Archiv 2016

Erfolgreicher Cross-Auftakt in Edemissen

Pünktlich zum ersten Advent wurde es wieder kalt: strahlender Sonnenschein, kalte Temperaturen um fünf Grad, viel Spaß und strahlende Gesichter beim Adventslauf mit Team-Cross in Edemissen.

 

Den ersten Lauf absolvierte Kendra Giesler, die die 1.100 m in der WK U10 absolvierte. Mit ihrer tollen Zeit von 4:37 Minuten belegte sie den dritten Platz. In ihrem Jahrgang 2009 war kein Mädchen schneller als sie! Herzlichen Glückwunsch, liebe Kendra. 

 

Danach folgte der Siegeszug von Hannover Athletics. Unsere neun Athleten starteten in den Team-Wettbewerben. Das bedeutete, dass jeder Läufer eines Dreierteams insgesamt drei mal 550 m laufen musste. 

 

Team I: WJ U20+U18

Marlene Bock, Merle Goltze, Lisa Wende

Platz 1, 16:21,76 Minuten

 

Team II: U20+U18 Mixed

Klara Lange, Markus Fengler, Zabi Reinermann

Platz 1, 14:42,13 Minuten

 

Team III: Erwachsene Mixed

Isabell Artmann, Jens König, Patrick Wende

Platz 1, 14:50,75 Minuten

 

Bemerkenswert sind die jeweils ca. 40 Sekunden Vorsprung vor den Zweitplatzierten der Teams II und III. Herzlichen Glückwunsch euch allen und weiter so!


Acht Podiumsplatzierungen beim Nachtlauf

Was für ein Abend! Was für eine gute Stimmung und was für ein Erfolg für Hannover Athletics! Insgesamt 44 (!) Läuferinnen und Läufer traten am Freitagabend an die Startlinie. "Wohl ein Betriebsausflug." scherzte der Moderator. 

 

Den Anfang machten unsere Kleinsten. Der Kinderlauf war eine 800 m-Runde, die zweimal gelaufen werden musste. Nach der ersten Runde war bereits klar: Dieser Sieg geht definitiv an Ville Weckmann. Auch wenn es keine Zeitmessung und offizielle Siegerehrung gab, war das der gelungene Auftakt für einen siegreichen Abend unserer Athleten. Auch Julia Peschel war ganz weit vorn dabei. Leonard, Konstantin und Katharina Garm sowie Insa Hauke komplettierten die Hannover Athletics "Kinderschar".

 

Beim anschließenden 5 km-Lauf gingen 30 Läuferinnen und Läufer unseres Vereins an den Start. Dieser Lauf war es auch, der am erfolgreichsten für Hannover Athletics war. Unglaubliche fünf Podiumsplatzierungen sprangen dabei heraus: Svenja und Saskia Pingpank belegten Platz 1 und 2. Bei den Männern waren es Yannick Reihs, Lars Pfeifer und Alexander Bley, die das Podium besetzten. Auch die großen Kinder sowie deren Eltern liefen tolle Zeiten auf dem Kurs durch Hannovers Innenstadt. 

 

Alle Zeiten im Überblick: 

15:16 min. Reihs, Yannick

15:20 min. Pfeifer, Lars

15:31 min. Bley, Alexander

15:54 min. Fengler, Markus

17:30 min. Pingpank, Svenja

18:21 min. Pingpank,Saskia

19:00 min. Artmann, Isabell

19:11 min. Wende, Frederic

19:12 min. Glenewinkel, Thies

19:13 min. Wende, Patrick

20:06 min. Peschel, Florian

20:09 min. Peschel, Benedikt

20:47 min. Bock, Marlene

20:47 min. Grümme, Laura

20:47 min. Wende, Robin

20:49 min. Naasner, Pauline

21:04 min. Rose, Joachim

21:12 min. Tort Tarrés, Meri

22:12 min. Lange, Klara

22:12 min. Wende, Lisa

22:16 min. Sommer, Lena

22:41 min. Kersten, Thomas

22:50 min. Wagner, Nils

23:50 min. Garm, Thomas

25:19 min. Knopp, Dareena

27:17 min. Baumbach, Tonia

27:19 min. Wagner, Anja

28:15 min. Peschel, Christiane

28:18 min. Knopp, Anja

39:11 min. Horch, Denise

 

Der Speed Run über 10 km war gespickt mit Wiederholungstätern. Einige davon kommen aus unseren Reihen und sie haben mit ihren Leistungen wieder geglänzt. Emanuel Schoppe lief auf Platz 2, acht Sekunden nach ihm folgte Chrisitan Wiese. Die letzten zwei Podiumsplatzierungen dieses erfolgreichen Abends. 

31:25 min. Schoppe, Emanuel

 

31:33 min. Wiese, Christian

32:33 min. Schlamelcher, Christian

33:25 min. Lang, Steffen

34:13 min. Rutsch, Jan

35:57 min. Mesecke, Frank

37:17 min. Reinermann, Zabi

41:06 min. Hoffmann, Kathrin

41:13 min. Pape, Michael

47:24 min. Schoenbeck, Tanja

 

Herzlichen Glückwunsch euch allen zu euren tollen Leistungen!

 


Hannover Athletics mit herausragenden Platzierungen bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften

Von den internationalen Deutschen 10 km-Meisterschaften aus Hamburg kehrten die Mannschaften von Hannover Athletics mit einem Silber- (Pingpank, Colsmann, Braune-Krickau), einem Bronze- (Pfeifer, Reihs, Stürmer) und einem siebten Platz (Pfeifer, Reihs, Schoppe) zurück. Dazu kamen noch die starken Einzelplatzierungen von Lars Pfeifer (U23/4. in 30:54 Minuten), Christian Wiese (M35/4. in 32:33 Minuten), Svenja Pingpank (U23/5. in 37:17 Minuten) und Markus Pingpank (M50/5. in 34:11 Minuten).

 

Die Ergebnisse im Überblick: 

30:54 min. | Lars Pfeifer (DM U23 - 4. Platz, DM Gesamt 16. Platz)

31:44 min. | Yannick Reihs 

32:18 min. | Emanuel Schoppe 

32:33 min. | Christian Wiese (DM M35 - 4. Platz)

33:07 min. | Christian Schlamelcher

33:17 min. | Jan Rutsch

33:45 min. | Steffen Lang

34:11 min. | Markus Pingpank (DM M50 - 5. Platz)

35:26 min. | Hendrik Stürmer

35:41 min. | Frank Colsmann 

37:17 min. | Svenja Pingpank (DM U23 - 5. Platz)

38:45 min. | Martin Braune Krickau 

39:19 min. | Saskia Pingpank

39:47 min. | Malina Langhorst

42:37 min. | Kathrin Hoffmann

 

Ein kleiner Hinweis an das Veranstaltungsteam sei erlaubt. Es ist grob fahrlässig bei diesen Außentemperaturen keine Verpflegungsstellen auf der Laufstrecke anzubieten. Unsere U23-Läuferin Lena Sommer landete wegen dieser fehlenden Flüssigkeitsaufnahme mit einem Kreislaufkollaps im Krankenhaus. Es geht ihr zum Glück wieder besser!

 

Auf dem Heimweg von den Internationalen Deutschen Meisterschaften kommt man als Trainer ins Grübeln. Wie motiviert man junge Athleten im Anschlusstraining U23 zum Weitermachen? Wie vermeidet man die hohen Drop-Out-Quoten der jugendlichen Sportler beim Übergang in den Spitzenbereich?

 

Warum diese Gedanken und warum diese Fragen:

Beim Blick in die Top 3-Ergebnisliste fragt man sich bei den Athleten Baher Musa Mummand, Hagos Bisrat Anbessejer, Teklhamanot Andebtkau (Deutscher Vizemeister U23), Amanal Petros (U23-Meister), Mitku Seboka, DM Bronze + DM Vize mit Endisu Etana Getachew, Joseph Katib und Kejeta Melat Yisak (Deutsche Meisterin Frauen), ob es mittlerweile alternative Fördermöglichkeiten für Spät- oder Quereinsteiger gibt, die unseren Talenten nicht zur Verfügung stehen.

 

In einem Beitrag auf leichtathletik.de bemängelt der deutsche Verband die erfolgreichen türkischen Kenianer, Kubaner und Jamaikaner bei den Europameisterschaften. Hier soll die IAAF die Nationalitätenwechsel-Regel verschärfen. Wir als Verein wünschen uns, dass der DLV sich diesbezüglich kritisch reflektiert.


Felix Bromann und Alexander Bley beim Läufermeeting in Neustadt an der Waldnaab

In der bayerischen Oberpfalz haben sich unsere zwei sympathischen Mittelstrecken-Läufer vorgenommen, ihre Bestzeiten anzugreifen. 

 

Am Freitag starteten beide über 800 m. Das vereinsinterne Duell gewann Alex. Mit seiner Zeit von 1:52,44 Minuten war dieser nicht nur absolut glücklich, sondern stellte einen weiteren Gehörlosenrekord auf. Im Wettbewerb gelang ihm damit der siebte Platz. Felix folgte ihm dicht und lief mit seiner Zeit von 1:54,29 Minuten auf den neunten Platz. "Ich habe einfach nicht den richtigen Rhythmus für das Rennen bekommen und musste die Anderen nach einer schnellen ersten Runde mit 53/54 Sekunden von 500 m zu 600 m ziehen lassen." Trotzdem hat er alles gegeben. "Mehr war an dem Tag einfach nicht drin."

 

Am Sonntag hatte dafür Felix die Nase vorn. Über die 400 m-Distanz holte er souverän den ersten Platz mit 49,82 Sekunden. Nur 0,01 Sekunden über Saisonbestleistung. "Leider fehlte mir hier eine starke Konkurrenz, sonst wäre vielleicht sogar eine neue PB (49,49 Sekunden) drin gewesen." resümierte Felix. Zufrieden war er dennoch und die Wettkämpfe in der Oberpfalz waren für ihn ein versöhnlicher Saisonabschluss.

 

Alex' Lauf über 1.500 m verlief am Sonntag überhaupt nicht wie gedacht. Seine starke Saison mit Weltmeisterschaft der Gehörlosen forderte alles von ihm, so dass er einfach platt war. In 4:08,15 Minuten lief er auf Platz 14 über die Ziellinie. Aber ein Grund, sich darüber zu ärgern, kann es nach der Saison 2016 für ihn nicht geben...


Familie Wende ganz stark beim Bad Pyrmont Marathon

Der Bad Pyrmont Marathon wurde nach einem Jahr Pause wieder sehr gut organisiert. An den anspruchsvollen, bergigen Strecken maßen sich über 1.000 Läufer/-innen und Walker auf verschiedenen Distanzen: vom Bambinilauf mit 800 m Länge bis zum Marathon mit 700 Höhenmetern.

 

Lisa, Frederic und Robin, begleitet von ihrem Papa Patrick, stürmten auf der 5 km-Strecke (mit 113 Höhenmetern) schnell nach vorn. Frederic war es, der aus der Familie als Erster die Ziellinie überquerte. Nach 21:43 Minuten lief er als Gesamtachter durchs Ziel. Das sicherte ihm den Sieg in seiner Altersklasse MJ U14. In seinem Sog folgte eine Sekunde später sein Bruder Robin. 

 

Lisa duellierte sich mit der letztendlich Zweitplatzierten Frau. Sie konnte sich kurz vor dem Ziel noch absetzen und gewann als erste Frau in 22:25 Minuten und ließ ihre Verfolgerin noch 14 Sekunden hinter sich. Lisa konnte sich bei der Siegerehrung über eine Riesenflasche Bad Pyrmonter Wasser sowie über Blumen und einen Gutschein freuen.

 

Der Halbmarathon ist eine sehr anspruchsvolle Strecke mit 321 Höhenmetern. Bei den sommerlichen 22 Grad wurde er von Jens König als "Entsafter" bezeichnet. Auch hier konnte sich eine Läuferin unseres Vereins eine Podiumsplatzierung sichern. Kathrin Hoffmann finishte als zweite Frau in 1:37:01 Stunden (1. W30). Jens König hatte Kathrin begleitet und lief 1:37:03 Stunden (33. Platz, 7. M45). Tanja Schoenbeck komplettiert das Trio und lief die HM-Distanz in 2:00:31 Stunden (34. Platz, 2. W45).

 

Last but not least startete noch die 10 Kilometer-Distanz mit 178 Höhenmetern. Da Patrick Wende gerade mit seiner Familie warm gelaufen war, startete er hier noch einmal. Seine Zeit von 39:22 Minuten brachten ihm den siebten Gesamtplatz und den zweiten Platz in der M45 ein. Patricks Resümee nach den Läufen: "Der Pyrmonter Lauf ist jedes Jahr wieder eine angenehme Abwechslung in der sonst laufarmen Sommerzeit und hat mit dem Sponsor Phoenix Electronics Potential zu weiterem Wachstum."


Maximilian Pingpank gewinnt Bronzemedaille bei Deutscher U18 Meisterschaft

Mönchengladbach: Es war Maximilian Pingpanks erster Start bei einer Deutschen Leichtathletik-Meisterschaft. Sein selbst gestecktes Ziel einer Medaille erreichte er mit absoluter Willenskraft.

 

Nach zwei ruhigen Runden und einer Durchgangszeit über 800 m von 2:20 Minuten nahm der EM-Sechste Jonathan Schmidt aus Dresden das Heft in die Hand und ging im zwölfköpfigen Feld an die Spitze. Maximilian Pingpank reagierte relativ spät und musste sich vom letzten Platz nach vorn arbeiten. 400 Meter vor dem Ziel lag Maximilian noch 1,5 Sekunden hinter der dreiköpfigen Spitze. Es war auf den letzten 80 Metern, dass Maximilian seinen beeindruckenden Spurt zündete und sich in 4:02,10 Minuten die Bronzemedaille nach einer 56,1 Sekunden Schlussrunde sicherte. Wie knapp das Rennen war, zeigen die Endzeiten. Der Sieger aus Dresden gewann in 4:01,65 Minuten vor Elias Schreml aus Dortmund in 4:02,05 Minuten. Vierter wurde Maximilian Feist in 4:02,22 Minuten.

 

Wer sich den Rennverlauf anschauen möchte, kann dies unter folgenden Link tun. Spannung pur!

http://www.leichtathletik.de/tv/video-detail/video-detail/detail/jonathan-schmidt-kontrolliert-zum-titel/

 

Kurzversion des Laufes mit Kommentar des Siegers auf

https://www.instagram.com/maximilianpingpank/

 

Unsere weiteren DM-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer waren nicht ganz zufrieden mit ihren Leistungen. Dies lag hauptsächlich daran, dass Niedersachsen schon seit 5 Wochen Ferien hat und nicht jeder junge Athlet (verständlicherweise) seine ganzen Ferien für eine Deutsche Meisterschaft opfert.

 

So sammelten unsere weiteren U18-Teilnehmer letztlich DM Erfahrung. Georg Lauenstein sprintete nach 3 Wochen Wanderurlaub in Schweden noch 53,46 Sekunden über die 400 Meter, während Fabian Paul nach drei Wochen USA Rundreise noch 52,72 Sekunden über die 400 Meter benötigte. Zeno Alberto Reinermann lief nach Urlaub auf Mallorca, Italien und Berlin auf den 14ten Platz (4:15,04 Minuten im Vorlauf) in Deutschland. Unser Neuzugang Merle Golze (U18/TKH) lief über 800 m auf Platz 14 (2:17,84 Minuten im Vorlauf).

 

Über die 2.000 m Hindernisse war Saskia Pingpank (U20) nicht ganz zufrieden mit ihrem sechsten Platz in 7:12,42 Minuten. Saskia hatte sich einen vierten bis fünften Platz errechnet. Hierfür wäre jedoch eine Steigerung ihrer Bestzeit um 10 Sekunden notwendig gewesen.

 

Markus Fengler konnte trotz guter Ausgangslage das Rennen über 3.000 m nicht beenden.


Svenja Pingpank wird starke Fünfte bei der DM über 1.500 m der Juniorinnen

Eine ganz starke Bestzeit lief Svenja Pingpank (300) bei den Deutschen Meisterschaften U23 in Bochum. Nachdem sie den Vorlauf ganz clever in 4:48,11 Minuten am Samstag hinter sich gebracht hatte, freute sie sich auf den Endlauf der besten 12 Juniorinnen aus Deutschland.

 

Im Endlauf ging es anfangs recht gemächlich zu. Die ersten 400 m wurden in 72 Sekunden passiert. Nach 2:27 Minuten über 800 m trat die spätere Siegerin aus Berlin an. Somit war das Rennen zum Deutschen Meistertitel eröffnet und schnell. Die 1.000 m wurden in 3:03 Minuten passiert mit Svenja auf Position acht. Auf den letzten 300 Meter überspurtete Svenja drei Konkurrentinnen und erreichte mit 4:29,10 Minuten den fünften Platz bei der Deutschen Meisterschaft und ihre zweitbeste je erzielte Platzierung bei Deutschen Meisterschaften.


Alex Bley macht das Triple | Ein Rückblick auf die WM und eine Vorschau auf die Olympischen Spiele

Letztes Wochenende ist er auch noch bei den  Norddeutschen Meisterschaften in Berlin gestartet - und hat dort sein Vizetriple perfekt gemacht. Alex ist Vizelandes-, Vizenorddeutscher- und Vizeweltmeister!

 

"Wenn ich zurückblicke kann ich doch nur sagen: Wow, was war das bisher für eine geile Saison, zumindest beim Rückblick auf die Ergebnisse." Die Silbermedaille hängt an seiner Wand und es ist jedes Mal ein Genuss für ihn, den Blick auf das Edelmetall zu werfen. "Man muss aber lernen, sich auch über das Erreichte zu freuen. Es wäre schade, sich über einen Vizeweltmeistertitel nicht zu freuen. Am Anfang habe ich es nicht so wirklich realisiert und mich mehr über meine Fehler geärgert, denn ich will mehr! Dieses Wollen nach Mehr liegt an dem Ziel der Goldmedaille in Samsun im nächsten Jahr."

 

Jetzt heißt es für Alex erstmal, die Saison zu Ende zu bringen. Er hat sich dazu entschieden, noch eine schnelle 800 m zu laufen, um mit einer zufriedenen Bestzeit die Saison zu beenden. "Was die Zeiten betrifft, bin ich nämlich noch nicht zufrieden. Es fehlten mir aufgrund der kurzen Saison (mit Flagstaff im Vorfeld) die schnellen Rennen und ich hatte deshalb kaum Möglichkeiten, richtig geile Zeiten aufzustellen. Stattdessen fanden mehr Meisterschaftsrennen statt.

Ich spüre noch eine Menge Potenzial in mir und will da alles rausholen, was möglich ist."

 

Nach dem 800 m Rennen wird Alex - ein Maschinenbaustudent - direkt in die Klausurenphase übersteigen. Im August/September steht dann sein verdienter Urlaub auf dem Plan.

 

Bereits im Oktober geht dann die Vorbereitung für das olympisches Jahr und sein Projekt "Go for Gold - Samsun 2017" los. Die Planung mit den Höhentrainings-Lagern im nächsten Jahr wird noch erfolgen. Bereits jetzt kann ich mich bei der Firma Cochlear für die Unterstützung bedanken, mit der ich dieses Jahr zur WM reisen konnte und mit der ich im nächsten Jahr die Trainingslager bezuschussen kann. Auch meinem Trainer Markus Pingpank und dem Verein Hannover Athletics danke ich sehr für den Support, den ich immer wieder erhalte. Ohne diese ganze Unterstützung wäre mein großes Ziel Samsun 2017 unerreichbar. 


Saskia Pingpank Norddeutsche Meisterin

Das war nicht einfach für Saskia: Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Rostock wollte sie eigentlich ihre Bestzeit steigern. Jedoch war sie beim Rennen über 2.000 m Hürden alleinige Starterin.

 

Die ersten 1.000 m lief sie unter ihrer geforderten Zeit, die zweiten wurden für sie sehr schwierig, da sie sich an niemanden orientieren konnte. Gekämpft hat sie bis zum Schluss. "Außerdem wollte ich mich gern vor den Deutschen Meisterschaften testen und die Routine an den Hindernissen und dem Wassergraben durchgehen.", so Saskia. Trotz ihrer gelaufenen Zeit von 7:22,26 Minuten ist sie glücklich. "Den Meistertitel kann man nur gewinnen, wenn man antritt und läuft." Und das kann ihr niemand streitig machen. 

 

Einen Tag später belegte Saskia den siebten Platz über 1.500 m in 4:58,10 Minuten. Nach dem 2.000 m Hindernis-Lauf und der langen Anreise aus Österreich einen Tag zuvor kein überraschendes Ergebnis.


Christian Wiese sehr erfolgreich mit zwei Bronzemedaillen bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren

Leinefelde Worbis ist ein gutes Pflaster für unseren M35-Läufer Christian Wiese. In einem taktisch geprägten Rennen über 1.500 m gewann Christian in guten 4:14,99 Minuten die Bronzemedaille. Am nächsten Tag schaffte Christian ein tolles Double mit einer weiteren Bronze-Medaille über 5.000 m in sehr guten 15:45,02 Minuten.

 

Starke Leistungen bei den Norddeutschen Meisterschaften

Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Berlin bestätigte unser Vizeweltmeister Alex Bley seine gute Form über 1.500 m und wurde Norddeutscher Vizemeister bei den Männern in guten 3:55,46 Minuten. Tags zuvor war er noch mit 1:54,66 min. über 800 m auf Platz 7 gelaufen.

 

Felix Broman kratzte an seiner 400 m Bestzeit und sprintete starke 49,87 Sekunden als Gesamtsiebter in Nord-Deutschland. Am Vortag war Felix als Sieger des 800 m B-Laufes 1:55,77 Minuten gelaufen. Leider verfehlte Klara Lange die 400 m DM-Norm und wurde Gesamtachte in 60,99 Sekunden.

 

Erfreulich, was Merle Golze über 800 m bot: Vor fünf Wochen schloss sich Merle der Trainingsgruppe von Hannover Athletics an und unterbot auf Anhieb die DM-Norm über 800 m in unglaublich starken 2:17,37 Minuten und lief auf Platz vier in Norddeutschland. Über 400 m lief Merle am nächsten Tag noch gute 60,60 sek. und belegte damit Platz 8.


Hannover Athletics erfolgreich mit sechs Bezirkstiteln in der Eilenriede

Bei schwülwarmer Witterung waren die Bedingungen alles andere als optimal bei den Bezirksmeisterschaften über 10 km in der Eilenriede. So konzentrierten sich die meisten Athleten von Hannover Athletics auf gute Platzierungen und nicht auf schnelle Zeiten bei dieser Meisterschaft.

 

Am besten kam Malina Langhorst mit diesen Bedingungen zurecht. Sie lief neue persönliche Bestzeit in 39:32 Minuten und wurde damit sehr gute Vizemeisterin. Zusammen mit Isabell Artmann (41:16 min.) und Kathrin Hoffmann (2. W30 in 43:45 min.) wurden die Frauen Bezirksmeisterinnen in starken 2:04:33 Stunden. Tanja Schoenbeck wurde Zweite der W45 in 51:03 Minuten.

 

Christian Schlamelcher und Christian Wiese (1. M35) liefen zeitgleich in 33:48 Minuten auf den zweiten und dritten Platz dieser Bezirksmeisterschaft. Steffen Lang (2. M30) war nach viel Verletzungspech mit seinem vierten Platz in 34:53 Minuten sehr zufrieden. Damit wurde das Männerteam souveräner Sieger in guten 1:42:29 Stunden.

 

Zweiter und damit Bezirksvizemeister in der Mannschaftswertung wurde das Team um M50 Sieger Markus Pingpank (35:11 min). Zusammen mit dem sehr beeindruckenden Lauf von Frank Colsmann (2. M50 in 35:48 min.) und Neuzugang Frank Mesecke (38:33 min.) lief das Team 1:49:32 Stunden. Unser M30/35-Team in der Besetzung Wiese, Lang und Mesecke gewannen ihre Teamwertung in 1:47:14 Stunden.

 

Einen guten Lauf hatte Jens König (3. M45) in 40:13 Minuten. Patrick Wende begleitete Isabell und lief 41:17 Minuten. Reinald Maletzka (2. M55) komplettierte das M50/55-Team welches mit Colsmann und Pingpank einen weiteren Bezirkstitel holte. Jan Rutsch (43:46 min.) war Tempomacher für Kathrin. Joachim Rose (46:29 min.) und Thomas Kersten (46:59 min.), beide M55, vervollständigten die starken Ergebnisse der Hannover Athletics.


Alex wird guter Fünfter und ärgert sich über seinen taktischen Fehler

In 1:56,16 Minuten kam er ins Ziel. Hammer-Zeit, jedoch reichte es für Alexander Bley diesmal nicht für eine Medaille. Platz fünf sprang für den Läufer von Hannover Athletics heraus. Sein Fazit: Eine 800 m-Distanz ist eine, bei der auch kleine Fehler bestraft werden. Nachdem er seiner Wut nach dem Rennen Luft gemacht hat, fand er folgende Worte: „Es ärgert mich total, dass ich taktisch schlecht gelaufen bin. Ich war eingekesselt und konnte im entscheidenden Moment nicht mehr mit angreifen. Wenn ich 50 m früher mit der Aufholjagd begonnen hätte oder wenn der Lauf nur 50 m länger wäre, hätte ich auf jeden Fall Silber geholt!"

 

Seinen Fokus legt Alex nun auf sein großes Ziel: die Deaflympics 2017, bei denen er Gold holen möchte. "Mit der Vorbereitung beginne ich nun und freue mich schon auf die Wettkämpfe." 

 

Lieber Alex, auch wenn der 800 m-Lauf nicht so lief, wie Du es Dir gedacht hast, sind wir wahnsinnig stolz auf Dich, Deine Leistungen und Deine Silbermedaille, die Du bei einer Weltmeisterschaft geholt hast. Wir glauben an Dich und Dein großes Ziel!  

 

Weiterer Bericht und Bilder 

 

Bericht im HAZ-Laufblog


Das 800 m-Finale kann kommen

Morgen/Samstag, 17.40 Uhr - in Deutschland 16.40 Uhr heißt es noch einmal Daumen drücken für Alex. Er hat sich heute im Vorlauf souverän für das Finale morgen qualifiziert. In 1:57,46 Minuten lief er als Zweitplatzierter im zweiten Vorlauf über die Ziellinie. Das war ein "lockerer Lauf", wie er selbst sagt. "Morgen geht dann die Post ab." Seine Bestzeit über 800 m liegt bei 1:53,46 min., die er in der letzten Saison gelaufen ist. Wir sind gespannt, was Du morgen rausholst. Wir sind in Gedanken bei Dir. Hau rein und sichere Dir Deine zweite Medaille. 

 

Weitere Bilder des Laufes


Alex ist Vizeweltmeister!

Beim schnellen 1.500 m-Rennen, bei dem von zwei Läufern aus Russland Tempo gemacht wurde, kam es auf den Schluss-Spurt an. Der Deutsche Rekordhalter über diese Distanz Alex Bley musste sich im fast Fotofinish nur einem Läufer aus Japan geschlagen geben. Mit 3:54,38 Minuten lief er mit knapp drei Zehntel Abstand sowohl zum Erst- als auch zum Dritt-Platzierten über die Ziellinie. Alex, wir gratulieren Dir von ganzen Herzen! Sehr gut gemacht, Wahnsinn! Weiter so!

 

Jetzt ist allerdings erst einmal Pause angesagt. Die 800 m-Distanz steht dann für Freitag (18.30 Uhr, Halbfinale) und Samstag (17.40 Uhr, Finale) auf dem Plan. Erhol Dich gut!

 

Weitere Bilder des Laufes


Locker ins Finale gelaufen

Für Alex hieß es heute, den Vorlauf über 1.500 m zu absolvieren. Er wurde in den leichteren zweiten Lauf gesteckt, hat diesen gewonnen und sich damit direkt für das Finale qualifiziert. Wer Alex' Karriere allein in diesem Jahr begleitet hat, weiß, was die Zeit von 4:11 Minuten bedeutet. Ein kleiner "Spaziergang" für den Hannover Athletics-Läufer. Lief er doch dieses Jahr in Osterode neuen Deutschen Gehörlosen-Rekord in 3:53,29 Minuten. Morgen kann er dann zeigen, was er drauf hat. Am Dienstag, 28. Juni, geht es 
im Finale um Gold. Der Startschuss fällt 18.00 Uhr Ortszeit (17.00 Uhr in Deutschland). Dafür drücken wir Dir natürlich die Daumen. Go Alex, go Alex. ;)

 

Homepage der WM der Gehörlosen


Alex Bley in Stara Zagora dabei

Nach langer Rheumaerkrankung freut sich Alexander Bley von Hannover Athletics sehr, dass es mit dem Sport wieder so toll funktioniert. Sein großes Ziel ist nächstes Jahr Gold bei den Deaflympics in Samsun. Die Weltmeisterschaft in Bulgarien möchte er gern als Vorbereitung darauf nutzen. "Das Training und die optimale Vorbereitung in Zinnowitz und Flagstaff stimmen sich sehr optimistisch. Nun lasse ich Taten folgen.", so der sympathische Maschinenbau-Student.

 

Am Freitag flog er von Berlin nach Sofia. Anschließend waren es noch 3 Stunden Autofahrt bis nach Stara Zagora. Eine super 3-Zimmer-Wohnung hat er bezogen, Selbstverpflegung ist angesagt. Am Samstag stand noch ein letztes Training bei circa 30 Grad auf dem Plan; abends fand die feierliche Eröffnungszeremonie statt. Auch einige "Exoten" wie Indien, Indonesien, Mauritius, Taiwan und die Elfenbeinküste sind dabei. Das Medieninteresse ist groß.

 

Am Sonntag ging der Fokus langsam los, die Bettzeiten werden dem Wettkampf-
Rhythmus angepasst und die Mahlzeiten auf die wichtigen Kohlenhydrate umgestellt. Bei Alex gibt es also ab Montag Nudeln mit Salz und Butter. Hmmm. In der technischen Sitzung erhielt er noch Infos zu seinen Wettkämpfen und den Teilnehmern. Das hört sich alles perfekt an, lieber Alex. Dann steht den Medaillen nichts mehr im Wege!

 

Pressebericht über Alex 


Alex' Wettkämpfe auf einem Blick

Montag, 27. Juni, 11.15 Uhr: Halbfinale 1.500 m

Dienstag, 28. Juni, 18.00 Uhr: Finale 1.500 m

Freitag, 1. Juli, 18.30 Uhr, Halbfinale 800 m

Samstag, 2. Juli, 17.40 Uhr, Finale 800 m

In Deutschland ist es jeweils eine Stunde früher.


Bombastisch: Zabi, Fabian, Maxi und Christian knacken DM-Normen

Wunstorf ist ein Reise wert. Auch wenn der Hauptgrund für die Wahl des Wettkampfortes das geniale Wetter an diesem Abend war, ist es immer wieder schön ins Barnestadion zu kommen und dort "heiße" Wettkämpfe zu sehen.

 

Heiß wurde es gleich zu Anfang für die Läufergarde von Hannover Athletics. Über 1.500 m wollten Zeno Alberto Reinermann die DM-Norm der U18 (unter 4:13,20 min.) und Christian Wiese die DM-Norm der M35 (unter 4:32:00 min.) unterbieten. Eigens dafür wurde ein zuverlässiger Pacemaker in Form von Markus Fengler engagiert. Markus passierte die 400 m in 67 Sekunden, die 800 m in 2:17 und die 1.200 m in 3:26 Minuten, bevor Zabi seinen Turbo zünden musste. Mit 4:12,55 Minuten lief Zabi die letzten 300 m in 46 Sekunden, gewann das Rennen, unterbot die DM-Norm und ist nun die Nr. 1 der U18 über 1.500 m in Niedersachsen. Christian Wiese wurde in 4:14,62 Zweiter und ließ der Jugend den Vortritt. Daumen hoch für euch Beide und eurem genialen Pacemaker! Martin Braune-Krickau verpasste seine Bestzeit mit 4:56,36 Minuten ganz knapp.

 

Über 400 m der Jungs U18 und U20 freute man sich riesig auf das spannende Duell des amtierenden 400 m Landesmeisters Fabian Döbbel, des Vizemeister über 400 m aus der Halle Fabian Paul, die Sprintergarde aus Wennigsen und dem amtierenden Landesmeister über 1.500 m Maximilian Pingpank. Aber: Pustekuchen! Alle oben genannten 400 m-Läufer wurden in vier verschiedene Rennen und gegen schwächere Konkurrenz aufgeteilt. Warum macht man so eine kontraproduktive (bescheuerte) Aufteilung?? Naja, die Jungs machten das Beste daraus. Fabian Paul gewann Lauf 1 in 51,50 Sekunden (DM-Norm!), drei Wennigser liefen ein Vereinsduell, Fabian Döbbel gewann Lauf 3 in 51,54 Sekunden und Maximilian Pingpank gewann Lauf 4 in 51,06 Sekunden (DM-Norm!)

 

Bei den Mädels U18 und U20 gewann Klara Lange den Lauf in starken 59,84 Sekunden, womit sie die DM-Norm ganz knapp verpasste. Florentine Beese lief nach 68,99 Sekunden ins Ziel.

 

Ein weiteres Highlight gab es über 400 m der Männer, wofür sich Marathonläufer Patrick Wende angemeldet hatte. In begeisterungsfähigen 57,73 Sekunden absolvierte Patrick die Stadionrunde und wurde sofort von "Masterslangsprint-Scout" Heiko Tute (Helstorf) angesprochen. Über 800 m startete Frederic Wende und lief gute 2:34,23 Minuten.

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Deutsche Meisterschaften in Kassel

Bei den Deutschen Freiluftmeisterschaften in Kassel starteten erstmals Athleten von Hannover Athletics. Über 1.500 m der Frauen darf starten, wer die Norm von 4:32,50 Minuten im Sommer 2016 erfüllt hat und dies hatte Svenja Pingpank mit ihrer Zeit aus Hildesheim geschafft. Unsere U18-Mädels mit Laura Grümme, Klara Lange und Lisa Wende hatten sich überraschenderweise über 3 x 800 m der Jugend U20 mit der knapp unterbotenen Norm von 7:25,20 Minuten qualifiziert.

 

Am Samstag standen die Vorläufe über 3 x 800 m und 1.500 m an und um es vorweg zu nehmen: Weder das 3 x 800 m-Team noch Svenja Pingpank konnten sich für die Endläufe qualifizieren. Für den Endlauf der Staffel wären 7:10 Minuten nötig gewesen und in dem sehr stark besetzten 1.500 m Vorläufen der Frauen wären 4:22,33 Minuten für eine Endlaufteilnahme nötig gewesen. Wenn man ehrlich ist, war dies noch eine Nummer zu groß.

 

Positiv bewerten sollte man den couragierten Auftritt von Svenja Pingpank, es zu wollen und es zu versuchen! Sie lief die ersten 400 m in 68 Sekunden an, ging die 800 m in 2:20 Minuten durch und stellte über 1.000 m eine neue Bestzeit von 2:55 Minuten auf. Danach wurden die Beine sehr schwer und sie schaffte immerhin noch eine persönliche Bestzeit von 4:30,28 Minuten, womit sie sich als Nummer 16 in Deutschland (von 23 Startern) platzierte. Die 3 x 800 m Staffel der Mädels wurde insgesamt 17te.

 


Viele Bestzeiten und Rekorde in Delmenhorst und Minden

In Delmenhorst durchbrach Fabian Paul die 2 Minuten-Schallmauer über 800 m mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:59,62 Minuten. Beim Abendsportfest in Minden überzeugte Alex Bley mit einem Deutschen Rekord über 1.000 m der Gehörlosen auf nun 2:27,97 Minuten. Damit gewann Alex das Rennen und verbesserte seine persönliche Bestzeit um vier Sekunden.

 

 

Zeno Alberto Reinermann verbesserte seine Bestzeit über 1.000 m um 12 Sekunden und lief mit 2:39,39 Minuten auf Platz 1 der niedersächsischen Bestenliste. Markus Pingpank verbesserte den 1.000 m Bezirksrekord der M50er auf ordentliche 2:49,93 Minuten. Felix Bromann sprintete 11,81 Sek. und 23,29 Sek. über 100 m und 200 m und Saskia Pingpank verbesserte ihre 3.000 m Bestzeit um 10 Sekunden auf 10:34,82 Minuten.


Die 15 Minuten-Grenze ist gefallen.

Beim vierten und letzten Twilight Meeting in Boston konnte Yannick Reihs seine 5.000 m-Bestzeit auf 14:39,80 Minuten verbessern und pulverisierte damit seine vorherige Bestzeit um sage und schreibe 32 Sekunden.

 

Es ist phänomenal, was der 19 jährige Yannick Reihs (im Bild links) momentan in Boston für neue Bestzeiten aufstellt. Vor 3 Wochen verbesserte er seine 1.500 m Bestzeit um 18 Sekunden auf 3:57,76 Minuten, letzte Woche seine 3.000 m Bestzeit um 17 Sekunden auf 8:29,02 Minuten. Nun folgte die grandiose 5.000 m Zeit von 14:39,80 Minuten. Mit diesen Zeiten rangiert er nicht nur in Niedersachsen unter den Top 3 bei den Männern, sondern schaffte mit der 5.000 m Zeit auch eine Top 10 Platzierung in der Deutschen Bestenliste der Junioren. 

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Weitere Wettkämpfe am Wochenende

 In Altwarmbüchen startete unser Hannover Athletics-Nachwuchs über 800 m. Kendra Giesler (W7) gewann ihren Lauf in 3:17,0 Min., Gaia Hall (W12) wurde Dritte in 3:06,1 Min., Frederic Wende wurde Zweiter in 2:37,2 Min. Florentine Beese gewann die U18 in 2:39,6 Minuten.

 

Bei den Bezirksmeisterschaften der Masters in Gronau gewann Martin Braune-Krickau die 3.000 m in 10:47,78 Minuten. Patrick Wende wurde in neuer Bestzeit von 2:13,59 Minuten Zweiter über 800 m.


Drei Landesmeister, drei Landesvizemeister, zweimal Bronze, zwölf Bestzeiten und viele strahlende Gesichter

Die ganz starke Bilanz unserer erfolgreichen Hannover Athletics-Athleten hätte an diesem Wochenende in Wilhelmshaven kaum besser ausfallen können. Dazu diese geilen Momente wenn Athleten wie Zeno Alberto Reinermann und Georg Lauenstein über sich hinauswachsen und für solche tollen Überraschungen sorgen. Dann kommt noch die Nachricht aus Boston, dass Yannick mit seiner am Samstag gelaufenen 8:29,02 Minuten über 3.000 m unzufrieden ist. Was haben wir hier für hoch motivierte Leichtathleten in unserem Verein? Es ist einfach grandios zu sehen, wie junge motivierte Athleten, sich gegenseitig zu Höchstleistungen pushen können.

 

Nun aber von Anfang an: Vielen Dank an Friedhelm Henze und sein Ausrichterteam sowie die vielen ehrenamtlichen Helfer dieser Großveranstaltung in Wilhelmshaven. Ohne euch wäre die Leichtathletik ärmer und wir wissen alle, dass man an so einem wunderschönen sonnigen Wochenende in Wilhelmshaven auch andere Sachen unternehmen kann. Unser Verein sagt im Namen aller Athleten - DANKESCHÖN! Dieser Dank gilt selbstverständlich auch unseren beiden Betreuern und Fahrern Matthias Niestroj und Axel Paul.

Kommen wir nun zu den sportlichen Erfolgen unseres jungen Vereins.

Seinen allerersten Einzeltitel holte Fabian Paul über 400 m Hürden der U18. In 63,44 Sekunden ging es für Fabian bei diesem Rennen nur um den Sieg und den holte er sich. Dass er drei Stunden später über 400 m nicht ganz so spritzig war, bewies seine 26 Sekunden Durchgangszeit und die starken 51,97 Sekunden 400 m-Endzeit, die ihm den fünften Platz der LM sicherten.

 

Georg Lauenstein ging hochmotiviert über 400 m an den Start. Den langsameren B-Lauf gewann Georg deutlich, sprintete in 51,14 Sekunden neue Bestzeit und unterbot die DM-Qualifikation von 51,50 Sekunden. Im Anschluss schaffte es im A-Lauf nur noch der Landesmeister, diese Zeit zu toppen. So wurde Georg Vizemeister und sorgte für eine faustdicke Überraschung. Am nächsten Tag unterbot Georg (auch im B-Lauf) in 23,59 Sekunden auch seine Bestzeit über 200 m um fast eine Sekunde und wurde damit Gesamtfünfter der LM.

 

Über 1.500 m der U18 hatte unser Deutscher Vizemeisterteam (Maxi, Zabi und Markus) sich eine Taktik zurechtgelegt und sie ging fast auf. Den Lauf gewann Maximilian Pingpank in überzeugender und souveräner Manier in 4:14,18 Minuten. Zeno Alberto Reinermann lief wie eine Granate und holte seinen ersten Landesvizemeistertitel in 4:16,67 Minuten und verbesserte seine Bestzeit um 10 Sekunden. Markus Fengler steigerte seine Bestzeit ebenfalls um grandiose 10 Sekunden auf 4:19,19 Minuten und wurde damit Vierter dieser LM. Am nächsten Tag wollte nur Zabi über 800 m starten und erreichte im siegreichen B-Endlauf eine neue Bestzeit von 2:03,66 Minuten, womit er insgesamt Siebter der LM wurde.

 

Unsere weiteren U18-Nachwuchsathleten schafften allesamt neue Bestleistungen. Klara Lange wurde Vierte über 400 m in guten 60,25 Sekunden und steigerte ihre 200 m Bestzeit am nächsten Tag um 0,6 Sekunden auf nun starke 26,55 Sekunden und Platz 8 der LM. Laura Grümme startete erstmals über 400 m und erreichte auf Anhieb den fünften Platz in tollen 61,30 Sekunden. Am nächsten Tag lief sie im 800 m C-Lauf im Alleingang sehr gute 2:23,68 Minuten und verbesserte damit ihre Bestzeit um sechs Sekunden. So zog sie unsere zweite Athletin Lisa Wende zur neuen Bestzeit von respektablen 2:27,32 Minuten.

 

Svenja Pingpank überraschte mit einer offensiven Taktik über die 1.500 m der Frauen. Meri Tort Tarrés hatte sich als Tempomacherin (!Dankeschön!) für die ersten 500 m zur Verfügung gestellt und lief diese in 90 Sekunden an. Svenja Pingpank gewann das Rennen in durchaus starken 4:35,23 Minuten und sechs Sekunden Vorsprung. Die Bedingungen bei zu starken Wind auf der Gegengerade verhinderten hier eine neue Bestzeit. Am nächsten Tag bewies Svenja Wettkampfhärte mit einem guten dritten Platz über 800 m in guten 2:14,09 Minuten.

 

Malina Langhorst stellte über 1.500 m und 5.000 m neue persönliche Bestzeiten von 5:01,39 Minuten und 18:29,13 Minuten auf. Dass sie beide Male den undankbaren vierten Platz der LM erreichte, störte unsere Frohnatur nicht, denn sie freute sich viel mehr über die neuen Wettkampferfahrungen, die sie bei beiden Rennen sammeln konnte.

 

Alex Bley konnte seine aktuell bestechende Form über 800 m und 1.500 m unter Beweis stellen. Mit 3:58,36 Minuten über 1.500 m lief er die letzten 500 m in 72 Sekunden und erreichte damit den tollen Vizemeistertitel. Über 800 m folgte in 1:56,41 Minuten der Bronzeplatz in einem verbummelten Rennen.

 

Über 400 m und 800 m der Männer erreichte Felix Bromann wie Malina beide Male den undankbaren vierten Platz. Über 400 m ging Felix etwas zu schnell an, so dass ihm hinten raus die Körner fehlten. Über 800 m stellte sich, just in dem Moment, in dem das Rennen losging, ein im Vorfeld disqualifizierter Läufer ihn im Weg.

 

Welches Resümee zieht man als Trainer nach so einer Veranstaltung ?
Im Callroom gelten andere Regeln für Topathleten bzw. mögliche Olympiastarter. Die äthiopische Siegerin über 5.000 m musste nicht, wie alle anderen Athleten, 15 Minuten vorher da sein. Es reichte ein Abhaken vor dem Start :-(

Nur Sprinter werden nach einem Fehlstart disqualifiziert :-(

Ganz, ganz ernste Gedanken mache ich mir über meine Trainerkollegen, die ihre durchaus talentierten Nachwuchsathleten bei den äußeren Bedingungen so viele Mehrfachstarts an einem Wochenende erlauben. Liebe Trainer: ein gutes Beispiel für Geduld ist Markus Fengler, der vor zwei Jahren bei den LM in Wilhelmshaven Vorletzter über 3.000 m der M15 geworden und nun Siebter der Deutschen Bestenliste ist. Bitte habt doch Geduld mit eurem Können. Der Nachwuchs wird es euch langfristig danken :-)

 

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Döhrener Abendlauf fest orangefarbener Hand

Am ersten Juniwochenende fand der Traditionslauf südlich vom Maschsee statt. Erstmals waren auch unsere Kinder am Start, so dass Hannover Athletics über 1,6 km, 6,6 km und 10 km vorderste Plätze erlaufen konnten. Wir danken unserem Sponsor Det's Laufshop herzlich für seine Unterstützung zu diesem Lauf. Das scheint ein sehr gutes Omen zu sein. :)

 

Ergebnisse 6,6 km

Schoenbeck, Tanja, 33:04 MInuten, Gesamtplatz 14, 6. Platz W45

Schlamelcher, Christian, 22:20 Minuten, Gesamtplatz 1, 1. Platz MHK

Rutsch, Jan, 22:21 Minuten, Gesamtplatz 2, 1. Platz M30

 

Schoppe, Emanuel, 22:21 Minuten, Gesamtplatz 3, 2. Platz MHK

 

Ergebnisse 10 km

Hoffmann, Kathrin, 42:33 Minuten, 3. Gesamtplatz, 2. Platz W30

Hansen, Steffi, 55:58 Minuten, 45. Gesamtplatz, 11. Platz W45

Wiese, Christian, 33:19 Minuten, 2. Gesamtplatz, 1. Platz M35

Lang, Steffen, 34:20 Minuten, 3. Gesamtplatz, 1. Platz M30

Pfeifer, Lars, 38:02 Minuten, 14. Gesamtplatz, 3. Platz MHK

Rose, Achim, 47:17 Minuten, 98. Gesamtplatz, 6. Platz M55

 

Kersten, Thomas, 47:37 Minuten, 104. Gesamtplatz, 7. Platz M55

 

Ergebnisse Kinderlauf


Deutscher Rekord, DM Normen und viele Bestzeiten: Hannover Athletics überragend in Osterode

Osterode ist zum Mekka der deutschen Leichtathleten geworden. Hier werden Rekorde, Normen und Bestleistungen erzielt und Hannover Athletics holte sich eine gehörige Portion dieser Bestleistungen mit ab.

 

Zuerst startete der jüngste Hannover Athletics-Athlet im 800 m Rennen der U18. Maximilian Pingpank wollte nach vielen schulischen Veranstaltungen und zum Einstieg in seine Saison "nur" die DM-Norm über 800 m unterbieten. Nach einer Durchgangszeit von 58 Sekunden lag Maximilian als Fünfter etwas abgeschlagen im Rennen und stellte 150 m vor dem Ziel fest, da könnte man doch mal versuchen, nach vorne zu spurten. Wie man so etwas macht, zeigte er den über 1.500 begeisterten Zuschauern. Selbst der Stadionsprecher war voll des Lobes, wie Maximilian von den Hannover Athletics bis auf Platz zwei vorspurtete und mit 1:56,06 seine Bestzeit um 2,4 Sekunden verbesserte. Die DM-Norm war unterboten!

 

Svenja Pingpank sollte Risiko laufen und sie tat es. Mit einer 400 m Durchgangszeit von knapp 65 Sekunden, legte sie noch eine 66 Sekunden 400 m Zeit drauf und blieb mit 2:11,67 Minuten über 3 Sekunden unter ihrer Hallenbestzeit. Ihre Vorjahresbestzeit unterbot sie sogar um 8 Sekunden. Damit schaffte auch sie die DM-Norm der Juniorinnen!

 

Felix Bromann schaffte mit 1:54,41 Minuten einen Schritt in die Richtung, wo es diese Saison hingehen soll. Wir bleiben am Ball und nach Felix eigener Aussage, macht das Training und die Wettkämpfe nach vielen nicht zufriedenstellenden Jahren endlich wieder Spaß und er hat richtig Bock auf die nächsten Wettkämpfe!

 

Alex Bley lief einen neuen Deutschen Gehörlosen-Rekord über 1.500 m. Dafür war Alex auch nach Osterode gekommen und er hielt diesem Druck stand. Mit Durchgangszeiten von 61 sek./400 m, 2:03 Min. /800 m, 3:05 Min./1.200 m fielen ihm nur die letzten 50 m schwer. Die Zeit von 3:53,29 Minuten ist phänomenal und eine Verbesserung seiner Bestzeit um 5 Sekunden. Wir dürfen sehr gespannt auf die WM der Gehörlosen sein.

 

Malina Langhorst, unser hoch motiviertes Ausdauertalent, ging das Rennen, wie alle Frauen, sehr schnell an. Dass sie dabei eine neue pB von 2:40 Minuten über 800 m aufstellte, merkte sie dann leider auf den letzten 1.000 m. Mit viel Geschick und einem überragenden Willen blieb Malina mit 10:44,34 Minuten noch um 7 Sekunden unter ihrer Bestzeit. Man darf gespannt sein, wie es bei langsameren Beginn ausgesehen hätte?!

 

Markus Fengler läuft 8:59,97 Minuten. Mehr muss man eigentlich nicht sagen, denn jeder weiß was dieser Name und diese Zeit bedeuten. In einem hochkarätigen 3.000 m Rennen wächst der "kleine" Markus über sich hinaus, verbessert seine Bestzeit um über 25 Sekunden, läuft unter 9 Minuten, läuft DM-Norm und steht nun auf Platz 6 in Deutschland. Wer hätte dies so erwartet? Dass hast du richtig gut gemacht und wir sind sehr froh, dass du den Weg zu uns gefunden hast!

 

Es macht richtig Freude so viele glückliche und zufriedene Gesichtern zu sehen! Am Wochenende geht es bei den Landesmeisterschaften in Wilhelmshaven weiter. Drückt uns bitte die Daumen.

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Alex Bley stürmt zur Deutschen Meisterschaft

Starke Ergebnisse aus Hannover

Mit zwei Deutschen Meisterschaftstiteln und Erfüllung einer weiteren Norm verabschiedete sich Alex Bley von den Deutschen Meisterschaften der Gehörlosen aus Essen.

 

Es waren zwei Herzen, die in Alex bei den Deutschen Meisterschaften schlugen. Zum einen wollte er seinen Freund Daniel Helmis zur WM-Norm ziehen und zum anderen wollte der gerade aus Flagstaff zurückgekehrte Topathlet von Hannover Athletics den Gehörlosensport würdig bei den Deutschen Meisterschaften vertreten. Mit 4:03,23 Minuten über 1.500 m am ersten Tag und 1:57,97 Minuten über 800 m am nächsten Tag zauberte Alex ganz tolle Leistungen auf die Bahn. Keiner seiner Mitstreiter konnte ihm nur annähernd folgen, so dass Alex wohl bei der WM in Bulgarien als alleiniger Läufer an den Start gehen wird.

 

In Hannover beim Nationalen Meeting überraschten die Hannover Athletics Läuferinnen und Läufer mit vielen Bestleistungen. Klara Lange sprintete zur neuen Bestzeit über 200 m in starken 27,17 Sekunden und wurde damit Gesamtzweite.

 

Zur unerklärlichen alter Stärke findet momentan der gebürtige Barsinghäuser Felix Bromann zurück. Vor Wochenfrist stellte er noch eine neue Bestzeit über 200 m auf und nun folgte seine zweitschnellste je gelaufene 400 m-Zeit. Mit 49,81 Sekunden wurde Felix gegen starke Konkurrenz aus dem Bundeskader Gesamtdritter in Hannover.

 

Pauline Naasner verbesserte ihre 800 m-Bestzeit um über vier Sekunden auf nun 2:26,44 Minuten und in ihrem Sog liefen Lena Sommer und Meri Tort Tarrés zu persönlichen Bestzeiten von 2:29,26 Minuten und 2:35,00 Minuten. Maurice Golling sprintete die 200 m in 26,14 Sekunden. Wir gratulieren zu euren tollen Ergebnissen!

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Hannover Athletics erfüllen WM-Norm, DM-Norm und holen Bronze bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften sowie viele Bestzeiten

Die Pflicht ist erfüllt, die Kür kann nun kommen. Bei diversen Abendsportfesten in Koblenz und Hildesheim erfüllten die Topathleten von Hannover Athletics ihre Normen und liefen allesamt Bestzeiten.

 

In Koblenz war es ein glänzend aufgelegter Alexander Bley, der mit 3:57,64 min. über 1.500 m die A-Norm für die Weltmeisterschaften der Gehörlosen in Stara Zagora/BUL deutlich unterbot. In einen langsamen Rennen spurtete Alex die letzten 400 m unter 60 Sekunden und lief darüber hinaus zur neuen persönlichen Bestzeit. Malina Langhorst konnte sich in einem sehr starken 5.000 m Frauenfeld zur Verbesserung ihrer Bestzeit um über 1:30 Minuten ziehen lassen. Es war die tolle Stimmung die Malina so sehr beflügelten, dass die Uhr auf grandiose 18:29,26 Minuten stehen blieb. Steffen Lang konnte nach längerem Verletzungspech eine starke und seine dritt schnellste je erzielte 5.000 m Zeit mit sehr guten 15:54,75 Minuten laufen.

 

In Hildesheim galt es für Svenja Pingpank die DM 1.500 m-Norm der Frauen für Kassel so früh wie möglich abzuhaken. Nach einer Durchgangszeit von 3:04 min. auf 1.000 m rannte Svenja mit einer ganz starken Schlussrunde zur neuen persönlichen Bestzeit von 4:30,82 Minuten und blieb damit deutlich unter der geforderten DM-Norm von 4:32,50 Minuten. Im Sog von Svenja und Dank des Tempomachers Markus Pingpank (4:31,96 Minuten) liefen viele weitere Frauen zu DM-Normen und persönliche Bestzeiten. Saskia Pingpank lief ihre dritt schnellste je erzielte 1.500 m-Zeit mit guten 4:53,83 Minuten und zog Martin Braune-Krickau zu seiner Bestzeit von nun 4:54,86 Minuten. Ein ganz starkes und couragiertes Rennen lieferte Pauline Naasner mit einer Steigerung ihrer Bestzeit von über 12 Sekunden auf nunmehr 5:02,80 Minuten über 1.500 m.

 

Ein verdienten und großartigen Erfolg konnte Felix Bromann bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften über 800 m verzeichnen. Mit 1:55,72 Minuten lief Felix auf den ganz starken Bronzeplatz. Wir sind mächtig stolz auf eure Leistungen und wünschen euch allen noch eine ganz starke Saison!


Malina Langhorst und Fabian Paul mit starken Bestzeiten zum BM-Titel | Yannick Reihs überragend

in Boston

Zu den diesjährigen BM in Sulingen war nur ein kleines Team von Hannover Athletics angetreten. Von neun Athleten verzeichneten sieben eine neue persönliche Bestleistung, zusätzlich konnten zwei BM-Titel, zwei Vizemeister und ein dritter Platz bejubelt werden.

 

Über 400 Meter lief Fabian Paul zum unangefochten Bezirksmeistertitel und belegte mit seinen 51,90 Sekunden den zweiten Platz der NLV-Bestenliste. Klara Lange blieb mit 59,77 Sekunden erstmals unter der 60 Sekunden Marke. Mit dieser Zeit fehlt Klara keine Sekunde mehr zu der Deutschen Qualifikation über 400 m.

 

Felix Bromann überzeugte auf den Unterdistanzen mit 50,20 Sekunden als Vizemeister über 400 m und einer neuen Bestzeit über 200 m von 23,20 Sekunden bei 0,7 m Gegenwind. Svenja Pingpank stellte über 400 m ihre Bestzeit von 62,34 Sekunden ein und wurde damit Vizemeisterin des Bezirks. Maurice Golling startete über 200 m der Männer und lief gute 25,83 Sekunden.

 

Über 1.500 m der Frauen überzeugte eine glänzend aufgelegte Malina Langhorst mit dem Bezirksmeistertitel in sehr guten 5:04,68 Minuten. Meritxell Tort Tarrés wurde Dritte über 1.500 m und schaffte mit ihren 5:19,80 Minuten die Norm für die LM in Wilhelmshaven. Florentine Beese verpasste dagegen die LM-Norm über 1.500 m der U18 denkbar knapp um 0,5 Sekunden, lief jedoch mit 5:45,66 Minuten zur persönlichen Bestzeit.

 

In Boston beim Twilight meeting pulverisierte Yannick Reihs seine persönliche Bestzeit über 1.500 m um sage und schreibe 18 Sekunden auf nun mehr 3:57,76 Minuten. Damit gewann Yannick den Lauf über 1.500 m. Mit dieser Zeit belegt Yannick nun den vierten Platz der NLV-Bestenliste über 1.500 m.


Saskia Pingpank knackt die DM-Norm beim Pfingst-Sportfest LAV Zeven 

Nur eine Woche nach ihrem Top 8-Erfolg bei der DM über 5.000 m in Celle gelang Saskia der nächste Coup: Ziel war die Norm für die Deutschen Meisterschaften im 2.000 m Hindernislauf im Sommer. Saskia kam gut ins Rennen und unterbot mit einer Zeit von 7:14 Minuten die Norm um satte 21 Sekunden. Damit gewann sie ebenfalls den Landestitel in Niedersachsen und auch ihr verletztes Knie nach vier Zusammenstößen mit dem Hindernisbalken hat ihre gute Laune nicht beeinflusst. Super Leitung, Saskia!

 

Timo Kuhlmann und Steffen Lang starteten in Zeven über die 1.500 m-Distanz. Timo platzierte sich auf Rang 15 mit seiner Zeit von 4:09,12 Minuten. Steffen kam auf Platz 33 mit seiner Zeit von 4:29,71 Minuten. Felix startete über die 800 m-Distanz. Mit seiner Zeit 2:16,85 Minuten lief er locker in die Top Ten auf Platz 8. Herzlichen Glückwunsch, Jungs! 


Yannick Reihs läuft zu neuer Bestzeit über 3.000 m

 Am Samstag ging Yannick beim "Battle Road Twilight Meet" in Boston über 3.000 m an den Start. Erst am Montag zuvor aus dem Höhentrainingslager aus Flagstaff zurück gekehrt, war er gespannt wie sich das Training in der Höhe auswirken würde.

 

Bei windigen Bedingungen setzte sich schon nach 300 m ein Ausreißer ab, dessen Verfolgung Yannick zusammen mit einem anderen Läufer aufnahm. In dessen Windschatten dem Wind entgehend passierte er den ersten Kilometer in 2:53 Minuten. Mit konstantem Abstand von ca. 30 m zum Führenden wurde der zweite Kilometer von Yannick und seinem Mitstreiter in 2:55 Minuten abgespult. Auf dem letzten Kilometer wurde der Abstand zum Führenden immer kleiner, bis dieser schließlich 500 m vor dem Ziel eingeholt wurde. In der letzten Runde wurde das Tempo nun nochmals erhöht, und auf den letzten 100 Metern setzte Yannick zum Endspurt an und sicherte sich den Sieg. Im Ziel blieb die Uhr nach einem letzten Kilometer in 2:48 Minuten bei 8:36.53 Minuten stehen. Damit verbesserte Yannick seine Bestzeit um über 10 Sekunden. Der Saisoneinstieg war somit geglückt und das Höhentraining hat sich bezahlt gemacht.


Neue Bestzeit für Pauline Naasner

Auch das Landesoffene Pfingstsportfest in Edemissen war von Hannover Athletics Läuferinnen besucht. Pauline Naasner lief eine neue persönliche Bestzeit über 1.500 m. Die Uhr blieb für sie nach 5:12,44 Minuten stehen. Mit dieser Zeit belegte sie den zweiten Gesamtplatz. Mit ihr lief Joanna Jedrzejewska um das Oval. Joannas Zeit 5:51,01 Minuten bescherte ihr einen neunten Gesamtplatz. Herzlichen Glückwunsch, ihr Beiden. 


U18-Team qualifiziert sich über 3 x 800 m für die DM in Kassel | Fabian Paul sprintet in neue Dimensionen

Beim Abendsportfest in Wunstorf liefen Laura Grümme, Klara Lange und Lisa Wende beeindruckenden 7:23,64 min. über 3 x 800 m und qualifizierten sich für die Deutsche Meisterschaft in Kassel. Und damit nicht genug: Mit dieser Zeit belegt dieses starke Team Platz 1 in der Niedersächsischen Bestenliste. Begleitet und betreut wurde das Team von ihren Vätern, sprich drei schnelle Töchter und drei stolze Väter. "But that`s not the thing. It´s your idea to form a team that sticks together, that loves to perform with fun!" lautete der Dank von Lauras Papa, Christoph Grümme.

 

"Der Sport hat mir selten so viel Freude gemacht wie momentan.", äußerte der hochmotivierte Fabian Paul und glänzte mit neuen Bestzeiten über 100 m und 200 m. Mit 11,97 Sekunden über 100 m und 23,63 Sekunden über 200 m sprintet Fabian in neue Dimensionen und führt aktuell die Landesbestenliste über 200 m an.

 

Florentine Beese läuft die 800 m in 2:42 Minuten und damit ganz nah an ihre persönliche Bestzeit heran. Wir gratulieren euch herzlich zu euren Leistungen.


Flagstaff - Wir kommen wieder!

Nun neigt sich langsam aber stetig das „Altitude Camp“ im wunderschönen Flagstaff dem Ende. Die Athleten haben das Training sehr gut verkraftet und die Höhe wird sich auf jeden Einzelnen unterschiedlich auswirken. Die Umfänge waren nicht mehr so hoch wie beim Höhentrainingslager des Bundeskaders im März und April. Dadurch wurde gewährleistet, dass kein Übertraining stattfinden konnte. Das Haupttraining fand im Grundlagenausdauer 1 Bereich statt und die wenigen Tempoläufe im 3.000 m Tempo des jeweiligen Athleten. Die dünne Luft des über 2.000 Meter hoch liegenden Ortes Flagstaff merkt man insbesondere bei leichten bis längeren Anstiegen und bei reduzierten Pausen zwischen den Intervallläufen.

 

Yannick Reihs war im Trainingslager eine positive Überraschung. Trotz seines vier wöchigen Ausfalls im Februar und März (Armbruch durch Sturz beim Klettern) kam Yannick mit der Höhe sehr gut zurecht. Er war sehr motiviert (zusätzlich durch seine alte Trainingsgruppe) und steckte selbst die längeren Tempoläufe gut weg. Mit Alex Bley hatte Yannick Reihs einen ebenbürtigen Trainingspartner. Yannick ist schon zurück in Boston und wird am Wochenende einen 3.000 Meter Testlauf absolvieren. Das Ziel dieses Jahr ist eine Steigerung seiner Bestzeit über 5.000 Meter auf unter 15 Minuten. Der langfristige Eindruck aus Sicht des Trainers ist sehr positiv, denn Yannick wird im Oktober ein Studium in Hannover beginnen und mit seinem neu gewonnen positiven „American Spirit“ die Laufszene über die 5.000 Meter in Niedersachsen beleben. Wir können seine Rückkehr kaum erwarten und werden ihm die nächsten vier Monate noch kräftig die Daumen drücken.

 

Einen erstaunlich guten und frischen sowie hochmotivierten Eindruck macht Alex Bley. Alex war der einzige, der Mo Farah bei einem Dauerlauf auf den Fersen bleiben konnte und ihn dadurch am Ende noch in ein Gespräch verwickeln konnte. Mo lässt alle seine Fans in Hannover grüßen, insbesondere einen 800 m Läufer, dessen Namen er leider vergessen hat. Sören, dem Jungen zeigst du es ;-)

Für Alex ist dieses Höhentraining eine langfristige Vorbereitung auf sein großes Ziel einer Medaille bei den im nächsten Jahr stattfindenden Deaflympics in der Türkei. Wenn zur diesjährigen WM in Bulgarien alles positiv verläuft, wovon wir ganz stark ausgehen, wird Alex im kommenden Jahr für seine Deaflympics-Vorbereitung wieder in Flagstaff trainieren.

 

Malina Langhorst, unser immer gut gelauntes und sehr ausgeglichenes Langstreckentalent, wird sich nach diesem Höhentraining den kürzeren Strecken von 1.500 m bis 5.000 m widmen. Wie stark Malina auf den kürzeren Strecken geworden ist, bewiesen die 200 m Intervalle (alle unter 37 Sekunden mit nur 60 Sekunden Pause) am vergangenen Dienstag mit dem „Run Flagstaff“ Team. Dort gewann Hannover Athletics den Staffelwettbewerb über 30 mal 200 m. Malina und Svenja ergänzen sich hier in Flagstaff optimal, da Malina bei den längeren Dauerläufen eine äußerst motivierende Trainingspartnerin ist. Malinas Ziel in diesem Jahr ist ein sehr schneller 10 km Lauf bei der DM in Hamburg.

 

Svenja Pingpank, zusammen mit Yannick das Küken dieses Trainingslagers, macht einen sehr (und besonders) starken Eindruck. Zuerst laborierte Svenja noch an einer Sehnenentzündung, die jedoch im Laufe des Trainingslagers komplett ausheilte. Nun stiefelt sie die Tempoläufe ganz entspannt herunter, lässt auf den letzten 200 m den Trainer stehen (unter 30 Sek.!) und freut sich auf die anstehenden hochkarätigen Wettkämpfe. Dass Svenja dieses Trainingslager nicht nur zur Form, sondern auch zur Persönlichkeitsentwicklung genutzt hat, ist ein schöner Nebeneffekt. Das sportliche Ziel gilt den Deutschen Juniorenmeisterschaften in diesem Jahr.

Man darf sehr gespannt sein, wie unsere beiden 96er Jahrgänge frischen Wind in die Laufszene in Hannover bringen, jetzt wo die anderen 96er nicht mehr in der ersten Liga mitmischen.

 

Aus Trainersicht bietet Flagstaff das optimale Trainingsrevier für die meisten Leistungs- und ambitionierte Breitensportler. Es gibt so viele schöne und interessante Laufstrecken und der tolle Piniengeruch begleitet dich jeden Schritt des Weges. Zur Erholung und zum Sightseeing gibt es unglaubliche Sehenswürdigkeiten, die schon unter einer Autostunde erreichbar sind. Am faszinierendsten bleibt der Tagesausflug zum Grand Canyon. In Flagstaff gibt es genügend Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants und Bars. Sedona liegt 30 Meilen südlich von Flagstaff und bietet eine weitere Fülle an Sehenswürdigkeiten. Eine der wunderschönen Laufstrecken führt entlang der Old Walnut Canyon Road vom Country Club direkt zum Walnut Canyon und keine 30 Minuten entfernt sind die San Francisco Peaks mit dem höchsten Berg in Arizona, dem Humphreys Peak (3.851 m).

 

Die zwei Wochen in Flagstaff vergingen wie im Fluge, das Wetter ist momentan um die 28° C und der Abschied wird uns schwer fallen. Wir freuen uns jedoch sehr auf unsere Familien und die tollen Trainingspartner und -gruppen in Hannover.


Saskia Pingpank erreicht ihren bisher größten Erfolg

Bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften 10.000 m in Celle ist Saskia Pingpank mit großen Erwartungen hingefahren. Das Ziel war das Erreichen einer Top 8 Platzierung über die 5.000 m-Distanz. Diesen Traum hat sie sich nun erfüllt.  Zwar war sie am Ende mit einer Zeit von 18:38,31 Minuten fünf Sekunden von ihrer Bestzeit entfernt, doch diese war aufgrund der heißen Temperaturen um die 26 Grad und dem Wind schwer zu erreichen. Hut ab vor dieser Leistung!

 

Auch Martin Braune-Krickau hatte mit den Wetterverhältnissen zu kämpfen. "Ich bin gelaufen wie ein Uhrwerk und habe mich genau an meine taktische Marschroute gehalten.", so Martin. Mit 19:14 Minuten nach 5 km blieb für ihn die Uhr nach 38:38,87 Minuten im Ziel stehen. Damit sicherte er sich Platz 10 in der Altersklasse M50. Bei Sabrina Mockenhaupt hat er sich danach noch für ihr Anfeuern bedankt. :)


Adaption an die Höhe

Erster Tag in der Höhe auf 2.450 m und es stehen Schwimm-Intervalle an. 13 mal 100 m in ca. 90 Sekunden mit 30 Sekunden Pause. Nach dem dritten Intervall fällt es immer schwerer, so dass der Trainer die Pause auf 45 Sekunden verlängert. Nun geht es schon viel besser. Für Läuferinnen und Läufer ist Schwimmen nicht die beliebteste Sportart. Nach 25 Meter befinden wir uns schon im anaeroben Bereich, nach 50 Meter ist es der reine Überlebenswille der uns noch weitere 50 Meter zum Ziel schwimmen lässt.

 

Nachmittags dürfen wir endlich testen, wie sich 2.450 m anfühlen, denn es steht noch eine 45 Minuten-Dauerlaufrunde an. Thomas Göpfert und Yannick Reihs fühlen sich gut, Alex Bley kommt mit dem matschigen Untergrund von den Regenfällen der letzten Tage weniger zurecht. Nach 15 Minuten warten die Jungs auf Malina Langhorst, Svenja Pingpank und Markus Pingpank, denn der Weg wird immer matschiger. Ok, dann laufen wir eben Querfeldein über weitere Hügel und Wiesen zurück zum Hotel. Die Höhe macht sich bei dem Tempo noch nicht bemerkbar.

 

Am nächsten Tag, die Sonne zeigt sich von ihrer schönsten Seite, machen wir die 1,5 stündige Wanderung von Sunrise Point zum Sunset Point. Das Problem bei Leistungssportler ist, dass diese immer wieder versuchen die vorgegebenen Zeiten zu unterbieten. Wir hätten es in 50 Minuten geschafft, aber zum Glück gab es genügend Fotomotive, die unsere Wanderung auf 90 Minuten verlängerten. Yannick läuft zurück und wir begeben uns wieder ins Schwimmbecken und „schwimmen“ 1.500 Meter. Gegen Spätnachmittag dann noch ein lockeres Läufchen im Bryce Canyon. Die Jungs schlagen ein 4:30er Tempo ein, die Mädels einen 5er Schnitt. So fern die Strecke leicht bergauf geht, empfinden wir Flachländer eine leichte Erhöhung der Atemfrequenz.

 


Erste Tempoeinheiten, der Colorado am Horseshoe-Bend und Schnee in Flagstaff

Auf unserer Fahrt vom Bryce Canyon über Page nach Flagstaff, machen wir Halt in Page (1.300 m Höhe) und laufen dort extensive Intervalle auf dem Sportgelände der Page Middle School. Die Trainingseinheit läuft sehr gut und alle sind mit ihren Zeiten zufrieden. Zum Tagesprogramm zählen noch 1) Burger essen, 2) Schwimmen im Lake Powell und 3) Besichtigung Horseshoe Bend. Gegen 16.00 Uhr führt der Weg dann weiter nach Flagstaff und die Spannung auf unsere bevorstehenden zwei Wochen steigt an.

 

Das Wetter auf 2.150 m spielt am ersten Tag etwas verrückt. Wir schreiben den 1. Mai und es schneit. Heute wollen wir einen Teil des Arizona Trails und die „berühmte“ Lake Mary Road in unserem langen Dauerlauf einbauen. Auf dem Arizona Trail haben Regen und Schnee die Strecke zu einer Rutschpartie verwandelt. Markus und Thomas packen sich je zwei Mal, die jüngere Generation ist koordinativ besser drauf und kann sich in solchen Situation noch auffangen. Nach einer Stunde kreuzt der Arizona Trail die Lake Mary Rd. und wir laufen die letzten 4 Meilen entlang einer Landesstraße, bei der ich mich als Trainer frage, was denn so besonderes an dieser Straße sein soll? Im Ziel hat unsere Gruppe 123 Kilometer absolviert und Yannick ist seinen ersten Halbmarathon gelaufen.

 

Am nächsten Morgen ist der Schnee weg und das Thermometer zeigt 72 Grad Fahrenheit (22 °C). Wir laufen drei gemütliche Runden im Buffalo Park und verspüren ein Hauch Weltklasse, denn am Vortag hatte Mo Farah seine Runden hier gedreht. Zudem absolvieren ein paar College Athleten mit freiem Oberkörper mehrere 1.000 m-Intervalle. Dass sie nicht am Limit laufen, erkennt man daran, dass immer noch Zeit bleibt für einen Zwinker in Richtung Malina und Svenja.

 

Am Nachmittag entscheiden wir uns mit dem Team von Run Flagstaff auf der blauen Tartanbahn der NAU (Northern Arizona University) zu trainieren. Dort gibt Trainer Nick vom Team Run Flagstaff das Training vor: 3 series of 7 minutes at threshold pace with 1 minute rest and 30 seconds all out at mile pace with a further 1 minute recovery. Nach den speed drills geben wir Gas und laufen am „threshold pace“ etwas langsamer als unser 10 km-Tempo. Es macht Spaß mit so vielen Gleichgesinnten zu trainieren.

 

Am Mittwoch verbringen wir den ganzen Tag am Grand Canyon. Einfach beeindruckend, was die Natur für ein Weltwunder geschaffen hat. Als wir am Nachmittag unseren 12 km-Dauerlauf entlang des „South Rims“ laufen, kann die Kulisse kaum beeindruckender sein. Eine Stunde später ein genialer Sonnenuntergang am Yaki Point.  Auf der Rückfahrt nach Flagstaff machen wir Halt im Nichts, schalten alle Lichter aus und bewundern einen unfassbaren klaren Sternenhimmel. Kurze Zeit später überraschen uns fast 20 Wapiti-Hirsche mit Kindern direkt neben der Straße. Nur gut, dass nicht alle im Auto geschlafen haben!

 

 

Am nächsten Vormittag fand das Training auf der Tartanbahn der Sinagua Middle School statt. Obwohl nur an Wochenenden und Feiertagen auf den Sportplätzen der Schulen offiziell trainiert werden darf (in USA ist Himmelfahrt kein Feiertag), wurden wir nach der Hälfte des Trainings von vier Schulklassen und deren Lehrern überrascht. Anstatt eines Rausschmisses freuten sich die Lehrer über unsere Anwesenheit und sagten uns, wir sollen bitte weiter trainieren, denn wir wären eine große Inspiration für die anwesenden Schülerinnen und Schüler. Was für motivierende Worte!


Bezirksmeisterschaften den Jugend in Stuhr

Im Trainingslauf zum Bezirkstitel: Markus Fengler läuft ganz entspannt die 3.000 m in 9:30,61 Minuten und stellte zum wiederholten Male sein Ausdauertalent unter Beweis.

 

Es sollte eine Zeit unter 2:40 Minuten über 800 m werden. Doch es lief richtig gut für Lisa Wende, die ihre Bestzeit um sensationelle 14 Sekunden pulverisierte und mit 2:28;66 Minuten Platz vier im Bezirk Hannover belegte.

 

Marlene Bock lief zum ersten Mal 3.000 m auf der Bahn und unterbot sofort die 12:00 Minuten-Marke. In 11:49,14 lief Marlene zum Bezirksvizetitel, nur 1,5 Sekunden hinter der Erstplatzierten. Mit dieser tollen Zeit qualifizierte sie sich für die Landesmeisterschaften in Wilhelmshaven.

 

Frederic Wende lief die 800 m in 2:33,79 Minuten und auf Platz drei des Bezirkes Hannover. Wir gratulieren euch herzlich zu euren tollen Leistungen und danken Patrick für die Betreuung unserer Athleten.

Bahneröffnung Garbsen

Für einen besonders zahlreichen und gelungenen Start in die Bahnsaison sorgten am Tag der Arbeit unsere weiblichen und männlichen 3.000 m-Läufer beim traditionell gut besetzten Lauf in Garbsen.

 

Nach Reihenfolge der gemeldeten Zeiten schlugen Emanuel Schoppe, Christian Wiese und Christian Schlamelcher zusammen mit ihren Mitstreitern unter anderem aus Osnabrück und Braunschweig ein besonders hohes Tempo jenseits des 3er Schnittes an. Dies wurde nach 7,5 langen Runden dann auch mit sehr guten Zeiten belohnt. Mit seiner Zeit von 8:52,47 Minuten über 3.000 Meter blieb Christian Wiese deutlich unter der neun-Minuten-Marke, in seinem ersten Rennen über diese Distanz.

 

Emanuel Schoppe: 8:50,03 Minuten, Gesamtplatz 3

Christian Wiese: 8:52,47 Minuten, Gesamtplatz 5

Christian Schlamelcher: 9:15,38 Minuten, Gesamtplatz 8

 

Im 2. Lauf gingen Jan Rutsch und Steffen Lang ins Rennen. Aufgrund eines etwas verbummelten ersten Kilometers entschied sich Steffen für die Flucht nach vorn, da sich kein Läufer für die gemeinsame Tempoarbeit anbot. Dieses Unterfangen wurde zwar nicht mit einer Spitzenzeit, jedoch mit dem Sieg des "B-Laufs" belohnt.

Steffen Lang: 9:25,75 Minuten, Gesamtplatz 11

 

Bei den Frauen war es Kathrin Hoffmann, die sich im 3.000 m-Rennen gegen eine starke Konkurrenz durchsetzen musste. Ihre Zeit 11:59,77 Minuten brachten ihr den zehnten Platz ein. Herzlichen Glückwunsch, liebe Kathrin.

 

Über die 800 m-Distanz starteten unsere Frauen Jasmin Karthaus und Meri Tort Tarrés. In dem langsameren zweiten Zeitlauf erreichten Sie auf die Plätze drei und fünf. Der Endstand nach allen Zeitläufen kann sich sehen lassen: 

Jasmin Karthaus: 2:30,39 Minuten, Gesamtplatz 7

Meri Tort Tarrés: 2:35,93 Minuten, Gesamtplatz 10

Auch Fabian Paul startete über die 800 m-Distanz. Mit neuer persönlicher Bestzeit von 2:00,27 Minuten lief er auf einen genialen zweiten Platz der MJ U18. Wir gratulieren euch herzlich zu euren tollen Ergebnissen. 

Nur einer war schneller

Beim 10 km-Cuplauf in Allerbüttel zeigte Frank Colsmann, dass er immer besser in Form kommt. Obwohl die Cupläufe mit ihren unterschiedlichen Boden-Beschaffenheiten (Straße, Wald, Schotterwege) nicht zu den schnellsten Strecken gehören, lief Frank mit 35:41 min. eine tolle Zeit und musste sich in einem Feld von fast 250 Teilnehmern nur dem Spitzenläufer Valentin Harvardt vom VfL Wolfsburg geschlagen geben.

 

„Mir fehlt aktuell noch das regelmäßige Tempotraining, damit ich das höhere Tempo besser gehen kann. Ansonsten fühle ich mich gut und hoffe dieses Jahr noch die 35-Minutengrenze knacken zu können.“, so Frank. 


Vier Landesmeistertitel in Löningen

Bei den Landesmeisterschaft Langstrecken, Langstaffeln am 24.04.2016 in Löningen konnte Hannover Athletics mit sehr guten Ergebnissen und vier Landesmeistertitel aufhorchen.

 

Den Start machten bei 4° C Celsius die männliche Jugend U18 mit ihrer Staffel 3 x 1.000 m. Startläufer Georg Lauenstein lief ein konzentriertes und ganz starkes Rennen und konnte mit 2:45 Minuten eine neue Bestzeit aufstellen. Georg übergab im 12 Mann-Feld (inklusive U20-Teams) als Gesamtzweiter. Maximilian Pingpank übernahm und rollte im vierköpfigen Führungsfeld gut mit. 200 Meter vor dem Ziel trat Maximilian an, lief sehr gute 2:42 Minuten und übergab mit knapp 40 Meter Vorsprung auf Fabian Paul. Fabian konnte das Rennen recht entspannt in 2:47 Minuten (pB) zu Ende laufen. Es überholte nur noch ein U20 Team mit dem mehrfachen U20 Mittelstrecken-Landesmeister Jannik Schlüter. Damit wurde das U18 Team souveräner Landes- und Bezirksmeister in guten 8:14,66 Minuten.

 

Den zweiten Landes- und Bezirksmeistertitel holte das Trio Markus Fengler, Zeno Alberto Reinermann und Hendrik Stürmer in der U23-Wertung. In starken 8:18,10 Minuten liefen Markus Fengler (2:47 Minuten), Zabi Reinermann (2:52) und Hendrik Stürmer (2:38 Minuten) neue Bestzeiten. Dass dieses Rennen konkurrenzlos stattfand, macht die Endzeit umso respektabler.

 

Ein ganz starken Eindruck hinterließen unsere U18-Mädels über 3 x 800 m der weiblichen Jugend U18. Laura Grümme überzeugte auf ganzer Linie mit starken 2:29 Minuten, Klara Lange lief im Schneeregen neue persönliche Bestzeit von 2:35 Minuten und Florentine Beese lief gute 2:48 Minuten. Mit der Endzeit von 7:53,92 erreichten die Mädels den Bronzeplatz im Land und sicherten sich zugleich den Bezirksmeistertitel der U18.

 

Über 5.000 m der weiblichen Jugend U20 verzeichnete Saskia Pingpank ein starke Verbesserung ihrer Bestzeit um fast eine Minute auf 18:33,61 Minuten und wurde damit Landesvizemeisterin. Kathrin Hoffmann lief ebenfalls neue Bestzeit in 20:25,65 Minuten und gewann die W30-Wertung der Mastersfrauen. Silke Pingpank konnte mit ihren 21:02,46 Minuten ebenfalls den Landestitel der W45 holen.

 

Wir gratulieren zu diesen ganz starken Leistungen bei widrigen Bedingungen.


Ernst Günther Moritz pulverisiert seine Bestzeit beim Hermannslauf - sein Bericht

Der Hermannslauf fand am 24.4.2016 zum 45. Mal statt. Auf einer Strecke von 31,1 km ging es über gut 500 Höhenmeter vom Hermannsdenkmal zur Sparrenburg in Bielefeld. 7.170 Teilnehmer hatten sich angemeldet, wovon 5.720 auch das Ziel erreichten.

 

Das Wetter war echtes Hermannswetter: 6 Grad Lufttemperatur, Sonne, Regen, Graupelschauer. Es war alles dabei, was einem als Läufer zu schaffen machen kann. Dennoch stürzten wir uns um 11.00 Uhr in das Laufabenteuer 2016. Nach 16 km schaute ich, warum auch immer, auf die Uhr - das mache ich sonst nie, setze mich ungern unter Druck. Meine Uhr zeigte 1:11 Stunden. Kurz im Kopf gerechnet: 1:11 mal zwei macht 2:22. Könnte eine Zeit unter 2:30 werden - das hatte ich in meiner Hermannslauf-Karriere, die in 2011 begann, noch nie geschafft.

 

Aber der erfahrene Hermannsläufer weiß: Das dicke Ende kommt zum Schluß. Die zweiten 16 Kilometer muss man ja auch erst einmal in diesem Tempo (13,4 km/h) durchhalten. Egal, weiter! Nach 18 Kilometer erreichten wir den Ort Oerlinghausen.

Hier war Vorsicht geboten: Erst einmal geht es bergab auf Kopfsteinpflaster in den Ort und dann steht gefühlt jeder Einwohner an der Strecke und feuert dich an. Da musst du dich bremsen, sonst verbrennst du hier jede Menge Körner, die dir am Ende dann fehlen. Weiter durch's Schopketal warten anschließend die berüchtigten Lämmershagener Treppen. Hier teilt sich für kurze Zeit die Strecke in die "echten Hermänner" und die "Weicheier". Letztere umlaufen die Treppen auf einem etwas längeren Ausweichstück.

 

Nun nur noch über den eisernen Anton und dann ist es fast geschafft. Aber die Beine wurden immer schwerer. Jetzt nur nicht anhalten und gehen. Die letzten Kräfte noch einmal mobilisiert, nur noch 5, noch 4, noch 3, noch 2 Kilometer bis ins Ziel. So langsam mussten die Haare und die Startnummer gerichtet werden, schließlich soll das Zielfoto ja nett aussehen. Wie man halt nach 31 Kilometern so aussehen kann. Die letzten 300 Meter lagen vor mir, das rote Zieltor war schon zu sehen. Die zahlreichen Zuschauer links und rechts der Promenade feuerten die Läufer an und holten noch einmal alles aus uns raus.

 

Dann konnte ich auch endlich die Uhr sehen und konnte es kaum fassen. Dort standen 2:21 lesbar vor mir. Eine solche Superzeit hatte ich mir nicht erträumt. Ich hoffte zwar schon, unter 2:30 zu laufen, aber das es soviel weniger waren, hat mich schon geflasht. Am Ende war es eine Zeit von 2:21:30 Stunden; damit war ich in der Gesamtwertung 238. und in meiner Altersklasse M55 hatte ich den 8. Platz erreicht. Ein Superergebnis, das letztlich auch nur auf das gute Training bei den Hannover Athletics zurückzuführen ist.

 

Ich bin total glücklich: nach meiner Halbmarathon-Bestzeit vorletzte Woche in Hannover mit 1:27:58 Stunden nun auch noch eine Hermannslauf-Bestzeit abgeliefert zu haben. Der Beginn eines erfolgreichen, sportlichen Jahres.

Einfach toll. Es macht Spaß mit euch zu trainieren und zu gewinnen!


Simon Wald läuft in Hamburg seinen ersten Marathon

Bei einem Gewinnspiel von Det's Laufshop hatte Simon Wald Glück: Ursprünglich hatte ein anderer Läufer den Startplatz beim Marathon in Hamburg gewonnen. Da dieser absagen musste, rutschte Simon nach. Allerdings erst zwei Wochen vor dem Termin.

 

"Die Trainingsvorbereitung war daher alles andere als ideal. Ich hatte Bedenken, dass ich das nicht schaffe, ganz ohne spezifisches Marathontraining. Da ich aber schon immer einen Marathon laufen wollte, war mir schnell klar, dass ich die Chance annehme.", so Simon. Dass die Strecke fast genauso schön ist wie beim HAJ Hannover Marathon, bestätigte ihm Patrick, der bereits mehrfach dort gelaufen ist und ebenfalls an den Start gehen wollte. 

 

Am Marathontag ist er nachts 3:30 Uhr aufgestanden, um mit dem Zug nach Hamburg zu fahren. Mit einer großen Aufregung, wie er erzählt. "Je näher wir Hamburg kamen, desto mehr Läufer stiegen in den Zug ein. Da gab es nur noch ein Thema."

 

Patrick war so lieb und hatte seine Startunterlagen bereits abgeholt. Beide standen im Starterfeld recht weit vorn und trabten sich noch etwas ein. Als kurz vor dem Start die Eliteläufer einliefen, stieg Simons Puls noch einmal ordentlich. Runterzählen: drei - zwei - eins - Start. Es ging los, der erste Marathon. Die Atmosphäre war atemberaubend, von allen Seiten wurden sie angefeuert. Simon hatte sich vorgenommen die ersten 21 Kilometer in einem relativ konstanten, nicht zu schnellem Tempo zu laufen, um für die zweite Hälfte noch Kraft zu haben. 

 

"Außerdem wollte ich mir Hamburg auch etwas ansehen und die Strecke genießen. Die ersten 15 Kilometer waren richtig schön. Die Reeperbahn, Elbchaussee und die Landungsbrücken hatten wir passiert. Patrick hatte nicht zu viel versprochen; die Strecke ist toll." Nach den 21 Kilometern machte sich das fehlende Training bemerkbar. Die Waden begannen zu ziehen. Er reduzierte sein Tempo und alles blieb im Rahmen. Bei Kilometer 33 kamen dann auch noch die Oberschenkel hinzu, alles zog sehr doll. Das war sein Tiefpunkt, jedoch hatte er den Ehrgeiz den Marathon zu finishen. 

 

Die Motivation der Zuschauer und der Strecke trugen ihn weiter. Bei 36 Kilometern dachte sich Simon, dass das jetzt nur noch eine Maschseerunde sei und das gab ihm wieder Kraft. Seine Schmerzen traten in den Hintergrund und er hatte nur noch das Ziel vor Augen. Seine Hoffnung, den Marathon unter 4 Stunden zu laufen, war berechtigt: Auf der Zielgeraden einbiegend sah er, dass er es sogar noch unter 3:30 Stunden schaffen könnte. Das gab ihm Kraft für einen Endspurt und er erreichte das Ziel in 3:29:46 Stunden. Mit dieser Zeit belegte er den fünften Platz der Altersklasse MJ U20. 

 

Simons Worte einen Tag danach: "Ich war im Ziel überglücklich, dass ich es geschafft habe. So langsam realisiere ich, dass ich 42 km gelaufen bin. Natürlich spüre ich meine Beine, aber das ist erst einmal nebensächlich. Das Glücksgefühl überwiegt."

 

Herzlichen Glückwunsch, Simon. Aber ein wenig verrückt bist Du auch. :)


Frank Colsmann in Neudorf-Platendorf souveräner Zweiter

Zuletzt von einer Rippenprellung und Bronchitis gequält lief der wieder genesene Frank am 17. April beim Wolfsburger Gifhorner Laufcup mit. Die 10 Kilometer lief er in 36:24 Minuten. "Muskulär lief es gut, aber die Kondition fehlt noch. Trotzdem bin ich zufrieden." Das kann er auch sein. Platz zwei in der Gesamtwertung sind ein toller Erfolg, lieber Frank! Herzlichen Glückwunsch!


Hannover Athletics lieferte beim HAJ Marathon, Halbmarathon und bei der Marathonstaffel herausragende Ergebnisse

 

Marathonstaffeln

Mission erfüllt! Den Vorjahressieg verteidigen hieß es für die Staffel 1 von Hannover Athletics. Gesagt, getan. Hendrik Stürmer lief die erste Etappe, gefolgt von Svenja Pingpank, Christian Wiese, Maximilian Pingpank und Steffen Lang. Alexander Bley lief den letzten Teilabschnitt und nach 2:24:18 Stunden mit allen Staffelteilnehmern ins Ziel. Herzlichen Glückwunsch!

 

Einen fantastischen Dritten Platz mit einer Zeit von 2:38:45 Stunden erzielte die nächste Staffel rund um Startläufer Patrick Wende. Sein Sohn Frederic sowie Markus Fengler, Felix Bromann, Simon Wald und Zeno Alberto Reinermann komplettieren diese erfolgreiche Staffel. Ihr seht gut auf dem Podest aus! :)

 

Unsere Frauenstaffel 1 in der Besetzung Silke Pingpank, Jasmin Karthaus, Pauline Naasner, Meri Tort Tarrés, Saskia Pingpank und Lena Sommer liefen als elfte Staffel in 2:56:31 Stunden ins Ziel. Respekt, Mädels! Einen Grundstein hatte Startläuferin Silke perfekt gelegt, die mit ihrer Zeit für ihre Strecke sehr zufrieden war. 

 

Auf einen guten Zwanzigsten Platz in einer Zeit von 3:06:12 Stunden wurden Maurice Golling, Georg Lauenstein, Hartmut Pingpank, Fabian Paul, Valon Seljaci und Bastian Seraphin. Hut ab vor euren Leistungen!

 

Unsere Frauenstaffel 2 lief nach 3:14:55 Stunden ins Ziel. Marlene Bock, Florentine Beese, Robin Laura Dreesmann, Laura Grümme, Sonia Gentemann und Lisa Wende erreichten damit den 37. Platz von 500 Staffeln. Sehr gut, Mädels!

 

Erstmals gab es eine Elternstaffel. Gelaufen sind die Eltern unserer Kinder-Leichtathleten. Startläuferin Tonia Baumbach pulverisierte ihre 10 km-Zeit um eine Minute, Thorsten Müller lief auch schneller als gedacht. Anja und Thomas Garm wurden abgelöst von Andreas Kirchberg. Katrin Wollmann lief nach 3:43:53 Stunden mit den Eltern gemeinsam ins Ziel.

 

Halbmarathon - überragenden Bestzeiten auf der Halbdistanz

Die beste Leistung des Tages bot Malina Langhorst als Gesamtdritte der Landesmeisterschaften der Frauen in ganz starken 1:25:32 Stunden. Weitere Bestzeiten liefen als Landesvizemeisterin in der W30 Kathrin Hoffmann in 1:33:38 Stunden, als Dritter in der M30 Jan Rutsch in 1:13:02 Stunden. Martin Braune-Krickau wurde Dritter in der M50 in 1:21:52 Std., als Vierter der M55 Ernst Günther Moritz in 1:27:54 Std. und als Gesamtzehnter Christian Schlamelcher in 1:11:45 Std. Emanuel Schoppe beeindruckte in sehr guten 1:12:04 Std. wie auch unsere M55 er um Kapitän Reinald Maletzka (1:36:48 Std.), Joachim Rose (1:39:49 Std.) und Thomas Kersten (1:41:03 Std.) 

 

 

Marathon - Timo Kuhlmann und Harald König beeindrucken

In seinem nach eigener Aussage ruhigem Trainingsjahr findet Timo Kuhlmann zu alter Stärke. In beeindruckenden 2:37:19 Stunden lief Timo einen sehr gleichmäßigen Marathon und wurde Stadtmeister von Hannover. Wahnsinnig gefreut hat sich Harald König, der mit 2:59:36 Stunden erstmals unter der magischen 3 Stunden Marke blieb. Hendrik Janssen konnte als Pacemaker gute 3:29:33 erzielen.

 

Wir gratulieren allen Athleten und Athletinnen ganz herzlich. Unserem Sponsor danken wir von Herzen für dieses tolle Event - an unseren Bildern könnt ihr sehen, dass eure Orga wieder super war und es uns allen richtig viel Spaß gemacht hat.

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Erfolgreiche Platzierungen bei den Kinderläufen des HAJ Hannover Marathons

Direkt mit dem Startschuss waren sie nicht mehr zu halten: Die Kinder des Hannover Athletics Kinder-trainings sicherten sich Top-Platzierungen.

 

Allen voran: Julia. Mit einem tollen Lauf wurde Sie Gesamtzweite und erstes Mädchen im Ziel. Herzlichen Glückwunsch, liebe Julia.

 

Auch Nils Wagner und Alan Ivanov konnten sich in der Top 10 positionieren. Chiara und Luca Baumbach liefen persönliche Bestzeiten und hätten noch schneller sein können. Beide waren mitten im Läuferfeld und wurden durch nicht ganz so schnelle Kinder aufgehalten. 

 

Anna Vittorini lief locker die 1.200 m rund um den Maschteich und kam ziemlich schnell wieder im Ziel an. Sie hatte beim Entdeckertag 2015 einen Freistart gewonnen, den sie nun endlich einlösen konnte. 


Ernst Günther Moritz erfolgreich beim Ibbenbürener Klippenlauf

Nichts für Warmduscher - so der Slogan des Laufes im Teutoburger Wald. Das Besondere ist die Streckenführung: Erst flach, dann leicht ansteigend. Nach zwei Kilometern folgen die Klippen. Eine steiler als die andere: 8 bis 25 % Steigerung gilt es zu überwinden. Bergab gibt es auch keine Erholung, da es in diesen Winkeln auch wieder abwärts geht. 

 

 

Ernst Günter lief die 24,7 km-Strecke mit 500 Höhenmetern in einer Zeit von 1:56:18 Stunden und belegte mit dieser Zeit den 39. Gesamtplatz und Platz 2 der M55. Hut ab und herzlichen Glückwunsch! "Ich habe alles gegeben und am Ende konnte ich nicht mal mehr einen Endspurt hinlegen. Ich glaube ich habe meine Kräfte optimal eingeteilt.", so Ernst Günther. Nächstes Jahr möchte er auf jeden Fall wieder dabei sein; nicht zuletzt wegen der optimalen Organisation vor Ort. 


Platz 1 für unsere U20-Mannschaft bei den 10 km Straße in Meppen | Platz 1 über 800 m für Frederic Wende | Martin Braune-Krickau mit DM-Norm

Der zweite Märzsonntag sollte ein erfolgreicher werden. In Meppen ging es zuerst für Martin Braune-Krickau an den Start. Sein Ziel: unter 37 Minuten bleiben. Mit einem starken Willen lief er seine zweitbeste Zeit über die 10 Kilometer Distanz und jubelte im Ziel über 36:48 Minuten. Ziel erreicht: Die DM in Celle kann kommen.

 

Kurz darauf liefen die gleiche Distanz unser U20-Team mit Hendrik Stürmer, Markus Fengler und Simon Wald. Hendrik verbesserte seine 10 km-Zeit um mehr als eine Minute und lief mit 33:40 Minuten als Zweiter ins Ziel. Ebenfalls um mehr als eine Minute hat sich Markus verbessert. In 34:36 Minuten holte er zusammen mit Simon (38:46 Minuten) und Hendrik den Mannschaftssieg. 

 

Beim Hallensportfest der U12 und U13 im SLZ Hannover lief Frederic Wende die 800 Meter-Distanz in 2:29,35 Minuten. Damit katapultierte er sich auf Platz 1 mit über zwei Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten.

 

Wir gratulieren euch herzlich zu euren Ergebnissen!


Das U18 und M50 Team trotzt Schlamm und Matsch und jubelt über doppelt Silber bei den Deutschen Crossmeisterschaften in Herten

Was für eine Schlammschlacht: In Herten waren am Samstag bei den Deutschen Cross-Meisterschaften viel Kraft, Geschick und Ausdauer gefragt, um im tiefen Geläuf erfolgreich abzuschneiden. Und am Ende des Tages feierte Hannover Athletics ihre ersten Mannschaftsmedaillen auf Bundesebene.

 

 

Auf die Masters ist Verlass

Den Start über vier Runden und 5.900 m machten die Masters mit Markus Pingpank, Martin Braune-Krickau und Frank Colsmann in der Altersklasse M50/55. Nach ruhigem und kraftschonendem Beginn arbeitete sich das Team von Runde zu Runde nach vorn. Im Ziel waren die starken Einzelergebnisse mit Platz 4 für Markus Pingpank in 22:23 Minuten, Platz 14 für Martin Braune-Krickau und Platz 18 für Frank Colsmann wenig aufschlussreich. Erst 10 Minuten später ging ein Jubelschrei durch das Team, denn sie hatten mit nur 7 Punkte Rückstand den Deutschen Vizemeistertitel im Team geholt. In der M50/55 waren 11 Teams aus ganz Deutschland am Start.

 

Mit einem Schuh zum deutschen Vizemeister im Crosslauf

Direkt im Anschluss war es ein glänzend aufgelegtes U18 Team mit Maximilian Pingpank, Markus Fengler und Zeno Alberto Reinermann, das gegen 100 weitere Athleten und 16 Teams aus ganz Deutschland über drei Runden und 4.500 Meter an den Start ging. Auch hier begannen die Jungs relativ verhalten und arbeiteten sich von Runde zu Runde nach vorn. Die beste Tagesleistung bot Maximilian Pingpank, der im Rennen über sich hinauswuchs und auf den letzten 400 m von Platz 11 auf Platz 6 in 15:53 Minuten vorsprintete. Vollsten Teameinsatz und eine unfassbare kämpferische Leistung bewies Markus Fengler, der nach 500 m seinen Spikeschuh im Matsch verlor und dann mit nur einem Schuh das Feld aufrollte und vom zehntletzten Platz auf den 27. Platz in 16:44 Minuten vorrannte. Zeno Alberto Reinermann erwischte nach eigener Aussage keinen guten Tag und lief damit immer noch auf Platz 32 in 16:56 Minuten. Mit 65 Punkten schafften Maxi, Markus und Zabi das Unfassbare: Sie holten sich mit einer kämpferischer Leistung sensationell die nicht für möglich gehaltene Silbermedaille und damit den Deutschen Vizemeistertitel im Crosslauf. 

 

Das Männerteam abonniert den achten Platz

Auf der Männer Mittelstrecke über drei Runden und 4.500 Meter hatte sich Lars Pfeifer viel vorgenommen. Auf dem Plan stand der achte Platz und es wurde der achte Platz. Auch wenn die Theorie recht einfach planbar ist, bleibt die Praxis des Rennens hart. Nach der ersten Runde lag Lars auf Platz 15, nach der zweiten Runde auf Platz 11 und im furiosen Schlussspurt im Ziel auf Platz 8. Zusammen mit Emanuel Schoppe (52ter in 16:12 Minuten) und Alex Bley (56ter in 16:22 Minuten) sprang am Ende noch der starke 8.Platz von insgesamt 19 Teams raus. Ein Dauerabo eben!

 

Eine bescheuerte Einteilung beim Frauenlauf

Dass es bei den Männern vier separate Rennen für die Langstreckler, Mittelstreckler, M35 bis M45 und Junioren gibt, ist sehr gut. Warum es im Gegensatz dazu, nur ein Rennen für die Frauen Langstrecke, Mittelstrecke, Juniorinnen und Altersklasse W35 bis W45 gibt, ist wenig logisch oder einfach nur bescheuert. Sollte dies mit der Dominanz an männlichen Bundestrainern im Lauf zusammenhängen, schlagen wir vor, diese von weiblichen Bundestrainern zu ersetzen und plädieren damit auf eine Gleichberechtigung für Alle. 

Über 200 Frauen aller Altersklassen starteten über 5.900 m auf einer 1.450 m Crosslaufrunde, die keine sechsspurige Autobahn war. Die Frauen spulten Runde für Runde herunter. Wer vorn lag, konnte man die ersten zwei Runden sehen. Danach gab es Überrundungen und wer als Zuschauer später dazu stieß, war völlig aufgeschmissen. Wer Erste bei den Juniorinnen war, wussten die Insider und wer Erste in der W35, W40 oder W45 lag, fand man dann bei der Siegerehrung heraus. 

 

Das Juniorinnenteam unglückliche Vierte

Unsere Juniorinnen lagen im Ziel mit 70 Punkten auf dem unglücklichen vierten Platz (Punktgleich mit der dritten Mannschaft; es zählt die Platzierung der 3. Läuferin). Ob und wie und was, man konnte es im Nachhinein nicht ändern und soll sich darüber freuen, dass man Platz vier (von sechs Mannschaften) in Deutschland erreicht hat. Das Frauenteam lag auf dem zwölften Platz (von 24 Teams).

 

In der Einzelwertung wurde Svenja Pingpank in 23:59 Minuten Achte der U23 (29 Frauen). Saskia Pingpank wurde 29. der U23 in 26:19 Minuten und Lena Sommer 33. der U23 in 27:02 Minuten. Isabell Artmann lief nach 25:39 Minuten ins Ziel und Kathrin Hoffmann nach 27:58 Minuten.

 

Ein großes Lob an den Ausrichter

Der Leichtathletik Spielvereinigung Herten e.V. muss ein dickes Lob für die sehr gute Organisation ausgesprochen werden. Eine Siegerehrung mit Nationalhymne bewegte manch Läufer zu Tränen. Eine anspruchsvolle Strecke, die einem Crosslauf entsprach. Eine Meisterschaft, die sich Deutsche Meisterschaft nennen darf. Danke an alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

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Svenja Pingpank wird starke Achte bei den Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig

Nachdem sie im Vorlauf schon eine neue Bestzeit (4:31,61 min) erzielt hatte, galt es im Endlauf den nahtlosen Übergang in die Frauenklasse zu schaffen.

 

Die Aufregung mit live Fernsehübertragung auf Eurosport machte Svenja weniger zu schaffen, als bei vielen ihrer Mitstreiterinnen. Man hatte den Eindruck, dass sie richtig Spaß an ihrer Aufgabe hatte.

 

Aus taktischer Sicht sollte Svenja aggressiv starten und im Feld mitrollen. Nach sehr langsamen 1:39 min auf den ersten 500 m wurde die zweiten 500 m noch langsamer. Svenja passierte die 1.000 m in 3:20,5 min., bevor das Rennen zu einem wahren Meisterschaftsrennen wurde. Die letzten 400 m lief Svenja unter 65 Sekunden und schaffte als Achte mehr als was sie sich selbst im Vorfeld dieser Meisterschaft und bei diesem Topfeld erträumt hätte. Der Verein ist mächtig stolz auf das was du heute geschaffen hast. Mach weiter so!


Saskia Pingpank und zwei Staffeln schafften DM-Norm und starteten in Dortmund

Die Hürde der Qualifikationsnorm für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Dortmund war geschafft, nun galt es, sich bei den Deutschen Meisterschaften zu zeigen.

 

Die 4 mal 200 m-Staffel startete mit Ersatzläufer Bastian Seraphin sowie Zeno Alberto Reinermann, Georg Lauenstein und Fabian Paul. Das formulierte Ziel war es, DM- Luft zu schnuppern und viel Spaß zu haben. Am Ende hatten die Jungs ihr Soll erfüllt, DM-Luft geschnuppert und als 34. Team (von 42 gestarteten Mannschaften) aus ganz Deutschland einen tollen Tag erlebt. Mit der Zeit von 1:36,41 Minuten blieb das Quartett an Mittelstrecklern im Rahmen ihrer aktuellen Verfassung.

 

Saskia Pingpank startete im 1.500 m Vorlauf der U20 und lief mit 4:51,70 Minuten ihre zweitschnellste gelaufene Zeit. Damit erreichte sie nicht das Finale der besten zwölf Mädels. Für eine Chance im Finale wäre nicht nur eine Steigerung ihrer Bestzeit um vier Sekunden nötig gewesen, der Trainingsplan hätte erheblich gesteigert werden müssen, was von Trainer Markus Pingpank jedoch nicht gewollt war.

 

Einen glücklichen achten Platz (von 9 Teams) über 3 mal 1.000 Meter erreichte das Trio von Hannover Athletics. In der Besetzung Alexander Bley, Felix Bromann und Maximilian Pingpank liefen sie 7:41,49 Minuten. 

 

Wie schwer es ist, gegen den Besten in Deutschland zu bestehen, ist nach dieser Meisterschaft klar zu erkennen. Für den jungen Verein Hannover Athletics (gegründet Oktober 2013) ist dies die allererste TOP 8 Platzierung einer Mannschaft. 

 

Man darf jedoch gespannt sein, wie unsere fünf Mannschaften (U18, U23, Frauen, Männer, M50) sich in zwei Wochen bei den Deutschen Crosslaufmeisterschaften in Herten behaupten können und wie sich unsere Einzelstarterin Svenja Pingpank (1.500 m) in schon fünf Tagen beim Vorlauf in Leipzig gegen Größen wie Gesa Felicitas Krause, Maren Kock und Konstanze Klosterhalfen schlägt.


Frauenpower in Lingen | Erste Wimpel für Saskia Pingpank, Markus Fengler, Zabi Reinermann, Simon Wald und Martin Braune-Krickau

Am Valentinstag 2016 fanden in Lingen die Landesmeisterschaften im Crosslauf statt. Bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt mit Regen und Schnee im Wechsel galt es, eine profilierte 3,3 km-Runde möglichst schnell zu bewältigen. 

 

Gleich zu Anfang hinterließen unsere U18-Mädchen (Lisa Wende, Marlene Bock und Laura Grümme) einen guten Eindruck und holten das Optimale mit einem tollen dritten Platz in der Mannschaftswertung heraus.

 

Danach starteten unsere U18-Jungs mit aussichtsreichen Chancen auf den Mannschaftserfolg. Nach dem Start wurde das Rennen komplett verbummelt. Erst nach 1.200 Meter begann der Meisterschaftscountdown und das Rennen wurde schneller. Bei seinem allerersten Start bei einer Landesmeisterschaft im Cross hinterließ Maximilian Pingpank auf der 3.300 Meter Strecke in 10:40 Minuten einen sehr guten Eindruck und wurde Landesvizemeister. Dahinter komplettierten Zeno Alberto Reinermann (Platz 9 in 11:05 Minuten) mit einem überragenden Finish und Markus Fengler (Platz 11 in 11:06 Minuten) das Teamergebnis. Mit 22 Punkten zu 24 Punkten gewann das Team Hannover Athletics den ersten Landesmeistertitel dieser Meisterschaft. Ein besonderer Dank geht hier an 400 m Läufer Fabian Paul (Platz 24 in 11:42 Minuten), der sich als vierter Mann selbstverständlich fürs Team bereitstellte.

 

Direkt im Anschluss startete das Männerrennen inklusive U23-Wertung. Es wurde von Anfang an ein sehr hohes Tempo angeschlagen, dem nur Lars Pfeifer folgen konnte. Karsten Meier (Braunschweig) versuchte es von der Spitze und schaffte es, sich nach 2 km von Lars Pfeifer abzusetzen. Mit dem Vizetitel bei den Männern sicherte sich Lars den Titel in der Juniorenwertung. Mit einem sehr starken Finish konnte Alexander Bley (Platz 6 in 10:07 Minuten) viele Plätze gut machen und zusammen mit Hendrik Stürmer (Platz 21 in 10:43 Minuten bzw. Platz 6 bei den Junioren) den dritten Platz der Männer sichern. Einen tollen Überraschungserfolg verzeichnete das Juniorenteam zusammen mit Simon Wald (Platz 16 in 11:44 Minuten): Das Team wurde Landesmeister!

 

Kurze danach startete das Frauenrennen mit vielen orangenen Trikots. Nach einem sehr verhaltenen Start ging es wie bei dem U18-Rennen erst nach 1.200 m richtig zur Sache. Nur Svenja Pingpank hielt sich nun in der Spitze auf, gefolgt von Isabell Artmann, Saskia Pingpank und Malina Langhorst. In einem hart umkämpften Schluss-Spurt gelang es Svenja (11:53 Minuten) noch die ärgste Konkurrentin Melina Gryschka auf den letzten 50 Metern abzuschütteln. Damit wurde Svenja nicht nur Juniorenmeisterin, sondern auch Landesmeisterin der Frauen. Dahinter lieferten sich Isabell und Saskia einen weiteren Zweikampf um den dritten Platz, den Saskia (12:26 Minuten) vor Isabell (12:27 Minuten) für sich entscheiden konnte. Mit Malina Langhorst (Platz 7 in 12:43 Minuten) und Lena Sommer (Platz 10 in 12:57 Minuten) schafften es fünf Läuferinnen von Hannover Athletics in die Top 10. In der Mannschaftswertung der Frauen belegte Hannover Athletics den ersten (Svenja, Saskia, Isabell) und dritten Platz (Marlina, Lena und Pauline Naasner). Für eine weitere Überraschung sorgte Kathrin Hoffmann als Landesmeisterin W30 in 13:50 Minuten.

 

Zum Abschluss dieses sehr erfolgreichen Tages waren die Masters in Zugzwang geraten. Hier startete Markus Pingpank über 6.300 m und gewann souverän den Landestitel der M50 in 22:26 Minuten. Zusammen mit der M50 Mannschaft mit Frank Colsmann (Platz 4 in 23:19 Minuten) und Martin Braune-Krickau (Platz 6 in 23:58 Minuten) gewannen sie den Landestitel der M50. Thomas Kersten lief auf Platz 13 der M55 in 30:31 Minuten.

 

André Hopf wurde auf der Langstrecke über 9.300 m Vierter der M30 in 33:50 Minuten.

Presseberichte

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Sechs Bestleistungen bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hannover 

Es ist vollbracht: Pünktlich zum Meldeschluss der Deutschen Jugendmeisterschaften in der Halle konnte unser Mittelstreckenteam die Norm für die 4 x 200 m Staffel in Dortmund unterbieten. Mit 1:35,29 Minuten lief eine reine U18 Mannschaft mit Startläufer Maximilian Pingpank (23,8 Sekunden), gefolgt von Zeno Alberto Reinermann (24,5 Sekunden), Georg Lauenstein (23,3 Sekunden) und Fabian Paul (23,4 Sekunden) bei den Norddeutschen Meisterschaften der U20 auf einen beeindruckenden neunten Platz.

 

Frauenpower auf den Mittelstrecken. Eine glänzend aufgelegte Saskia Pingpank (U20) unterbot in einem sehr schnellen 1.500 m Rennen ein weiteres Mal die DM-Norm für Dortmund. Beeindruckend! Immer in Lauerstellung lief sie zum Ende auf den genialen Bronzeplatz und unterbot ihre persönliche Bestleistung um sechs Sekunden auf ganz starke 4:45,87 Minuten.

 

Svenja Pingpank, die ihre DM-Norm für Leipzig (Live auf Eurosport) schon unterboten hat, sollte Wettkampfpraxis mit zwei Starts in zwei Tagen sammeln. Sehr beeindruckend, wie sie nach dem Norddeutschen Vizemeistertitel über 1.500 m (4:34,56 Minuten) keine 18 Stunden später noch ihre Bestzeit über 800 m um drei Sekunden auf 2:14,83 Minuten verbesserte und hierbei noch die Bronze-Medaille erkämpfte. Respekt vor solch einer Glanzleistung!

 

Alexander Bley hatte das große Pech, im B-Lauf über 1.500 m starten zu müssen. So lief Alex fast im Alleingang zu einer starken neuen persönlichen Bestzeit von 3:58,49 Minuten und musste anschließend zusehen, wie im A-Lauf der dritte Platz in 3:58,10 Minuten ohne sein Mitwirken vergeben wurde. Schade aus sportlicher Sicht, dass Läufer, die außerhalb der Meisterschaftswertung antraten, den Vorzug vor Alex bekamen und diese Läufer im A-Lauf "nur" 4:03 Minuten liefen.

 

Neuzugang Fabian Paul (U20) erzielte am frühen Sonntagmorgen im 200 m Zeitlauf eine neue persönliche Bestzeit in guten 24,16 Sekunden. Pauline Naasner (U20) erzielte nach drei Tagen Messearbeit erstaunlicherweise eine 800 m Bestzeit von 2:30,58 Minuten. Über 400 m sprinteten Felix Bromann gute 50,94 Sekunden und Klara Lange (U20) gute 60,97 Sekunden.


15 Bezirksmeistertitel für Hannover Athletics

Sensationelle 15 mal sind Hannover Athletics auf den obersten Treppchen bei den Bezirksmeisterschaften in Garbsen, Malina Langhorst mit starkem Comeback, Maximilian Pingpank mit fulminanten Schlussspurt, Martin Braune Krickau mit überzeugenden Einstand, Männer- und Frauenteams mit einem Hattrick: Eine starke Ausbeute!

 

Die Bezirksmeisterschaften im Crosslauf fanden auf der gewohnt kurvenreichen Waldlaufstrecke in Garbsen statt. Mit 15 Titeln, elf Vizetiteln und sechs Bronzeplätzen überzeugten die Hannover Athletics Läuferinnen und Läufer.  

 

3.100 m (Lauf) - MJ U18 (Bezirksmeister Team)

1. Pingpank, Maximilian 10:14,00

4. Fengler, Markus 10:40,40

5. Reinermann, Zeno Alberto 11:03,80 

 

3.100 m (Lauf) - MJ U20 (Bezirksmeister Team)

2. Paul, Fabian 11:23,00

3. Wald, Simon 11:49,20

5. Seraphin, Bastian-Aaron 12:56,90

7. Seljaci, Valon 13:22,00

 

8.000 m (Lauf) - Männer (Bezirksmeister Team)

1. Pfeifer, Lars 25:42,20

2. Kuhlmann, Timo 26:44,40

3. Schoppe, Emanuel 26:52,10

 

3.100 m (Lauf) - Männer (Bezirksmeister Team)

1. Bley, Alexander 9:47,60

2. Schoppe, Emanuel 9:52,90

4. Kuhlmann, Timo 10:03,40

 

3.100 m (Lauf) - Senioren M30

2. Lang, Steffen 10:42,30

 

8.000 m (Lauf) - Senioren M30

1. Rutsch, Jan 28:10,30

 

3.100 m (Lauf) - Senioren M45

2. Wende, Patrick 11:32,00

3. König, Jens 11:37,80

 

4.650 m (Lauf) - Senioren M50 (Bezirksmeister Team)

1. Braune-Krickau, Martin  17:40,20

2. Colsmann, Frank 17:40,50

 

4.650 m (Lauf) - Senioren M55

2. Moritz, Ernst Günther 19:18,80

4. Maletzka, Reinald 20:05,10

7. Kersten, Thomas 21:51,00

8. Rose, Joachim 22:27,20

 

3.100 m - WJ U18 (Bezirksvizemeister Team)

3. Wende, Lisa 13:55,70

6. Grümme, Laura 14:19,60

7. Bock, Marlene 14:25,60

 

3.100 m - WJ U20

 2. Naasner, Pauline 13:07,90

 

3.100 m - Frauen  (Bezirksmeister Team)

1. Langhorst, Malina 12:14,80

2. Sommer, Lena 12:37,40

3. Tort Tarrés, Meritxell 13:06,60

 

4.650 m Seniorinnen W30 (Bezirksmeister Team)

1. Hoffmann, Kathrin 20:26,40

  

4.650 m Seniorinnen W40

1. Pingpank, Silke 20:54,80

 

4.650 m Seniorinnen W45

2. Schoenbeck, Tanja 22:02,70

 

Außerhalb der Bezirksmeisterschaftswertung steigerte sich Frederic Wende im M13 Lauf der Jungs über 1.560 m um 42 Sekunden zum Vorjahr auf nun 5:38,80 Minuten. Damit wurde Frederic Zweiter.

 

Wir gratulieren allen Startern zu ihren großartigen Erfolgen! 


Hannover Athletics übertrifft alle Erwartungen/ Viele Überraschungserfolge

Mit einem hochverdienten Landesmeistertitel, fünf Vizetiteln, zwei Bronzeplätzen, vielen Hausrekorden und DM-Qualifikationen übertrafen unsere Athleten die Erwartungen, die in sie gesteckt wurden.

 

 

Welche außergewöhnliche Klasse unser 800 m-Sieger Maximilian Pingpank (U18) besitzt, zeigte er im "schnellsten" Zeitendlauf auf den letzten 400 Metern. Nach verbummelten 400 m und einer Durchgangszeit von 66,60 Sekunden setzte sich Maximilian an die Spitze und spulte die letzten 400 m in 54,90 Sekunden runter. Damit lag er am Ende über eine Sekunde vor dem zweiten Läufer und war drei Sekunden schneller als die Läufer vom schnelleren zweiten Zeitlauf. 

 

Für die größten Überraschungen sorgten unsere 400 m-Läuferinnen und -Läufer der U18. Ein begnadetes Talent ist Fabian Paul, der mit absoluter Willenskraft die 400 m in unglaublichen 51,99 Sekunden so schnell wie noch nie lief und nur um 1/100stel Sekunde hinter dem Landesmeister lag. Sein Trainingskamerad und Freund Georg Lauenstein hatte mit der Außenbahn 4 leider die schlechtere Ausgangsposition gezogen, übertraf sich jedoch selbst im Rennen mit einer neuen persönlichen Bestzeit und einem starken dritten Platz der LM in fantastischen 52,24 Sekunden.

 

Klara Lange sorgte für die nächste faustdicke Überraschung mit dem Landesvizemeistertitel über 400 m. In 60,06 Sekunden war sie erstmals in ihrer Karriere unter den TOP 3 im Land. Dies ist wiederum ein Beweis dafür, dass Geduld und langfristiges Denken und Planen zum verdienten Erfolg führen. Dass noch weitere Faktoren wie die Unterstützung der Eltern, Fleiß und die starke Trainingsgruppe von Werner Scharf eine Hilfe sind, sollte man nicht unerwähnt lassen. in 27,30 Sekunden stellte Klara noch eine persönliche Bestzeit über 200 m auf.

 

Ein beeindruckendes Rennen lief unser Neuzugang Hendrik Stürmer. Mit einer relativ einfachen Strategie und gut überlegten Taktik unterbot Hendrik seine Bestzeit um 17 Sekunden auf starke 8:57,01 Minuten. Damit lief Hendrik auf den Landesvizemeisterplatz und unterbot zugleich die DM-Norm.

 

Über 1.500 m verzeichneten die Cousinen Saskia und Svenja Pingpank neue persönliche Bestzeiten und unterboten die Norm für die Deutschen Meisterschaften. Zuerst war es Saskia, die mit 4:51,85 Minuten einen beeindruckenden langen Endspurt hinzauberte und mit dem Landesvizemeistertitel der U20 und der DM-Norm belohnt wurde. Dahinter lief Pauline Naasner auf Rang 6 gute 5:16,90 Minuten. 

 

Svenja Pingpank startete erstmals in der Frauenklasse und heftete sich nach dem Startschuss an die Fersen von Bundeskaderathletin Tabea Themann. Dieses couragierte Verhalten wurde mit der neuen Bestzeit von 4:34,30 Minuten belohnt. Damit wurde Svenja Landesvizemeisterin und startet erstmals bei den "Großen" Deutschen Meisterschaften in Leipzig. Herzlichen Glückwunsch!

 

Am Freitag über 1.500 m der männlichen U18 waren Zeno Alberto Reinermann und Markus Fengler traurig über ihren vierten (4:27,24 Minuten) und siebten (4:30,31 Minuten) Platz. Das "Zabi" erst seit 6 Wochen wieder im geregeltem Training steht und Markus Fengler in der Vorwoche noch angeschlagen war, verdeutlicht das Potential dieser talentierten Nachwuchsläufer. Markus Fengler startete auf eigenen Wunsch am Sonntag nochmals über 3.000 m und unterbot als Vierter seine Bestzeit um 12 Sekunden auf tolle 9:27,84 Minuten.

 

Eine starkes Rennen und eine Verbesserung ihrer Bestzeit um 46 Sekunden auf nun 10:51,87 Minuten über 3.000 m zeigte Malina Langhorst in der Frauenklasse. Jasmin Karthaus lief gute 2:34,43 Minuten über 800 m der Frauen, nachdem sie die ganze Woche einen FSJ-Lehrgang absolviert hatte. Über 800 m der U18 liefen Saskia Pingpank als Vierte starke 2:23,39 Minuten und Pauline Naasner als Achte neue Bestzeit von 2:30,72 Minuten. Jan Rutsch wurde 10ter über 3.000 m der Männer in 9:30,02 Minuten

 

Alles, was nun folgt, ist nur interessant und sollte dementsprechend nur von denen gelesen werden, die wirklich Interesse am Fortbestand der Leichtathletik im fußballverrückten Deutschland haben: Das Regelwerk der Leichtathletik umfasst 308 Seiten. Dass Kampfrichter keine leichte Aufgabe haben, steht zu 100 Prozent fest. Die Leichtathletik kann froh über jeden ehrenamtlichen Kampfrichter sein. Wenn sich Jemand zu dieser Tätigkeit trotz aller Vorbehalte entschlossen hat, sollte diese Person jedoch die Wettkampfregeln kennen, oder die Regeln sollten abgeschafft werden. 

 

Über 3 mal 1.000 m wurden unsere Männer in der Besetzung Felix Bromann, Lars Pfeifer und Alex Bley Dritter in guten 7:33,92 Minuten. In diesem Rennen wurde ganz klar und offensichtlich gegen Regel 144.2 und Regel 163.2 verstoßen, aber nicht geahndet.

 

Für die 4 mal 200 m-Staffel sollte die Regel 170.18 zukünftig jedem Kampfrichter noch einmal verdeutlicht werden. Unsere 4 mal 200 m in der Besetzung Maximilian Pingpank, Zabi Reinermann, Georg Lauenstein und Fabian Paul sprintete 1:34,93 Minuten und wurde trotz nicht erhobener gelber Fahne disqualifiziert. 

 

Die Alternative zum Erlernen des Regelwerks wäre Fair Play und da sollte das oberste Gebot eines jeden Wettkämpfers sein, den Lauf in ehrlichem Bemühen anzutreten und zu beenden.


André Hopf guter Zweiter bei Nürnberger Winterlaufserie

Knapp 200 Läuferinnen und Läufer traten bei der Nürnberger Winterlaufserie am Dutzendteich trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt an den Start.

 

Hinter Felix Mayerhöfer (52:26 min.) absolvierte André Hopf einen zügigen Tempodauerlauf in Vorbereitung auf den HAJ Hannover Marathon und war mit dem zweiten Platz und der erreichten Zeit von 54:02 min. über die 15 km-Strecke mehr als zufrieden.


Starker Einstand in der Halle

Einen starken Eindruck hinterließen die Hannover Athletics Läuferinnen und Läufer beim Hallensportfest in Hannover. Felix Bromann gewann die 400 m der Männer in guten 51,17 Sekunden. Über die 200 m beeindruckte Neuzugang Georg Lauenstein mit 24,17 Sekunden und den vierten Platz. Die Mehrheit startete sehr erfolgreich über 800 m. Saskia Pingpank wurde Gesamtzweite in 2:23,37 Min., ihre zweitschnellste je gelaufene Zeit. Dahinter überzeugten unsere Neuzugänge Pauline Naasner (2:31,56 Min.), Jasmin Karthaus (2:35,08 Min.) und Meritxell Tort Tarrés (2:38,76 Min.). Lisa Wende lief 2:43,82 Minuten. Bei den Jungs waren es Zeno Alberto Reinermann (2:06,85 Min.) und Markus Fengler (2:11,03 Min.) die ihre Unterdistanzen erfolgreich überprüften.


2. Bothfelder Crosslauf

Beim Crosslauf in Bothfeld gingen über die 3.300 m-Distanz Alexander Bley, Lars Pfeifer, Matthias Finn, Patrick Wende und Steffen Lang an den Start.

 

Bei einem quantitativ großen Aufgebot der LG Braunschweig blieben Lars und Alex cool und setzen sich nach 500 m an die Spitze des Feldes. Nachdem sie sich auf dem sehr kurvigen Parcours schnell absetzen konnten, siegte Lars in 10:52,3 min. knapp vor Alex (10:55,8). Steffen kam auf den achten Platz in 12:00,8 min. (Platz 1 M30). Matthias (12:42,1 min., Platz 12, 1. M45) und Patrick (12:58,7 min. Platz 13, 2. M45) liefen die gesamte Strecke zusammen.

 

Über die 8.250 m-Distanz wurde Kathrin Hoffmann in 37:08,0 min Fünfte (2. W30). Kurz danach folgte Tanja Schoenbeck in 40:53,8 min. als Zweite der W45.

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Im Kinderlauf der MJ U14 wurde Frederic Wende über 1.650 m in guten 6:34,3 min. Sechster (4. Platz MJ U14). Wir danken Timo Kuhlmann herzlich für die tolle Organisation.


Die Berichte der Jahre 2013 bis 2015 findet ihr im Archiv.

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