, 14. Platz gesamt, 1. Platz M50

André Lubeseder, 40:18 Minuten, 21. Platz gesamt, 2. Platz M45

 

Halbmarathon

Christian Schlamelcher, 1:14:56 Stunden, 2. Platz gesamt, 2. Platz MHK

Markus Pingpank, 1:21:49 Stunden, 9. Platz gesamt, 2. Platz M50

Harald König, 1:26:09 Stunden, 13. Platz gesamt, 2. Platz M45

Michael Pape, 1:40:00 Stunden, 67. Platz gesamt, 12. Platz M45

Tanja Schoenbeck, 1:43:45 Stunden, 10. Platz gesamt, 3. Platz W45

Silke Pingpank, 1:43:49 Stunden, 11. Platz gesamt, 4. Platz W45

Hendrik Janssen, 1:43:54 Stunden, 89. Platz gesamt, 10. Platz M40

Joachim Rose, 1:44:06 Stunden, 94. Platz gesamt, 11. Platz M55

 


Super Ergebnisse für Hannover Athletics

Am ersten Augustwochenende lief Saskia Pingpank bei den LM in Verden. Dem Wunsch des Feldes, ein taktisches Rennen über 3.000 m zu laufen, wollte sie nicht nachkommen und setzte sich sofort an die Spitze. Lediglich einer Läuferin - der Tochter unseres Vereinsmitglieds Heinrich Drees - musste sie sich geschlagen geben. Saskias Zeit: 10:25,06 Minuten. 

 

 

Steffen Lang trat bei den DM 10 km Straße in Bad Liebenzell an. Die Uhr blieb für ihn bei 33:33 Minuten stehen. Wir gratulieren euch herzlich zu euren Ergebnissen.


Positive Bilanz unserer U20-Athleten bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm

Für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm hatten Merle Goltze (U18/800 m), Klara Lange (U20/400 m), Markus Fengler (U20/1.500 m und 5.000 m), Saskia Pingpank (U20/2000 mH) und Maximilian Pingpank (U20/1.500 m) die geforderte Qualifikationsnorm unterboten. Mit großer Aufregung ging es somit am vergangenen Wochenende zum Zusammentreffen der Deutschen Nachwuchselite und dem letzten Saisonhöhepunkt einer langen Saison, ins Donaustadion nach Ulm.

 

 

Zum Auftakt des ersten Tages durfte die Jüngste unseres Kaders über 800 m an den Start gehen. Auch wenn es am Ende nicht der erhoffte Finalplatz wurde, lief Merle ein solides Rennen, ihre drittschnellste je gelaufene Zeit und beendete die Deutschen Meisterschaften mit 2:17,26 Minuten auf dem 16. Platz.

 

Am Abend war es dann ein glänzend aufgelegter Markus Fengler, der in einem starken 5.000 m Rennen der männlichen Jugend U20 auf den unerwarteten vierten Platz lief. Mit einem sehr schnellen Schlusskilometer konnte Markus seine Bestzeit um 15 Sekunden auf 15:12,85 Minuten steigern.

 

Am Samstag trat Klara Lange zu ihrer ersten Deutschen Meisterschaften als Einzelstarterin der weiblichen Jugend U20 über 400 m an. Die Aufgeregtheit und Nervosität war vor dem Start um so höher, da sie im schnellsten aller 400 m Vorläufe antreten musste. Klara löste ihre Aufgabe mit Bravour und lief mit 59,14 Sekunden auf den 20. Platz der Deutschen Meisterschaft.

 

Im Vorlauf über 1.500 m der männlichen Jugend U20 hatte Maximilian Pingpank das schwerere Los des ersten Vorlaufes. Markus Fengler startete im zweiten Vorlauf. Mit 4:03,35 Minuten schaffte Maximilian das große Q (Direktqualifikation), während Markus die 5.000 m des Vortages spürte und als 15. in 4:09,63 Minuten zwar seine zweitbeste je erzielte Zeit lief, dies fürs Finale aber nicht ausreichte.

 

Im Hindernisrennen über 2.000 m der weiblichen Jugend U20 startete Saskia Pingpank am frühen Abend. Ein Platz unter den ersten sechs Läuferinnen war das Ziel. Mit einer soliden Leistung löste Saskia diese Aufgabe und wurde Gesamtsechste in 7:09,72 Minuten.

 

Am letzten Tag dieser Titelkämpfe bestritt Maximilian Pingpank das Finale über 1.500 m der besten Zwölf in Deutschland. In einem sehr langsamen und verbummelten Rennen reichte Maximilians Endspurt zum, im Vorfeld nicht erwarteten, fünften Platz in 4:08,63 Minuten. Wir gratulieren allen Beteiligten!


Turbulente und erfolgreiche Leichtathletiktage in Samsun, Aarhus und Antwerpen

Der Juli und August ist die Hochzeit der Leichtathletikmeisterschaften. Besonders stolz sind wir auf unsere erfolgreichen Teilnehmer bei internationalen Meisterschaften.

 

Für die Deaflympics (Olympiade der Gehörlosen) in Samsun/Türkei hatte sich Alexander Bley über die 800 m und 1.500 m qualifiziert. Um es vorweg zu nehmen, Alex belegte in Samsun über beide Distanzen den fünften Platz. Viele erinnern sich an Alex Slogan "Go for Gold": Nein, leider wurde es nicht das ersehnte Gold. Eine kurze Erklärung sei an dieser Stelle erlaubt: Die Vorbereitungen liefen bis Ende April exzellent. Seine 3:57 Minuten über 1.500 m am 29. April in Irvine/USA deuteten auf eine gute Basis und Superform hin. Wie es dann, nach der abschließenden Grundlagenvorbereitung des Gehörlosenteams in Flagstaff zu einer Formkrise kam, lag unter anderem an der fehlenden Höhenerfahrung der Beteiligten. Am Ende stehen zwei exzellente fünfte Plätze zu Buche. Dies nach fünf Läufen in sechs Tagen (1. Vorlauf 1.500 m in 4:06,26 Min.) und Endlauf 1.500 m in 3:54,69 Minuten. Erster Vorlauf 800 m in 1:59,23 Minuten, Semi Finale in 1:54,70 Minuten und Endlauf in 1:56,45 Minuten. Lieber Alex, Kopf hoch, Du kannst stolz auf Deine Leistung sein!

 

Zwei Mal Bronze wurde es für Christian Wiese bei der EM der Senioren in Aarhus/Dänemark. Über 10.000 m in guten 32:40,95 Minuten und im 4 km Crosslauf in 11:05 Minuten. Martin Braune-Krickau verpasste das Finale über 1.500 m nachdem er eine neue Bestzeit von 4:48,52 Minuten im Vorlauf erzielt hatte.

 

Beim der Internationalen Antwerp Atletiek Gala in Antwerpen/Belgien liefen Emmanuelle Gerbeaux über 1.500 m in 4:28,28 Minuten und Maximilian Pingpank über 1.500 m in 3:57,24 Minuten neue persönliche Bestzeiten. Svenja Pingpank hatte das Los des schnellsten 1.500 m Frauenlaufes gezogen und darf sich zwar jetzt über eine neue 1.000 m Bestzeit (2:52 Minuten) freuen, im Ziel blieb die Uhr über 1.500 m bei 4:27,31 Minuten stehen.

 

Abschließend waren mehrere Läufer erfolgreich beim Int. Bad Pyrmont Marathon am Start. Jan Rutsch lief die ganze Distanz in 2:51:02 Minuten und lief als Zweiter durchs Ziel. Über die Halbmarathon-Distanz schafften es Kathrin Hoffmann als Erste (1:37:23 Stunden) und Tanja Schoenbeck als Dritte (1:46:09 Stunden) aufs Treppchen. Steffen Lang benötigte für die Strecke 1:19:58 Stunden und belegte Platz 2. Platz fünf sprang für Frederic Wende raus mit seiner Zeit von 21:49 Minuten für 5 km. Sein Papa - und Mittelstrecken-Ass - Patrick begleitete erst ihn und anschließend seine Frau beim Halbmarathon.

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Topathleten mit Bestzeiten und DM-Normen

Beim internationalen Leichtathletikmeeting in Heusden Zolder/Belgien liefen Emmanuelle Gerbeaux und Svenja Pingpank über 1.500 m zu neuen Bestzeiten. Svenja Pingpank wurde Fünfte des zweiten Laufes und lief starke 4:24,47 Minuten. Emmanuelle lief mit 2:58 über 1.000 m erstmals eine 1.500 m unter 3 Minuten an und musste dann diesem Tempo Tribut zollen. Sie finishte in guten 4:39,38 Minuten. Maximilian Pingpank lief mit 1:55,93 Minuten für die 800 m DM-Norm und eine neue Bestzeit.

 

 

Beim Nationalen Sportfest in Göttingen pulverisierten Klara Lange und Patrick Wende ihre 400 m-Bestzeiten. Klara lief mit 58,38 Sekunden neue persönliche Bestzeit und unterbot damit die DM-Norm für die in Ulm stattfindenden Deutschen Jugendmeisterschaften. Patrick lief mit 55,82 Sekunden eine weitere neue Bestzeit. Markus Fengler schaffte nach seiner DM-Norm über 5.000 m nun auch die DM-Norm der U20 über 1.500 m mit starken 4:05,13 Minuten. Hiermit verbesserte Markus seine Bestzeit um sechs Sekunden. Wir gratulieren zu diesen starken Ergebnissen.


Markus Fengler und Maximilian Pingpank mit souveränen Norddeutschen Meistertitel  

Der Auftritt von Markus Fengler war geplant. Das Ziel war klar definiert: Erster mit Deutscher Norm. "Ich laufe 3:00 Minuten an und schaue mal wie lange ich es durchhalte." Nach dem Startschuss stürmte Markus nach vorn und nach 1.500 m lief er alleine dem Feld vorweg. Dass nur die 1.000 m in 3:00 Minuten passiert wurden, war egal. Bei 3.000 m hatte Markus 9:16 Minuten und mit seinen gleichmäßigen schnellen Runden konnte ihm in diesem Rennen keiner mehr gefährden. Und so machte er es wie damals Svenja: Er übersprang den Landestitel und holte sich in 15:27,21 Minuten seinen ersten Meisterschaftssieg. Markus wurde Norddeutscher Meister in neuer persönlicher Bestzeit und unterbot die DM-Norm um fast zwanzig Sekunden.

 

Der Favorit über 1.500 m war Maximilian Pingpank. Nach dem Startschuss legte Malte Propp ein gutes Tempo vor. 62 Sekunden für 400 m, 2:07 Minuten für 800 m. Dann wurde es jedoch langsamer und Maximilian konnte sich auf seine Spurtstärke verlassen. Auf den letzten 200 m distanzierte er das restliche Feld um fünf Sekunden und lief mit 3:59,40 Minuten mit einer neuen persönlichen Bestzeit zum Norddeutschen Meistertitel.

 

Merle Goltze, Saskia Pingpank und Klara Lange gewannen alle die Schokoladenmedaille in Hamburg. Schokomedaille, so nennt Emmanuelle Gerbeaux, unsere frisch gebackenen französische Vizemeisterin der "kleinen französischen Meisterschaften", den vierten Platz. Erst mal möchten wir Dir, liebe Emma, zu Deiner persönlichen Bestzeit von 4:28,84 Minuten und den zweiten Platz über 1.500 m gratulieren.

 

In Hamburg liefen Merle Goltze sehr gute 2:16,56 Minuten für die 800 m, Saskia Pingpank lief gute 4:46,50 Minuten für die 1.500 m und Klara Lange gute 59,46 Sekunden für die 400 m.

 

Am Freitag testete unser Deaflympicsstarter seine Form für Samsun und engagierte dafür eigens seinen persönlichen Pacemaker Felix. Mit 1:53,78 Minuten über 800 m verlief der Test äußerst positiv und so freut sich Alexander Bley auf die am Wochenende startenden Olympiade der Gehörlosen. Dass zu der aktuellen Form von Alex ein engagierter und kompetenter Trainer viele Fehler des Trainingslagers der Gehörlosen in Flagstaff korrigieren und noch an einigen Drehschrauben drehen musste, sei am Rande noch erwähnt.

 

Am Start in Minden waren noch Maximilian Pingpank über 800 m (1:57,46 Minuten) und Simon Lukas Leinemann (2:00,86 Minuten). Über 5.000 m liefen Christian Schlamelcher mit 15:41,73 Minuten und Svenja Pingpank mit 17:03,99 Minuten neue persönliche Bestzeiten.

 

Wir gratulieren allen Sportlern und zollen hohen Respekt all denjenigen jungen Athleten, die ihre Sommerferien für die Vorbereitung der Deutschen Meisterschaften opfern.

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Bei den Deutschen Leichtathletik Meisterschaften in Erfurt konnten unsere derzeit besten U23-Athleten Svenja Pingpank und Yannick Reihs auf ganzer Linie überzeugen

Svenja Pingpank lief im Vorlauf eine neue persönliche Bestzeit von 4:25,31 Minuten. Damit wurde Svenja 13. (von 27 Startern in drei Vorläufen). Ihr fehlten 0,4 Sekunden, damit sie am Sonntag das Finale der Frauen über 1.500 m bestreiten hätte können. 

 

Yannick Reihs, dem im Vorfeld muskuläre Beschwerden arg zu schaffen machten, konnte seine eigenen Erwartungen im Finale über 5.000 m übertreffen. Nachdem Yannick zwei Wochen lang keinen Schritt gelaufen war, entschied er sich am Vorabend des Finales an den Start zu gehen. Seine größten Fans (seine Oma und sein Opa) hatten sich Karten für den am Sonntag stattfindenden 5.000 m-Lauf im Erfurter Steigerwaldstadion gekauft und waren aus Schmalkalden angereist. Das Ziel, nicht 16t. zu werden, übertraf er als 14. in 14:58,96 Minuten. Respekt!

 

Kommentar: Es ist sehr schade, wenn man als junge Athletin ganz knapp den Traum einer Finalteilnahme verpasst. Noch trauriger ist es, wenn eine für Regensburg startende ehemalige Athletin aus Niedersachsen wegen Formschwäche erst am nächsten Tag auf das Finale verzichtet und damit der 13. aufstrebenden hoffnungsvollen Athletin das Finale versaut. Es gibt in Regensburg einen "Mister Leichtathletik", der sehr gerne viel über den Deutschen Leichtathletik-Verband schreibt und schimpft. Nun ist es an der Zeit sich selbst zu reflektieren, denn wenn ihre junge Athletin aus Berlin auf den 13. Platz gelandet wäre, hätten bestimmt 12 Athleten am Sonntag das Finale bestritten.


Drei deutsche Meistertitel bei der Senioren DM in Zittau

Die weite Anreise hat sich gelohnt! Patrick Wende (M45) und Christian Wiese (M35) liefen bei allen Rennen persönliche Bestzeiten und holten sich im Weinauparkstadion drei Deutsche Meistertitel. 

 

Am Freitag startete Patrick über die 800 m-Distanz. Zwei Wochen zuvor hat er in Celle bei den LM bereits eine neue Bestzeit von 2:09,23 Minuten aufgestellt. "Ich spüre aber, dass da noch mehr geht. Ich bin noch nicht an der Grenze.", sagte Patrick. Bei der DM wolle er alles heraus holen. Als sein Lauf in Zittau startete, setzte sich ein Läufer sehr schnell an die Spitze und baute gleich eine Lücke zum restlichen Feld auf. Eine gute Voraussetzung, um eine schnelle Zeit zu laufen. Im Verfolgerfeld hielt sich Patrick konstant an zweiter Position. Ab 500 m wurde die Lücke zum Führenden kontrolliert geschlossen. Der Sieg und die Platzierungen wurden auf den letzten 100 m ausgemacht. In einem Schluss-Spurt spielte Patrick seine Stärke aus und lief als Erster in 2:05,57 min. über die Ziellinie. Fast 4 Sekunden schneller als vor zwei Wochen. Grandios gelaufen, lieber Patrick, und verdient gewonnen!

 

Am Samstag war es dann für Christian Wiese soweit, über die 1.500 m-Distanz zu starten. Die ersten zwei Runden lief er an Position zwei mit. "Das war aber eher gemütlich, so dass ich nach 900 m nach vorn gelaufen bin.", so Christian. Keiner wollte mit ihm mitgehen. So lief er ab da ein einsames Rennen mit einer starken Schlussrunde von 61 Sekunden. Die Uhr blieb für ihn bei 4:11,83 Minuten stehen. Neue persönliche Bestzeit für ihn. Auch er lief bei der LM in Celle vor zwei Wochen und erreichte dort eine pB von 4:13,76 min. In Zittau also noch einmal fast zwei Sekunden schneller und das aus eigener Kraft. Respekt!

 

Weil es so schön war, trat Christian Wiese am Sonntag auch noch über die 5.000 m-Distanz an. In Celle lief er die Distanz in 15:33,98 Minuten. In Zittau lief es für ihn nach eigener Aussage dann überragend. In einem spannenden Rennen lieferte er sich ein Duell mit Viktor Kirsch (M45). Bei der Führungsarbeit wechselten sich die beiden mit einem konstanten Pace von 3:05 min./km ab. Die Schlussrunde entschied Christian dann für sich und lief nach 15:24 min. als Sieger ins Ziel. "Das waren die 5.000 m meines Lebens." resümierte er. Kein Wunder bei einer Verbesserung der pB von fast 10 Sekunden. Glückwunsch!

 


BM 10 Kilometer in der Eilenriede

Obwohl es deutlich kühler als letztes Jahr war, herrschte eine hohe Luftfeuchte vom Unwetter am Vorabend. Der ein oder andere Läufer hatte beim Lauf Kreislaufprobleme. Nicht so Christian Schlamelcher. Direkt nach dem Start positionierte er sich an der Spitze. Schnell klaffte eine Lücke zwischen ihm sowie Jan Kaschura (RunArtist Holzminden) und dem Rest des Feldes. Diese Führung hielt er bis zum Ziel bei und wurde in 33:58 Minuten Bezirksmeister. Elf Sekunden später folgte ihm sein Freund und Konkurrent Jan. 

 

Auf den fünften Gesamtplatz lief Frank Colsmann in 36:15 Minuten. Diese Zeit sicherte ihm den Bezirksmeistertitel der M50. Kurz nach ihm lief unserer Neuzugang Dr. Markus Leinemann nach 37:51 Minuten ins Ziel. Damit holte dieser sich bei seinem ersten Start bei einer BM den Vize-Titel der M50. Nach 38:23 Minuten folgte der dritte M50er Martin Braune-Krickau. Die drei wurden Bezirks-Mannschaftsmeister. 

 

Auf einen grandiosen vierten Platz lief Lena Sommer. Mit ihrer Zeit von 41:38 Minuten sicherte sie sich den zweiten Platz der WHK. Kathrin Hoffmann folgte ihr und lief mit 43:31 Minuten auf Platz 3 der W30. Tanja Schoenbeck belegte den dritten Platz der W45 mit 45:43 Minuten. 

 

 

Weitere Ergebnisse

Harald König, 39:26 Minuten, 37. Gesamtplatz, 11. Platz M45

Andre Lubesender, 40:35 Minuten, 46. Gesamtplatz, 15. Platz M45

Christian Kossmann, 41:49 Minuten, 63. Gesamtplatz, 11. Platz M30

Michael Pape, 45:11 Minuten, 103. Gesamtplatz, 28. Platz M45

Joachim Rose, 46:46 Minuten, 128. Gesamtplatz, 8. Platz M55

Thomas Kersten, 47:58 Minuten, 149. Gesamtplatz, 9. Platz M55


Drei LM- und NDM-Titel, zwei Vizetitel, einmal Platz drei und eine DM-Qualifikation für die Masters von Hannover Athletics

Am dritten Juniwochenende fanden im Otto-Schade-Stadion in Celle die Landes- und Norddeutschen Meisterschaften der Senioren statt. An dem warmen und windigen Samstag liefen Emanuel Schoppe und Christian Wiese die 5.000 m von Beginn an vorn weg und behielten ihre Führung bis ins Ziel. Emanuel gewann den Schlussspurt und lief nach 15:25,31 Minuten mit LM- und NDM-Titel der M30 ins Ziel. Christian folgte mit 15:33,98 Minuten und holte sich die Titel der M35.

 

Ein Déjà vu erlebte Patrick Wende bei seinem Lauf über 800 m. Er ist wie bei der BM hinter den Zweitplatzierten hinterher gelaufen und dann im Zielsprint an ihm vorbei. So musste er lediglich einem Läufer Vortritt lassen und wurde somit Vize-LM und -NDM. Seine Zeit: 2:09,23 Minuten ist auch gleichzeitig seine neue Bestzeit. 

 

Am Sonntag liefen Christian Wiese und Martin Braune-Krickau die 1.500 m. Christian sicherte sich als alleiniger Starter in seiner Altersklasse in 4:13,76 Minuten wieder den Titel des LM und NDM. Martin lief die Distanz in 4:48,76 Minuten und steigerte seine persönliche Bestzeit um sechs Sekunden. Er erlief sich damit Platz 3 und seine erste Qualifikation für eine Deutsche Meisterschaft auf einer Mitteldistanz. Sein Dank hierfür geht an Markus für sein tolles Training. Reinald Maletzka, der schon lange nicht mehr auf dieser Distanz unterwegs war, lief außer Wertung. Mit seinen 5:35,41 Minuten wäre er auf Platz fünf der M60 gelandet. 

 

Zum Schluss startete Joanna Jedrzejewska über 1.500 m. Trotzdem es unserer neuen sportlichen Leitung gefühlt zu warm war, fühlte sie sich während des Laufes so kraftvoll, dass sie zum Schluss eine neue Bestzeit von 5:31,76 Minuten aufstellte – sieben Sekunden schneller als noch drei Wochen zuvor. Ihre Belohnung war der Vizetitel der LM und NDM.

 

Herzlichen Glückwunsch euch allen!


Marvin und Joanna beim Abendsportfest in Minden

Marvin Stanczyk und Joanna Jedrzejewska wollten ihre Performance über 1.000 m testen. So bot sich an einem warmen Mittwoch das Leichtathletik-Abendsportfest im nahen NRW an. Da diese Distanz nicht oft angeboten wird, war eine weitere Anreise vonnöten. 

 

Die Teilnehmerliste war mit 30 Läuferinnen und Läufer sehr lang, so dass drei Läufe daraus gemacht wurden. Marvin war direkt beim ersten, schnellen Lauf eingeteilt, was ihm sehr entgegen kam. Er hängte sich an den vorletzten Läufer und wurde mit einer neuen Bestzeit belohnt. Mit 2:37,88 Minuten war er um vier Sekunden schneller. Er ist blickt nun optimistisch zu den Norddeutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende.

 

Im dritten Lauf startete Joanna. Sie war hoch motiviert nach ihrer NDM und wollte eine neue Bestzeit laufen. Das gelang ihr auch! Nach einem konstanten Lauf blieb die Uhr bei 3:35,82 Minuten stehen - sieben Sekunden schneller. Herzlichen Glückwunsch euch beiden!


Auftritt der U23 Läuferinnen und Läufer in Leverkusen mit Licht und Schatten

Das die Leichtathletik eine Einzelsportart ist, zeigte sich an diesem Wochenende in Leverkusen. Für drei Starter in den Einzeldisziplinen war es der erste Saisonhöhepunkt. Für neun Starter in den Staffeln bot Leverkusen eine letzte Qualifikationsmöglichkeit für weitere Saisonhöhepunkte.

 

Dass Yannick Reihs seine Bestzeit über 5.000 m in einem langsamen Endlauf nicht verbessern würde, war klar und so ging es im Rennen darum, so nah wie möglich an den Bronzeplatz zu kommen. Mit 14:48,95 Minuten lief Yannick auf den sechsten Gesamtplatz der U23  und darf hiermit zufrieden sein.

 

Enttäuscht war Svenja Pingpank mit ihrem Endlauf über 1.500 m. Als Ziel galt ihre Platzierung des Vorjahres (Fünfte) zu unterbieten. In einem Rennverlauf, der viel Mut brauchte, wurde sie Achte in 4:30,88 Minuten (Vorlauf 4:42,68 Minuten).

 

Als Zwölfte über 3.000 m Hindernis blieben für Saskia Pingpank nach zwei Stürzen am Wassergraben die Uhren bei 11:20,92 Minuten stehen. Eine durchaus respektable Zeit im Anbetracht der Stürze.

 

Dass Leichtathletik auch eine Mannschaftsportart sein kann, bewiesen die 3 mal 800 m Mädels und unser zweites Team der 3 mal 1.000 m. Mit einem starken Auftritt belegten Simon Lukas Leinemann, Markus Fengler und Thomas Walz zwar "nur" Platz 11 in 8:08,59 Minuten; sie freuten sich trotzdem und waren stolz über die Tatsache, erstmals bei einer Deutschen Meisterschaft, teilgenommen zu haben.

 

Unsere 3 mal 800 m Staffel der Frauen mit Merle Goltze, Klara Lange und Svenja Pingpank liefen auf einen überragenden und nicht zu erwartenden fünften Platz dieser DM. Mit 6:59,61 Minuten blieb die Uhr sogar unter der magischen 7 Minuten Grenze stehen.

 

Und warum war die schnellste Staffel über 3 mal 1.000 m nicht am Start? Die virtuelle Welt lässt grüßen...


Podiums-Platzierungen bei regionalen Volksläufen

Während unsere U23- Athletinnen und Athleten am Wochenende in Leverkusen alles gaben, fanden in der Region Hannover Volksläufe statt. 

 

Bereits am Freitag fand südlich von Hannover der Laatzen Leinelauf statt. Den 3,5 km-Lauf nahmen Katrin Wollmann und Tonia Baumbach in Angriff. Katrin lief für sie enttäuschende 17:25,3 min. (1. W35, 6. Platz gesamt). Eine später diagnostizierte Bronchitis stimmte sie versöhnlich mit dem Ergebnis. Tonia unterbot ihre Zeit aus 2016 um 16 Sekunden und lief nach 18:34,6 Minuten ins Ziel (2. W45 und 12. Gesamtplatz). Die 10 km-Distanz liefen unsere Kapitäne Kathrin Hoffmann und Steffen Lang sowie Tanja Schoenbeck. Steffen zeigte sich sehr zufrieden mit seiner Zeit von 33:24,9 Minuten (1. M30, 2. Platz gesamt). Kathrin kam nach 42:43,5 Minuten ins Ziel (2. W30, 5. Platz gesamt) und Tanja nach 45:49,2 Minuten (2. W45, 9. Platz gesamt).

 

Beim Gehrdener Burgberglauf gesellte sich Jan Rutsch zum Streckenrekord von 2016, den Christian Schlamelcher aufgestellt hatte. Auf der 2,5 km-Strecke kam er nach 9:53 Minuten wieder ins Ziel. Damit wurde er Gesamterster (1. M30). Bei den Frauen gewann Lisa Wende die Distanz in 9:53 Minuten (1. WJ). Auf den dritten Platz bei den Männern lief Frederic mit 9:20 Minuten (1. M14); auf Platz vier folgte ihm Cedric Berneburg in 9:28 Minuten (2. MHK). Herzlichen Glückwunsch allen Startern!


Emmanuelle Gerbeaux mit fulminanten Spurt zum Landesmeistertitel

Bei den Landesmeisterschaften der Männer, Frauen und U18 in Göttingen überzeugten unsere Hannover Athletics Athleten mit einem Landestitel, drei Vizetiteln, einem Bronzeplatz und einigen neuen Bestzeiten. 

 

Am Samstag sorgte Klara Lange gleich zu Beginn über die 400 m für den ersten Paukenschlag. Mit neuer persönlichen Bestzeit von 59,06 Sekunden verpasste Klara die DM Norm (58,70 Sek.) nur denkbar knapp und wurde damit Gesamtsechste im Frauenklassement.

 

Motiviert von dieser Leistung und ihrer vor Wochenfrist aufgestellten Bestzeit aus Zeven, stieg Emmanuelle Gerbeaux in den 400 m Ring für den 1.500 m Lauf der Frauen. Dort blieb sie in ständigen Kontakt der Spitze und zündete 300 m vor dem Ziel ihren Spurt. In famosen 4:29,15 Minuten pulverisierte Emmanuelle ein weiteres Mal ihre Bestzeit um drei Sekunden und wurde zudem mit dem Landesmeistertitel belohnt.

 

Im Anschluss war es ein glänzend aufgelegter Yannick Reihs, der über 1.500 m nur den nimmermüden Viktor Kuk im Endspurt vor sich lassen musste. Mit einer Schlussrunde von 55 Sekunden lief Yannick als Vizemeister in 4:06,80 Minuten ins Ziel.

 

Am frühen Sonntagmorgen schafften es nur zwei von vier unserer 5.000 m Läufer an der Startlinie zu stehen. Dort schlugen sich bei recht warmen 28 Grad Celsius unser Kapitän der Männer Steffen Lang in 16:18,99 Minuten und der frisch vermählte Christian Schlamelcher in 16:21,01 Minuten sehr achtbar.

 

Über 800 m der Männer trat Hannover Athletics mit fünf Startern an. Den ersten Zeitlauf gewann Fabian Paul in 2:00,21 Minuten, nachdem Simon Lukas Leinemann einen sehr couragierten und beeindruckenden Lauf von Vorn wagte. Mit 2:01,63 Minuten wurde Simon noch kurz vor dem Ziel von Marvin Stanczyk in 2:01,42 Minuten überholt.

 

Im schnelleren 800 m Zeitlauf versprach das Rennen ein Meisterschaftsrennen zu werden. So traten Felix Bromann und Alex Bley wieder gegen einen übermächtigen Viktor Kuk an und wieder hatte das gesamte Feld das Nachsehen. Viktor, Respekt vor dieser Leistung!  Auf den letzten 200 m konnten sich Alex und Felix von einem Osnabrücker Trio trennen und spurteten so gegeneinander die Zielgerade herunter. Dass Felix Bromann mit 1:54,88 Minuten genau 2/100 Sekunden vor Alex (1:54,90 Minuten) blieb, stellte beide Läufer sehr zufrieden. Die Formkurve steigt!

 

Zuletzt starteten noch unsere U18-Mädels Merle Goltze und Lisa Wende. Beide waren im schnellen Zeitlauf und beide waren hochmotiviert. Für Landesvizemeisterin Merle blieb die Uhr bei 2:16,37 Minuten und damit einer neuen persönlichen Bestzeit sowie einer deutlichen Unterbietung der DM Norm stehen. Für Lisa blieb die Uhr bei 2:25,19 Minuten und einer neuen Saisonbestzeit stehen. Beide zeigten in ihrem Lauf sehr gute kämpferische Elemente.


Beim Intern. Volksbankmeeting in Osterode kommen unsere Topathleten rechtzeitig in Form

Eine Woche vor ihren Deutschen U23-Meisterschaften in Leverkusen verbesserte Svenja Pingpank ihre 1.500 m Bestzeit um knapp drei Sekunden auf starke 4:26,06 Minuten. In einem langsamen Rennverlauf konnte Svenja ihre Spurtfähigkeit ausspielen und ließ einige starke Läuferinnen hinter sich.

 

Felix Bromann findet zu alter Stärke und lief nur knapp an seiner Bestzeit (aus dem Jahr 2010) mit starken 1:52,69 Minuten vorbei.

 

Maximilian Pingpank blieb in seinem ersten seriösen 1.500 m Rennen dieser Saison sechs Sekunden unter der DM-Norm und verbesserte dabei seine Bestzeit um drei Sekunden. Damit blieb Maximilian auf Anhieb mit 3:59,60 Minuten unter der 4:00 Minuten-Schallmauer.

 

Fabian Paul musste mangels Teilnehmer fast im Alleingang die 400 m in 52,05 Sekunden absolvieren. Simon Lukas Leinemann lief 800 m nach überstandener Erkältung in 2:02,04 Minuten und Alexander Bley lief zur Einstieg in seine Deaflympics-Saison die 1.500 m in 3:59,66 Minuten.


Pfingstsportfest in Zeven

Emmanuelle Gerbeaux pulverisierte ihre persönliche Bestzeit über 1.500 m auf 4:32,68 Minuten und blieb damit nur 0,18 Sekunden über der Deutschen Norm. Svenja Pingpank unterbot zum wiederholten Male die DM-Norm und lief mit 4:28,86 Minuten ihre erste Bestzeit dieser jungen Saison.

 

Über die 2.000 mH verfehlte Saskia Pingpank als Vizemeisterin ihre Bestzeit nur knapp und lief 7:06,16 Minuten. Fabian Paul lief über 800 m in 1:59,72 Minuten ein souveränes Rennen, während Simon Lukas Leinemann (2:00,78 Minuten) noch ein wenig die Wettkampfhärte fehlte. Alex Bley nutzte die 800 m in Zeven als Trainingsauftakt für seine Deaflympicssaison und lief 1:57,44 Minuten.


Kids, Jugend, Masters - Hannover Athletics holt vordere Plätze

"Oh je, ist das warm; wie jedes Jahr." war der meist gehörte Satz beim Döhrener Abendlauf 2017. Unsere Athleten und Athletinnen kamen dank unseres Sponsors Det's Laufshop in den Genuss von Freistarts. Einen ganz herzlichen Dank an Det für seine Großzügigkeit. Er wurde auch nicht enttäuscht. Von der U8 bis zur M60 wurden - dem Wetter entsprechende - gute Ergebnisse und Podiumsplatzierungen gelaufen. 

 

 

Schnupperlauf (1,6 km)

Nils Wagner, 6:28 min., 3. Platz, 2. M13

Delphine Drath, 6:31 min., 1. Platz, 1. W12

Benedikt Peschel, 6:32 min., 4. Platz, 3. M13

Florian Peschel, 6:33 min., 5. Platz, 1. M12

Julia Peschel, 6:54 min., 2. Platz, 1. W8

Leander Meyer, 7:26 min., 13. Platz, 3. M9

Leon Scheitz, 9:02 min., 31. Platz, 5. M8

Niclas Körber, 9:13 min., 32. Platz, 6. M8

Aaron Meyer, 9:25 min., 35. Platz, 4. M7

 

Kurzstrecke (6,6 km)

Christian Schlamelcher, 22:22 min., 1. Platz, 1. MHK

Steffen Lang, 22:31 min., 2. Platz, 1. M30

Reinald Maletzka, 28:30 min., 20. Platz, 1. M60

Katrin Wollmann, 38:10 min., 43. Platz, 11. W35

Tonia Baumbach, 38:13 min., 44. Platz, 10. W45

 

Hauptlauf (10 km)

Jan Rutsch, 33:33 min., 2. Platz, 1. M30

Christian Kossmann, 42:23 min., 35. Platz, 8. M30

Hendrik Janssen, 43:08 min., 42. Platz, 7. M40

Meri Tort Tarres, 47:41 min., 13. Platz, 4. W30

Joachim Rose, 47:44 min., 109. Platz, 6. M55

Jasmin Karthaus, 48:02 min., 14. Platz, 4. WHK

Anna-Lena Herzog, 51:29 min., 30. Platz, 9. WHK

Stephanie Hansen, 52:49 min., 35. Platz, 4. W50


Bezirksmeisterschaften, Bahneröffnungen, Bestzeiten: Der Leichtathletikzirkus ist eröffnet.

Die Bahnsaison 2017 ist noch keinen Monat alt und schon stehen viele neue Bestzeiten zu Buche.

In Garbsen waren die 3.000 m Läuferinnen und Läufer herausragend. Emanuel Schoppe lief 8:49,04 min., Christian Wiese 8:56,85 min. Saskia Pingpank benötigte 10:30,78 min. und Joanna Jedrzejewska 12:33,26 min. Kendra Giesler lief mit ihren 8 Jahren beachtliche 87,26 Sekunden für die Stadionrunde.

 

Auf Unterdistanzen konnte man die Sportlerinnen und Sportler von Hannover Athletics bei den Bezirksmeisterschaften in Hannover und bei den Meetings in Misburg und Hannover sehen. So sprinteten unsere Mittelstreckler die 400 m in 50.25 sek. (Felix Bromann), 51.28 sek. (Maximilian Pingpank), 51.53 sek. (Fabian Paul), 52.13 sek. (Thomas Walz) und 53.87 sek. (Simon Lukas Leinemann).

 

Merle Goltze startete mit einer 400 m Bestzeit (59,61 Sekunden) und der DM U18 Norm über 800 m (2:18,07 Minuten) in die junge Saison. Lisa Wende ist mit ihrem Saisoneinstieg von 2:28,52 Minuten optimistisch genauso wie ihr Bruder Frederic mit seinen 2:27,00 Minuten. Über 1.500 m war Marlene Bock mit ihren erzielten 5:18,92 Minuten äußerst zufrieden.

 

Markus Fengler konnte über 800 m eine neue Bestzeit von 2:05,22 min. erzielen, die 1.500 m lief er schon in 4:15,22 Minuten. Klara Lange lief über 100 m erstmals mit 12,98 Sekunden unter 13 Sekunden, über 400 m sah der Staffeleinsatz in Misburg sehr vielversprechend aus.

 

Unsere 4 mal 400 m Mädels erzielten mit 4:03,84 Minuten in der Besetzung Klara, Merle, Svenja und Emmanuelle eine durchaus respektable Zeit. Über 100 m war Pauline Rehder mit 13,72 Sekunden etwas langsamer als Patrick Wende mit seinen 13,44 Sekunden. Über 200 m konnte Patrick eine 26,76 Sekunden-Zeit erzielen. Svenja Pingpank und Emmanuelle Gerbeaux liefen zwei schnelle 800 m Rennen. Die 2:14,12 min. und 2:15,33 min. lassen viel erahnen. Noch ein wenig Trainingsrückstand wiesen die 800 m von Jasmin Karthaus (2:31,06 min.), Luca Marie Beermann (2:37,06 min.) und Julia Placke (2:44,12 min.) auf.

 

Über die Hindernisse darf sich Saskia Pingpank durchaus Hoffnungen auf mehr machen. In Pliezhausen lief sie die 2.000 m H in 7:04,24 min. und erzielte ihre DM U20 Norm. In Jena lief sie 3.000 m H und blieb mit 11:05,61 min. unter der DM U23 Norm. Für einiges Aufsehen sorgte Yannick Reihs auf den Unterdistanzen über 400 m und 800 m. Nach seinem durchaus verständlichen Ausstieg bei der DM 10.000 m, sprintete er in Misburg die 400 m in 51,81 Sekunden. Eine Woche später schaltete er über 800 m seinen Turbo und lief mit 1:53,66 Minuten die DM Norm der U23.

 

Ab sofort steigen unsere Athleten in ihre Spezialdisziplinen ein und wir sind gespannt, wie viele weitere DM Normen so fallen. Wir drücken unseren Athleten ganz fest die Daumen.

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Bezirksmeisterschaften der Senioren

Drei Masters von Hannover Athletics sind nach Gronau angereist. Die Ausbeute: zwei Meistertitel und einen Fast-Bezirksmeistertitel. Und das trotz dem schwül-warmen Wetter. 

 

Martin Braune-Krickau startete über die 3.000 m-Distanz. Er ließ seiner Konkurrenz keine Chance und dominierte das Feld von Anfang an. Mit deutlichem Vorsprung und neuer persönlicher Bestzeit lief Martin als Erster in 10:29,95 min. ins Ziel und wurde damit Bezirksmeister. Davon hochmotiviert ging Martin auch noch über 800 m an den Start. Er lief auf Platz fünf in 2:29,56 min.

 

Patrick Wende entdeckt immer mehr die kurzen Distanzen für sich. Zurecht, wie sich zeigte. Über 800 m setzte er sich von Beginn an in einer Dreiergruppe vom Rest des Feldes ab. Auf der letzten Runde überholte er seine zwei Mitstreiter und wurde in einer fabelhaften Zeit von 2:10,83 min. hochverdient Bezirksmeister. Vom Ultraläufer zur Mittelstrecke. So kann es gehen.

 

Ebenfalls über 800 m ging unsere neue Sportliche Leitung Joanna Jedrzejewska an den Start. Von Beginn an lief sie auf Rang zwei und musste sich der Siegerin um 36 Zehntelsekunden geschlagen geben. Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Vizemeistertitel!


Höhentraining zeigt Erfolge

Bei Invitational-Rennen in den USA konnten die Athleten und Athletinnen, die seit Ende März im Höhentrainingslager sind, ihre Fortschritte unter Beweis stellen.

 

Einen Einstand gab es beim Steve Scott Invitational in Irvine/CA. Ein Anfahrtsweg von 700 km und ein Temperaturunterschied von über 10 Grad (wärmer) waren nicht die optimalen Bedingungen. Trotzdem gab es für unseren A-Trainer Markus Pingpank schon sichtbare Erkenntnisse. Für unsere Teilnehmer war es ein geniales Erlebnis, in einem so großen und starken Teilnehmerfeld zu starten.

Beim zweiten Lauf, dem Oxy Invitational Meeting in Los Angeles, liefen Svenja Pingpank und Yannick Reihs bereits die Norm für die DM der Männer und Frauen in Erfurt.

 

Während Svenja in Irvine noch 4:34,88 Minuten über 1.500 m lief, steigerte sie sich in LA auf starke 4:30,25 Minuten (Platz 12). Yannick lief in Irvine die 1.500 m in 4:01,66 min. In LA zeigte er in seiner Königsdisziplin über 5.000 m, was in ihm steckt: Im Gesamtlauf der Männer blieb die Uhr für ihn bei sagenhaften 14:24,88 Minuten stehen. DM-Norm unterboten, eigene Bestzeit um 15 Sekunden unterboten. Glückwunsch, Yannick! Felix lief in Irvine seine Paradedisziplin 800 m in 1:55,62 Minuten, in LA toppte auch er seine Zeit und lief 1:55,00 Minuten.

 

In Irvine war über 800 m auch Thomas Walz am Start. Er lief die Strecke in 2:10,65 Minuten. Die 1.500 m-Distanz liefen auch Alexander Bley (3:57,06 Minuten) und Maximilian Pingpank (4:05,82 Minuten).


Durchweg Podiumsplatzierungen in Hildesheim

Dass der April wettertechnisch macht, was er will, ist bekannt. Von den Temperaturen her war es heute nahezu optimal. Wäre da nicht der kalte Wind.

 

Den Start machten unsere drei WJ U20-Mädels. Startläuferin Saskia Pingpank hielt sich weiter hinten im Feld auf und übergab den Staffelstab als Vierte an Laura Grümme. Diese pflügte das Feld und arbeitete sich vor bis an die Spitze. Merle Goltze kontrollierte als Schlussläuferin das Feld und lief als Erste ins Ziel. Nicht nur in der Gesamtwertung, sondern auch in der WJ U23 bedeutete das den Landesmeister-Titel für die drei Mädels. Ihr Zeit: 7:07,23 Minuten. 

 

Kurze Zeit später starteten die männlichen 3 x 1.000 m. Zuerst startete Georg Lauenstein und hielt sich am Ende des Feldes auf. Den Stab übernahm Zabi Reinermann, der dem Feld nicht folgen konnte und abreißen lassen musste. Von Entmutigung keine Spur: Hendrik Stürmer lief stark, kam aber nicht mehr an das Feld heran. Mit ihrer Zeit von 8:47,14 Minuten liefen sie auf den zweiten Platz der MJ U23.

 

Am späten Nachmittag fiel der Startschuss zum 10.000 m-Lauf. Die 25 Runden liefen Emanuel Schoppe, Christian Wiese, Christian Schlamelcher und Steffen Lang. Von vornherein waren die Plätze eins und zwei in der Gesamtwertung weg. Dahinter wurde um Platz drei heiß gekämpft. Unsere vier Athleten haben sich gegenseitig gezogen. Christian Schl. und Steffen mussten sich im Laufe des Rennens absetzen, blieben aber dran. Letztendlich holte sich Christian W. den dritten Platz und in seiner Altersklasse den Meistertitel in 32:26,58 Minuten. Kurz nach ihm auf dem vierten Platz folgte Emanuel (32:59,09 Minuten, 1. M30), dann Christian Schl. auf Platz 5 (33:49,13 Minuten, 3. MHK) und Steffen auf Platz 6 (33:59,16 Minuten, 2. M30).

 

Wir gratulieren euch herzlich zu euren Ergebnissen. Ein großer Dank geht an Joanna, die vor Ort war, den Bericht verfasst und die Bilder gemacht hat. 


Mit der Weltklasse auf Du und Du

Eine hohe aerobe Kapazität aufzubauen und von den Weltklasseathleten lernen, so lautete die Devise der Topathleten von Hannover Athletics um A-Trainer Markus Pingpank bei der Planung des mehrwöchigen Höhentrainings in Flagstaff/USA. Mit durchgehenden Temperaturen über 20° C, kein Regen- oder Schneetag, überwiegend strahlend blauem Himmel und idealen Trails, herrschen in Flagstaff die besten Trainingsbedingungen.

 

Das erste interessante Treffen fand mit Marcin Lewandowski aus Polen statt. Der amtierende Halleneuropameister über 800 m und Europavizemeister über 800 m des Jahres 2016 weist eine persönliche Bestzeit von 1:43,79 Minuten auf und gab den Athleten den interessanten Tipp, den Kraftbereich ganzjährig zu trainieren. Der amtierende Olympiasieger über 1.500 m und Hallenweltmeister aus dem Jahr 2016, Matthew Centrowitz (USA), gab den Athleten von Hannover Athletics auf dem Weg, ihre Wettkämpfe mit Lockerheit, Gelassenheit und Freude zu absolvieren, denn diese Kompetenzen sind entscheidend für den Erfolg.

 

Trainiert nur so viel, wie viel der eigene Körper auch verkraften kann. So lautete der wertvolle Tipp von Eric Jenkins (USA), zweifacher NCAA Indoor Champion, Sieger der 5th Avenue Straßenmeile 2016 und einer 13:07,33 persönliche Bestzeit über 5.000 m.

 

Mit den 1.500 m-Spezialisten aus Norwegen Henrik Ingebrigtsen (2012 Europameister und 2016 EM-Bronzemedaille über 1.500 m), Filip Ingebrigtsen (2016 Europameister über 1.500 m) und Jakob Ingebrigtsen (2016 Crosslaufeuropameister der U20) traf sich unser 1.500 m Vizeweltmeister der Gehörlosen Alexander Bley. Auch wenn es kleine Sprachschwierigkeiten gab, war zu erkennen, dass die Erfolgsgeheimnisse der Ingebritsens Geheimnisse bleiben sollen.

 

Zu einem Treffen mit Mohamed "Mo" Farah (Großbritannien), 2012 und 2016 Doppel-Olympiasieger über 5.000 m und 10.000 m, sowie fünffacher Welt- und Europameister, gab es nach einem Abendessen - eine Begegnung der ganz besonderen Art. Der erfolgreichste Läufer der Gegenwart war auch der bescheidenste Athlet. Ein Athlet dieses Formats fragte uns, wie wir das Bayernspiel gegen Real Madrid fanden und erzählte, dass er ein großer Fan von Bayern München ist. Für die Athleten von Hannover Athletics war das Treffen mit Mo Farah sehr inspirierend, sehr motivierend und gilt als perfekter Einstieg in die Saison 2017.


Titelverteidigung der Marathon-Staffel | Halbmarathon-Mannschaft verfehlt ihr Ziel nur ganz knapp

Das Wetter meinte es diesmal gut, fast zu gut. Temperaturen um die 20 Grad und strahlender Sonnenschein forderten die Läuferinnen und Läufer beim HAJ Hannover Marathon 2017. Im Vorfeld haben sich die Athleten/-innen von Hannover Athletics zwei wichtige Ziele gesetzt: Top 8 in der Mannschaftswertung der DM Halbmarathon und die Titelverteidigung der Marathonstaffel. 

 

Beim ersten Startschuss 9.00 Uhr wurden die Marathonläufer auf die Strecke geschickt. Neben Arne Garbius, Fate Tola und dem dreifachen Sieger Lusapho April standen auch Maren Senft und Hendrik Janssen an der Startlinie. Hendrik, der sich mehr und mehr auf die Ultradistanz wagt, finishte den Marathon in 3:27:22 Stunden, bevor er mit seiner Frau noch den 10 km-Lauf absolvierte. Maren lief ihren Marathon in 4:13:20 Minuten. 

 

Punkt 9.30 Uhr gingen die Marathon-Mannschaften an den Start. Für die starke Männermannschaft hieß es: Titelverteidigung! Und es gelang mit über 3 Minuten Vorsprung. Ein deutlicher Sieg für Markus Fengler, Hendrik Stürmer, Marvin Stanczyk, Simon Wald, Frank Colsmann und Zabi Reinermann. In 2:40:03 Stunden liefen sie gemeinsam ins Ziel. Das war der dritte Staffelsieg in Folge. Ein Vierter darf sehr gern folgen.

 

Während die Staffelplätze 1-5 an ausschließlich Männermannschaften verteilt wurden, mischten sich unsere starken Läuferinnen Emmanuelle Gerbeaux, Laura Rösner, Julia Placke, Isabell Artmann, Pauline Naasner und Lena Sommer als erste Frauenmannschaft in die Top 10. Mit ihrer Zeit von 2:58:15 Stunden belegten sie strahlend den sechsten Platz. Glückwunsch, Mädels!

 

Die Elternstaffel wurde im Vergleich zum Vorjahr durchgemischt und startete dieses Jahr mit Timo Neubauer, Thomas Garm, Anja Wagner, Anja Garm, Tonia Baumbach und Katrin Wollmann. Nach 3:55:01 Stunden liefen sie auf Platz 241 gemeinsam ins Ziel. 

 

Ab 11.15 Uhr startete der Halbmarathon. Besonderheit dieses Jahr: Die Deutschen Meisterschaften wurden im Zuge des HAJ Hannover Marathons ausgetragen. Das gesetzte Ziel von der Mannschafts-Top 8-Platzierung wurde um zwei Minuten verfehlt. Timo Kuhlmann, Emanuel Schoppe und Christian Wiese belegten Platz 9 der MHK. Die Mannschaft um Martin Braune-Krickau, Joachim Rose und Thomas Kersten liefen auf den Platz 10 der M50+M55. 

 

Alle Halbmarathon-Ergebnisse im Überblick:

Timo Kuhlmann, 1:09:29 Stunden, 39. M/ 28. MHK

Emanuel Schoppe, 1:10:49 Stunden, 49. M/37. MHK

Christian Wiese, 1:11:22 Stunden, 60. M/8. M35

Christian Schlamelcher, 1:13:02 Stunden, 70. M/50. MHK

Martin Braune-Krickau, 1:22:44 Stunden, 176. M/15. M50

André Lubeseder, 1:26:45 Stunden, 226. M/26. M45

Harald König, 1:27:30 Stunden, 232. M/28. M45

Frank Mesecke, 1:28:50 Stunden, 248. M/83. MHK

Kathrin Hoffmann, 1:32:08 Stunden, 73. F/34. WHK

Reinald Maletzka, 1:38:00 Stunden, 327. M/22. M60

Tanja Schoenbeck, 1:39:06 Stunden, 105. F/17. W45

Joachim Rose, 1:41:23 Stunden, 344. M/34. M55

Thomas Kersten, 1:44:26 Stunden, 359. M/36. M55

 

Außerhalb der DM-Wertung liefen den Halbmarathon:

Michael Pape, 1:34:11 Stunden, 629. M/70. M45

Jasmin Karthaus, 1:57:10 Stunden, 680. F/210. WHK

 

Der 10 km-Lauf wurde 13.00 Uhr gestartet. Besonders unsere Jugend konnte hier zeigen, was sie drauf hat. Laura Grümme kam von den Hannover Athletics Starterinnen und Starter als erste ins Ziel. Mit 45:19 Minuten wurde sie 21. Gesamt und Zweite der WJ U18. Marlene Bock folgte ihr dicht auf den Fersen und lief nur eine Sekunde später, also nach 45:20 Minuten ins Ziel. Das bescherte ihr den dritten Platz der WJ U18. Meri Tort Tarres folgte den Beiden und lief nach 47:45 Minuten als 39. Frau über die Ziellinie. Gleichzeitig bedeutet das Platz fünf der W30. Schlag auf Schlag folgte Lucie Kopmann mit 48:11 Minuten (Platz 16 der WHK) und Maurice Golling mit 48:15 Minuten (Platz 8 der MJ U20). Last but not least wagte sich Holger Baumbach - der Papa von zwei Kindern aus dem Kindertraining - an die 10 km-Distanz und finishte sie in 1:09:56 Minuten. 

 

Bereits am Vortag liefen zahlreiche Kinder des Vereins den Kinderlauf bzw. Fun Run mit. Julia Peschel wurde von Sabrina Mockenhaupt, der Co-Moderatorin der Kinderläufe, ins Ziel begleitet und gab dort ein Interview.


Gute Ergebnisse beim Deister-Springe-Marathon

Nur drei Sekunden fehlten Timo Kuhlmann zum Sieg über die 10 Kilometer-Distanz. Um diese Zeit musste er sich lediglich einem Läufer geschlagen geben. Die Strecke lief Timo in 32:41 Minuten. Hinter ihm kamen seine Vereinskollegen Emanuel Schoppe in 33:35 Minuten und Steffen Lang in 33:55 Minuten ins Ziel. Hannover Athletics-Läufer also auf den Plätzen 2, 3 und 4. Herzlichen Glückwunsch, Jungs!

 

Unsere Youngster vom Kindertraining liefen die 2.000 m-Schnupperdistanz. Leander Meyer kam nach 9:59 Minuten ins Ziel und wurde mit seiner Zeit Fünfter der MK U10. Keanu Knopp lief mit 11:01 Minuten auf Platz 5 der MK U8 und Aaron Meyer mit 11:27 Minuten auf Platz 11 der MK U8. Keanus Mama, Anja Knopp, lief erstmals die 10 km-Distanz. Zu ihrem Ergebnis von 1:01:43 Stunden gratulieren wir ihr herzlich. 

 

Den Halbmarathon, so könnte man meinen, absolvierten Jan Rutsch und Christian Schlamelcher Hand in Hand. Alle Bilder zeigen sie zusammen. Im Ziel ließ Jan Christian den Vortritt und belegte mit 1:16:02 Stunden den zweiten Platz hinter Christian mit 1:16:01 Minuten. Für Beide bedeutet das den Sieg in ihren Altersklassen. Hendrik Janssen lief auf den 21. Platz seiner neuen Altersklasse M40 mit seiner Zeit von 1:43:50 Minuten. 


Strahlender Sonnenschein in Palma und strömender Regen in Hannover - Unsere Athleten waren wieder sehr erfolgreich

Die Athleten, die gerade im Trainingslager auf Mallorca sind, nahmen am XXV Mitja Marato Ciutat de Palma teil. Die 10 km-Strecke wurde erfolgreich erobert.

 

Unser Trainer Markus Pingpank lief auf den vierten Gesamtplatz in 34:32 Minuten. Svenja Pingpank sicherte sich bei den Frauen den zweiten Platz in 37:42 Minuten. Direkt dahinter: Emmanuelle Gerbeaux mit 38:17 Minuten. Auf den 17. Gesamtplatz lief Joanna Jedrzejewska in 47:49 Minuten. 

 

Regen wie aus Eimern mussten unsere Läufer bei den LM 10 km Straße in Hannover über sich ergehen lassen. Eine 2,5 km-Runde musste viermal gelaufen werden.

 

Emanuel Schoppe, 32:44 Minuten, 13. Platz, 4. M30

Christian Wiese, 32:46 Minuten, 14. Platz, 1. M35

Christian Schlamelcher, 33:29 Minuten, 20. Platz, 12. MHK

Markus Fengler, 33:47 Minuten, 23. Platz, 2. MJ U23

Steffen Lang, 34:02 Minuten, 25. Platz, 7. M30

Martin Braune-Krickau, 38:15 Minuten, 56. Platz, 6. M50

Frank Mesecke, 38:17 Minuten, 57. Platz, 13. M30

Kathrin Hoffmann, 41:57 Minuten, 24. Platz, 4. W30

Tanja Schoenbeck, 44:43 Minuten, 40. Platz, 2. W45

 

In der Mannschaftswertung MHK holten sich Christian Wiese, Christian Schlamelcher und Emanuel Schoppe den 4. Platz. Den zweiten Platz der Mannschaftswertung M30/35 holten Steffen Lang, Emanuel Schoppe und Christian Wiese.

 

Ein Dankeschön geht an Jens König, der in dem Regen Fotos gemacht hat.


Mit vier Athleten bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Sindelfingen

Zum letzten Höhepunkt der Wintersaison ging es für unsere vier qualifizierten Jugendlichen zu den Deutschen Meisterschaften nach Sindelfingen.

 

Im Vorlauf über 1.500 m der männlichen Jugend U20 um 10.00 Uhr morgens qualifizierte sich Maximilian Pingpank als Elfter mit 4:07,40 Minuten für das Finale am Sonntag. Saskia Pingpank fehlte nur 1/10 Sekunde zum Erreichen des Finales der weiblichen Jugend U20 über 1.500 m. Von den 30 gestarteten Läuferinnen wurde sie insgesamt 14. in 4:50,77 Minuten. Merle Goltze lief über 800 m der weiblichen Jugend U20 ein sehr starkes Rennen und eine neue persönliche Bestzeit. Mit ihren 2:16,59 Minuten wurde sie Gesamtelfte und qualifizierte sich leider nicht für das Finale am Sonntag (nur acht Finalisten).

 

Mit Markus Fengler (3.000 m) und Maximilian Pingpank (1.500 m) war somit ein Duo am Sonntag am Start. Beide schlugen sich achtbar! Maximilian wurde in einem famosen Spurtrennen Siebter in 4:09,59 Minuten und war, angesichts der schulischen Prioritäten (Abitur) und dem sehr auf Sparflamme durchgeführten Trainings, mit diesem Resultat äußerst zufrieden. Markus Fengler landete mit seinem siebten Platz in 9:04,06 Minuten einen unerwarteten Erfolg bei dieser Deutschen Meisterschaft.

 

Kommentar des Trainers: Als Außenstehende(r) ist es immer leicht, ein schnelles Urteil über den Erfolg oder Misserfolg einer Mannschaft oder eines Sportlers zu fällen. Nur, wer sich für eine Deutschen Meisterschaft qualifiziert und letztlich daran teilnimmt, weiß, wie viel Entbehrungen ein Athlet auf sich nehmen muss. Diese Entbehrungen fördern die Disziplin, den Fleiß und die Zielorientiertheit eines jungen Menschens.

 

Unser Verein zollt den Athleten, die aus eigenem Antrieb diese hohen Ziele verfolgen und dabei auf viel Freizeitvergnügen verzichten, einen sehr großen Respekt. Hannover Athletics gratuliert allen Athleten zu ihrer guten Wintersaison. Wir freuen uns auf einen erfolgreichen Sommer und werden euch weiterhin bei euren hohen Zielen unterstützen.


Svenja Pingpank bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig

Zusammen mit der Favoritin im Vorlauf zu sein, bewertete Svenja als positiv. "Dann wird der Lauf schneller." Sie sollte Recht behalten und qualifizierte sich als siebte Frau mit einer Zeit von 4:32,54 Minuten für das 1.500 Meter-Finale am 19. Februar. 

 

Im Finale selbst hatte sich die Favoritin vom Start weg abgesetzt; die Verfolgergruppe blieb sehr dicht beieinander. Svenja lief konstant auf Position acht bis zehn und nutzte die Innenbahn. Die 1.000 Meter durchliefen sie bei 3:03 Minuten. Drei Runden vor dem Ziel zog sich die Gruppe auseinander. "Leider war ich platt, hatte Laktat in den Beinen und die Speicher waren leer. So konnte ich nicht mitgehen.", sagte Svenja. Sie erreichte den zwölften Rang in 4:35,18 Minuten.

 

Das Erreichen des Finales nach ihrer Grippe hatte doch mehr Kraft gekostet als vermutet. Nun geht es für Svenja, nach einer kurzen Erholungsphase, in kraftvollen Schritten auf die Sommersaison zu.


Vier Bezirkscrosstitel und ein Vizemeister

Eine anspruchsvolle Strecke wartete auf die sieben in Bad Salzdetfurth angereisten Läuferinnen und Läufer von Hannover Athletics: Matsch, viele Hügel und eine Holztreppe hielt sie bereit. 

 

Der erste Startschuss fiel für Marvin Stanczyk, der als Einziger die Sonne bei dem Wettkampf genießen konnte. Er lief die Strecke von 2.900 m, war zunächst auf Platz fünf und arbeitete sich konstant nach vorn. Mit einem Schluss-Spurt kurz vor dem Ziel überholte er den Zweitplatzierten und wurde mit einer Zeit von 9:28 Minuten Vize-Bezirkscrossmeister.

 

Pünktlich zum Beginn des Regens gingen unsere Masters Martin Braune-Krickau und Reinald Maletzka an den Start über 4.800 m. Martin dominierte das Feld von Anfang an und lief nach 18:53 Minuten als Bezirkscrossmeister seiner Altersklasse ins Ziel. Reinald belegte mit 20:56 Minuten den zweiten Platz seiner Altersklasse. 

 

Kurz nach den männlichen Masters wurden die weiblichen Masters auf die Strecke geschickt. Joanna Jedrzejewska lief die 4.350 m von Anfang an vorn mit und konnte sich mit drei weiteren Läuferinnen vom Rest des Feldes absetzen. Nach 19:04 Minuten lief sie als Bezirkscrossmeisterin ihrer Altersklasse ins Ziel. 

 

Zum Schluss standen noch Timo Kuhlmann, André Lubeseder und Steffen Lang an der Startlinie des 8.700 m-Laufes. Timo führte sofort das Feld an, dicht gefolgt von Steffen. Nach drei der zu absolvierenden sechs Runden hatte Timo bereits so eine große Lücke zu seiner Konkurrenz gerissen, dass ihm der Meistertitel nicht mehr genommen werden konnte. Nach 28:50 Minuten kam er ins Ziel. Als Gesamtdritter und Bezirksmeister seine Altersklasse kam Steffen nach 31:46 Minuten ins Ziel. André wurde mit seiner Zeit von 35:37 Minuten Dritter seiner Altersklasse.

 

Insgesamt waren alle Starter sehr zufrieden mit ihren erbrachten Leistungen. Auch die Strecke fand großen Zuspruch, auch wenn sie sehr anspruchsvoll war. 


Ein Landesmeistertitel, ein Vizemeister und viele Podiumsplatzierungen bei der LM Cross in Bergen

Ungemütliches Wetter mit leichtem Frost und schneidendem Ostwind begleiteten am vergangenen Sonntag die diesjährigen LM Cross. Die Austrichter aus Celle und Bergen hatten eine zunächst schnell wirkende Strecke an der Sportanlage in Bergen präpariert. Beim ersten Warmlaufen stellte sich der Untergrund als sehr fest, jedoch uneben dar und ergab mit den wechselnden Hindernissen in Form von Strohballen, Baumstämmen und Sandgruben eine anspruchsvolle Meisterschafts-Strecke von 1,2 km, die je nach Klasse und Rennen zwei bis neun mal zu durchlaufen war.

 

Hannover Athletics war mit 29 Startern auf der Meldeliste dabei, von denen die meisten auch vor Ort gegen starke Konkurrenz aus Niedersachsen starteten. Den Anfang machte Frederic Wende, der die 2,42 km-Distanz in 9:20 Minuten lief und sich damit den 9. Platz der M14 sicherte. 

 

Danach folgte das stark besetzte Feld der männlichen U23 und MHK über 3,48 km. Der Gewinner der Strecke ist Yannick Reihs, der sich den Landesmeister-Titel der MJ U23 mit seiner Zeit von 10:52 Minuten holte. Schnellster Hannover Athletics Athlet war Alexander Bley, der den dritten Platz der MHK belegte. Seine Zeit: 10:41 Minuten. Markus Fengler wurde Dritter der MJ U23 mit 11:17 Minuten. Simon Lukas Leinemann folgte ihm mit 11:51 Minuten und Platz 6 der MJ U23. Zabi Reinermann komplettierte das starke Team mit seiner Zeit von 13:25 Minuten. Zu den starken Einzelergebnissen kommen noch ein erster Platz der MJ U23-Mannschaft mit Yannick, Markus und Simon. Alex, Yannick und Markus holten zudem noch den zweiten Mannschaftsplatz der Männer. 

 

Die weibliche Jugend ging eine Stunde nach den Herren an den Start. Wieder war es Merle Goltze, die als Erste Hannover Athletics Läuferin das Ziel überquerte. Mit ihrer Zeit 13:37 Minuten sicherte sie sich den neunten Platz der WJ U18. Lisa Wende benötigte für die Strecke 14:31 Minuten (18. Platz WJ U18) und Marlene Bock 14:58 Minuten (20. Platz WJ U18). Zusammen erliefen sie sich den dritten Platz in der Mannschaftswertung.

 

Auch die Ergebnisse der Frauen können sich sehen lassen: Unser Neuzugang Emmanuelle Gerbeaux war es, die mit ihrer Zeit 12:54 Minuten auf den dritten Platz der WHK lief. Dicht gefolgt von Saskia Pingpank (13:14 Minuten/6. Platz WJ U23), Lena Sommer (13:19 Minuten, 7. Platz WJ U23) und Laura Rösner (13:40 Minuten/9. Platz WJ U23). Emmanuelle, Saskia und Lena holten sich den Mannschaftssieg der weiblichen Hauptklasse. Saskia, Lena und Laura siegten in der Mannschaftswertung der WJ U23.

 

Unsere weiblichen Masters liefen ebenfalls die 3,48 km-Distanz. Allen voran: Kathrin Hoffmann, die 14:27 Minuten für die Strecke benötigte (3. Platz W30). Mit einer Zeit von 15:20 Minuten folgte Tanja Schoenbeck (2. Platz W45). Joanna Jedrzejewska lief in 15:52 Minuten auf den 6. Platz der W30. Zusammen mit Laura liefen Kathrin und Tanja auf Platz 7 der Mannschaftswertung der Frauen.

 

Die 6,6 km-Distanz hatte sich Martin Braune-Krickau ausgesucht, der diese in 25:51 Minuten lief. Damit sicherte er sich den dritten Platz der M50.

 

Last but not least starteten am frühen Nachmittag die Männer und Masters über die 9,84 km-Distanz. Auf der abwechslungsreichen, technisch aber gut zu laufenden Strecke ging Timo Kuhlmann gleich von Beginn an das hohe Tempo der Spitze mit, wogegen Christian Schlamelcher und Steffen Lang in Anbetracht der Länge für die konservative Taktik entschieden und sich im Mittelfeld einordneten. Nach einem starken und kontrolliert gestalteten Rennverlauf konnte sich Timo die starke Vize-Landesmeisterschaft der MHK in 32:35 Minuten sichern. Steffen lief in 34:35 Minuten auf den dritten Platz der M30, dicht gefolgt von Christian mit 34:37 Minuten (9. Platz MHK). Zusammen erreichten sie den dritten Platz der MHK-Mannschaftswertung. 

 

Unsere Masters Jens König (38:09 Minuten, 6. Platz M45), Patrick Wende (38:49 Minuten, 8. Platz M45) und Neuzugang André Lubeseder (39:39, 10. Platz M45) holten in der M40/45-Mannschaftswertung den 4. Platz. Herzlichen Glückwunsch allen zu euren fantastischen Ergebnissen!

 


Zwei Norddeutsche Titel, zwei DM-Normerfüller, fünf Bestleistungen und einmal Bronze bei den Norddeutschen Meisterschaften in Neubrandenburg

Zwei überragend herausgelaufene Mittelstreckensiege über 800 m und 1.500 m der weiblichen Jugend U20 waren das große Highlight für Hannover Athletics bei den Norddeutschen Meisterschaften in Neubrandenburg.

 

Eine glänzend aufgelegte Saskia Pingpank (U20) unterbot in einem sehr schnellen 1.500 m-Rennen nicht nur die DM-Norm für Sindelfingen. Immer in Lauerstellung lief Saskia auf den letzten 50 Metern zum verdienten Norddeutschen Meistertitel. Mit ihrer Endzeit unterbot sie ihre Bestzeit um zwei Sekunden auf nun starke 4:43,74 Minuten.

 

Es ist vollbracht: Pünktlich zum Meldeschluss der Deutschen Jugend-Meisterschaften in Sindelfingen nutzte Merle Goltze ihre derzeit überragende Form und deklassierte das 800 m Feld mit einem fulminanten Schlussspurt. In unglaublichen 2:16,92 Minuten blieb sie um 0,3 Sekunden unter der Norm und sicherte sich den Norddeutschen Titel der U20-Jugend.

 

Weitere starke Bestzeiten liefen Lisa Wende als Achte des 800 m Finales der U20 Jugend. In 2:23,12 Minuten unterbot sie ihre eigene Bestzeit um sage und schreibe vier Sekunden. Markus Fengler lief über 1.500 m als Vierter der U20 in 4:11,10 Minuten über drei Sekunden schneller als je zuvor. Yannick Reihs unterbot im Männerrennen über 1.500 m mit 3:57,31 Minuten seine Bestzeit um knapp eine Sekunde.

 

Alex Bley freute sich als Dritter über 800 m in 1:56,45 Minuten nicht nur über die Bronzemedaille. Mit dieser Zeit stellte Alex einen neuen Deutschen Gehörlosen Hallenrekord auf. Über 1.500 m war Alex am Vortag Fünfter in 4:00,10 Minuten geworden.

 

Emmanuelle Gerbeaux freute sich nach überstandener Krankheit über ihren siebten Platz über 1.500 m der Frauen in 4:48,96 Minuten. Svenja Pingpank gelang nach zweiwöchiger Trainingsunterbrechung ihre Formüberprüfung über 800 m in 2:18,94 Minuten.

 

Marvin Stanczyk lief als Sechster über 800 m in 2:02,49 Minuten ein einsames Rennen im B-Endlauf. Gleiches tat Christian Schlamelcher über 3.000 m in 9:10,40 Minuten. Eine unglückliche Taktik wählte Maximilian Pingpank über 800 m. Er wurde Vierter der U20 in 1:57,24 Minuten. Fabian Paul wurde im 800 m-Rennen der U20 Sechster in neuer Hallenbestzeit von 2:00,50 Minuten. Thomas Walz sprintete die 60 m in 7,63 Sekunden. Wegen einer möglichen Verletzung verzichtete er auf einen Start über 200 m.

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Hannover Athletics übertrifft eigene Erwartungen

Mit fünf hochverdienten Landesmeistertiteln, einem Vizetitel, viermal Bronze, sowie vielen Hausrekorden und einigen DM-Normen übertrafen unsere Athleten die an sie gesteckten Erwartungen um ein Vielfaches.

 

Den ersten Landestitel und ein starkes Rennen zeigte Malina Langhorst in der Frauenklasse über 3.000 m. Mit 11:05,20 Minuten lief Malina zwar langsamer als im Vorjahr, dies trübte ihre Stimmung jedoch keinesfalls. Es war ihr erster Landesmeistertitel. Herzlichen Glückwunsch!

 

Eine bittere Niederlage musste Yannick Reihs gegen den Magdeburger Julius Lawnik einstecken. Bis 2.200 m hielt unser couragiert laufender U23-Athlet mit, bis letztendlich die Beine schwer wurden und am Ende der Bronzeplatz mit Hallenbestzeit von 8:34,40 Minuten auf der Habenseite stand. Ein weiteren Bronzeplatz belegte Felix Bromann über 400 m in neuer Hallenbestzeit von 50,54 Sekunden. Marvin Stanczyk komplettierte den ersten Tag mit Platz 10 über 800 m in 2:01,82 Minuten.

 

Ein beeindruckendes Rennen lief Markus Fengler über 3.000 m der U20. Mit einer relativ einfachen Strategie und gut überlegten Taktik unterbot Markus seine Hallenbestzeit um 23 Sekunden auf starke 9:04,43 Minuten. Damit lief Markus auf den Landesvizemeisterplatz und unterbot zugleich die DM-Norm.

 

Über 1.500 m und 800 m brach eine Art Sternstunde von Hannover Athletics ein. Maximilian Pingpank gewann sein U20-Rennen über 1.500 m im "Aufwärmtempo" von 4:27,15 Minuten. Auf den letzten 400 m, die Maximilian in 56 Sekunden lief, waren letztlich die letzten beiden Konkurrenten abgeschüttelt. Im Anschluss sicherte sich Svenja Pingpank über 1.500 m der Frauen die DM-Norm für Leipzig und den Landesmeistertitel in guten 4:36,55 Minuten.

 

Kurze Zeit später war es eine glänzend aufgelegte Merle Goltze, die das 800 m Rennen der U18 in starken 2:18,11 Minuten für sich entscheiden konnte. Laura Grümme hatte den zweiten Vorlauf in 2:24,38 Minuten gewonnen und wurde damit Gesamtsechste. Lisa Wende komplettierte das Trio mit Platz 10 in neuer Hallenbestzeit von 2:29,36 Minuten.

 

Eine sehr knappe Entscheidung gab es über 800 m der U20. Fabian Paul gewann den Titel mit einem starken Endspurt in 2:02,11 Minuten - nur 0,07 Sekunden vor dem Zweitplatzierten. Markus Fengler hatte bei diesem Rennen mit einer taktischen Meisterleistung mit zum Erfolg beigetragen.

 

Über 1.500 m der U20-Frauen schaffte Saskia Pingpank mit 4:47,33 eine starke Hallenbestzeit und die DM Norm für Sindelfingen. Unsere 3 mal 1.000 m-Staffel bei den Männern wurde in der Besetzung Simon Lukas Leinemann, Alexander Bley und Marvin Stanczyk Dritter in 7:49,69 Minuten. Die 4 mal 200 m-Staffel der Frauen in der Besetzung Pauline Rehder, Laura Rösner, Isabell Artmann und Klara Lange holten sich ebenfalls die Bronzemedaille in 1:48,11 Minuten.

 

Ein besondere Dank zum Gelingen dieser Veranstaltung gilt den vielen ehrenamtlichen Helfern und Kampfrichtern des NLV und natürlich unseren hochmotivierten Trainern Silke und Markus Pingpank.


Mit Streckenrekord zum Sieg

"Ist das kalt hier!" war der Satz, den Lars Pfeifer zuerst äußerte, als er extra für den Silvesterlauf nach Hannover gereist kam. Später am Tag wird er diese Tatsache als bestmögliche Wetterbedingung beschreiben. Aber von vorn: Das Wetter spielte dieses Mal mit und alle Läuferinnen und Läufer konnten im Gegensatz zum Vorjahr den Maschsee trocken umrunden.

 

Als Erste wurden die "älteren" Kinder auf die 1.000 Meter-Strecke geschickt. Nach einem verunglückten Start (die Ersten liefen bei "3" los und nicht bei "Start") befand sich Thies Glenewinkel mit Missmut im Gesicht auf Platz 2. Als er zum Zielbereich einbog, hatte er ein gutes Polster auf seine Verfolger und lief locker auf Platz 1 des Laufes. Herzlichen Glückwunsch!

 

Danach folgte der Lauf der kleineren Kinder, bei dem auch Julia Peschel sowie Aaron und Leander Meyer teilnahmen. Julia duellierte sich von Start weg mit einer anderen Läuferin, holte aber mit stolzer Miene den ersten Platz. Auch Dir einen herzlichen Glückwunsch!

 

Viertel vor eins war es dann soweit: Der Hauptlauf über 5,8 km startete. Moderator Christoph Dannowski zählte kurz vorher die Top-Läufer an der Startlinie auf - ohne Lars zu nennen. Doch ausgerechnet er zeigte allen die Hacken und lief in 17:34 Minuten mit neuem Streckenrekord auf den ersten Platz. Am Südufer hatte ihm jemand zugerufen, dass der Streckenrekord noch möglich wäre. "Dann habe ich halt noch etwas mehr Gas gegeben." erzählte er im Interview auf dem Siegertreppchen. "Dieses Jahr gab es auch keinen Gegenwind auf der langen Geraden. Das kam mir sehr entgegen." Gerade ein Jahr alt war der alte Rekord, den Lars um zwei Sekunden unterboten hat. Lieber Lars, nach drei zweiten Plätzen in Folge gratulieren wir Dir umso herzlicher zu diesem Erfolg!

 

Auch die Zeiten und Platzierungen unser weiteren Läuferinnen und Läufer können sich sehen lassen. Insgesamt neun Top 10-Platzierungen und zahlreiche Podiumsplätze in den Altersklassen sind erlaufen worden. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Markus Fengler. Er lief im Vergleich zum Vorjahr 1:20 Minuten schneller um den Maschsee und sicherte sich mit seiner Zeit von 18:43 Minuten den sechsten Gesamtplatz. Wir sind gespannt, wann er den Streckenrekord von Lars knacken wird. 

 

Lars Pfeifer, 17:34 Minuten, Gesamtplatz 1, AK HK Platz 1

Emanuel Schoppe, 18:02 Minuten, Gesamtplatz 2, AK HK Platz 2

Markus Fengler, 18:43 Minuten, Gesamtplatz 6, AK U18 Platz 1

Christian Schlamelcher, 19:00 Minuten, Gesamtplatz 7, AK HK Platz 6

Steffen Lang, 19:33 Minuten, Gesamtplatz 8, AK M30 Platz 1

Jens König, 21:19 Minuten, Gesamtplatz 31, AK M45 Platz 1

Kossmann, Christian, 22:20 Minuten, Gesamtplatz 54, AK M30 Platz 9

Saskia Pingpank, 22:26 Minuten, Gesamtplatz 5, AK U20 Platz 1

Harald König, 22:37 Minuten, Gesamtplatz 59, AK M45 Platz 3

Hendrik Janssen, 22:44 Minuten, Gesamtplatz 70, AK M35 Platz 6

Merle Goltze, 23:12 Minuten, Gesamtplatz 8, AK U18 Platz 2

Lena Sommer, 23:13 Minuten, Gesamtplatz 9, AK HK Platz 3

Malina Langhorst, 23:13 Minuten, Gesamtplatz 10, AK HK Platz 4

Robin Wende, 23:55 Minuten, Gesamtplatz 108, AK U18 Platz 6

Marlene Bock, 23:56 Minuten, Gesamtplatz 13, AK U18 Platz 3

Pauline Naasner, 25:30 Minuten, Gesamtplatz 20, AK U20 Platz 2

Maren Senft, 27:08 Minuten, Gesamtplatz 42, AK HK Platz 13

Nils Wagner, 30:22 Minuten, Gesamtplatz 598, AK U14 Platz 11

Katrin Wollmann, 32:55 Minuten, Gesamtplatz 268, AK W35 Platz 27

Insa Hauke, 33:08 Minuten, Gesamtplatz 275, AK U14 Platz 3


Kurz vor Weihnachten erschien in der HAZ ein Artikel über unseren hauptverantwortlichen Trainer Markus Pingpank. Dieser machte 2016 seinen A-Trainerschein und führt nun noch mehr Athleten zum Erfolg.

 

Zum Lesen des gesamten Artikels bitte das nachfolgende PDF downloaden. 

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Die Berichte der Jahre 2013 bis 2016 findet ihr im Archiv.

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